Das ist doch echt unfair

Ich beziehe, wie vermutlich einige wissen, Arbeitslosengeld 2. Aufgrund meiner Erkrankung soll und kann ich meinen früheren Beruf nicht mehr ausüben. Ich muss aufgrund der Erkrankungen auch dauerhaft Medikamente einnehmen so dass ich meine Zuzahlungen schon im Januar voll hatte und nun befreit bin. Dennoch gibt es immer wieder Dinge, welche nicht übernommen werden und wo ich trotz Befreiung zuzahlen muss.

Darunter Einlagen für meine Schuhe und maßgeschneiderte Stützstrümpfe. Es gibt bei beidem für mich keine Möglichkeit eine kostenfreie Variante zu bekommen. Dieses Monat musste ich daher über 50 Euro dazu bezahlen. Und dann bekommt man mitgeteilt, dass im Arbeitslosengeld 2 dafür schon ein Anteil mit drin ist und zwar für den täglichen normalen Bedarf des Lebens.

Das ist doch unfair. Ich bin übergewichtig und muss daher schon fast doppelt so viel für Kleidung bezahlen wie Leute in Kleidergröße 38. Dann kann ich aufgrund der Erkrankung nicht arbeiten gehen und muss dann noch zusätzlich das 3 fache an Zuzahlungen leisten. Was ist daran normal? Wäre ich gesund und hätte keine Arbeit, würde ich mehr Geld in der Tasche haben……..

Und dann kriegt man vor geknallt: Wir übernehmen nichts, sie bekommen schon Geld für den normalen Bedarf des Lebens……..

Und da wundert sich noch jemand, dass ich mir nicht mal die Funktionsgymnastik um meine Beweglichkeit zu steigern und die Schmerzen zu verringern leisten kann. Da kommen nämlich auch Zuzahlungen drauf und die übernimmt auch niemand.

In Deutschland werden Kranke wirklich immer kranker weil sie sich die Behandlung nicht leisten können. Echt super…….

8 thoughts on “Das ist doch echt unfair

  1. das tut mir leid :( aber ich kenne das problem leider, meine mutti ist fast seit geburt diabetikerin, seit etlichen jahren invalidenrenterin, und hat mit etlichen folgeerkrankungen zu kmpfen… du hast recht: das gesundheits- und sozialsystem ist wirklich sehr ungerecht bei uns

  2. Ja es ist oft echt nicht fair. Aber im Vergleich zu anderen Lndern knnen Menschen wie ich ja froh sein, dass sie nicht auf der Strasse sitzen sondern immerhin etwas Geld zum berleben haben.
    Dennoch frustriert es einen echt.

  3. Tja, wenn du auch so „unsozial“ bist, dir in unserem „Sozialstaat“ solch eine Kombination (arbeitslos und krank) zu leisten … Mensch Conny, denk doch mal an die, die mehr als genug haben und immer noch mehr wollen.
    :ironieg:

  4. eben, eben … ;o)
    Spa bei Seite, es ist schon ein Trauerspiel und oft auch entwrdigend, mit welch fragwrdigen Gesetzen versucht wird, Betroffene noch kleiner zu machen als sie sich eh schon fhlen. Ich wnsche dir, dass fr dich auch wieder bessere Zeiten kommen.

    P.S. Ich habe zum Glck einen Arbeitsplatz, aber einigen Freunden ging/geht ergeht es so wie dir.

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