Mitgefühl

Muss man es immer an den Tag legen? Wie sieht es aus mit der Konfrontation? Muss man immer nur Mitgefühl haben?

Wenn jemand nur im Gejammer versinkt und das seit Wochen und Monaten und jeder tätschelt nur seine Hand und ei ei das wird schon wieder. Und was wird? NIX. Wieso dann nicht einfach mal an den Kopf werfen: Nun stell Dich nicht so an. Reiß Dich zusammen. Hör auf zu klagen sondern sieh die Dinge, wie sie sind. Du trägst Deinen Anteil an dieser bösen bösen Welt. Also steh auf und arbeite dagegen. Mach das Beste drauß und ertrinke nicht in Deinem Selbstmitleid.

Hilft das nicht so manches Mal besser?

Sicher sollte man die Persönlichkeit abwiegen. Sicherlich sollte man es nicht ohne weiteres jedem so an den Kopf werfen. Aber ich weiß dass da draußen genügend Fälle sind bei denen es Wunder wirken kann und gewirkt hat.

Selbstmitleid – eine Sache die zum kotzen ist. Niemand brauch es. Man will es nicht von Anderen aber an seinem eigenem ertrinkt man gern. Ist doch bescheuert. Jammern macht die Welt nicht besser. Taten sprechen mehr als jedes Gejammere.

Mangelnde Selbstkritik und die Weigerung, übergeordnete Gesichtspunkte einschließlich der Häufung von ungünstigen Zufällen nüchtern einzubeziehen, nix weiteres ist es doch. Nix weiteres ist dieses Verhalten. Man sieht sich als „Opfer“ – alle Anderen sind Schuld. Die sind so böse zu mir. Mami….. Meistens trägt man Mitschuld. Aber nein das sieht man nicht. Will man nicht. Ist egal. Wird verdrängt. Scheiß drauf. Interessiert denjenigen nicht. Will er nicht sehen. Wo käm er denn sonst hin? Raus aus dem Selbstmitleid? Nein bloß nicht, die Welt ist doch so schlecht.

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