Rauswurf aus dem Anubis Award Index

Wie ich heute feststellen durfte, wurde mein Awardprogramm von den Seiten des Anubis Award Index entfernt. Mir liegt darüber weder eine Nachricht vor noch hörte ich irgendwas vom Betreiber. Ich werte dieses als willkürlichen Rauswurf auf dem Index.

Es gab keine privaten Mails zwischen dem Betreiber und mir. Ich bat ihn vor 3 Tagen per Mail sowie auch in einem Awardforum mir nachzuweisen dass ich keinen Rechtsbruch mit der Ausstellung seines Siegels begehe. Dass es Rechtsprobleme mit einer Figur auf dem Siegel geben könnte, wurde durch eine Rundmail innerhalb Awardiens aufgezeigt. Nachdem der Betreiber diesbezüglich sich weigerte zu belegen, dass die verwendete Grafik von einem seiner Fotos stammt, entfernte ich erstmal das Siegel und den Screenshot von meinen Seiten bis die Rechtssicherheit gekärt ist. Dieses gab ich in besagtem Forum bekannt und bat um Aufklärung. Die Verlinkung blieb bestehen und einen Austritt meinerseits aus dem Index gab es nicht. Es lag auch kein Verstoss meinerseits gegen die Regeln des Index vor. Auf den Seiten des Index wird keine Siegelausstellung verlangt und auch eine Verlinkung ist keine Pflicht.

Und nun stelle ich heute fest, dass ich entfernt wurde. Ich bekam keine Nachricht darüber.

Wenn das die Methoden eines normalen Index sind, dann tut es mir leid dass ich dafür die Schulnote 6 gebe. Dieses Verhalten entspricht nicht dem guten Ton.

Der Betreiber prangerte erst vor kurzem Missstände in einem Forum an und nun erzeugt er selbst einen. Nicht wirklich korrekt.

9 thoughts on “Rauswurf aus dem Anubis Award Index

  1. Hallo
    Dein Blogeintrag ist jetzt zwar schon in die Jahre gekommen, dennoch besteht das Problem im Allgemeinen auch weiterhin.
    Die im Internet kursierenden sog. Award-Indexe sind fast ausschliesslich Privatprojekte von selbsternannten angebl. Kennern der Awardscene die nicht selten nur ihre eigenen Regeln aufstellen und akzeptieren. Die zudem auch eine völlig fehlplatzierte und z.Tl veraltete Vorstellung von zumindest renomierten Awardvergabeseiten haben. Zur Zeit gibt es keinen wirklich brauchbaren und vor allem anerkannten Award-Index …also Finger weg von solchen dubiosen Privatseiten ! Ein dortige Eintragung ist absolut nichtssagend und hat schon rein garnichts mit Seriösität etwas zu tun.

    nette Grüsse

    Awardcafe

  2. Würde ich aktuell so nicht mal sagen wollen…. es ist eher so: Es gibt keine Awardszene mehr. Tatsache: Sie haben den Sprung ins Web 2.0 nicht geschafft. Ende der Geschichte.

    Heute sind die Awardprogramme nur noch ein Relikt vergangener Webmastertage.Ich kenn auch ehrlich gesagt kein aktives – also wirklich aktives, mehr.

  3. [zitat]Es gibt keine Awardszene mehr.[/zitat] Die Frage ist doch die, WAS damit gemeint sein soll. Es gibt schon noch so manchen Homepagebetreiber der meint Ahnung zu haben um Webseiten beurteilen zu können. Es gibt z.B. auch eher grössere Portale die sich auf Awards spezialisiert haben, wobei hier aber wohl nur der Besucher entscheidenden Einfluss darauf hat, WER einen Award bekommt und wer nicht. Zudem wird in der derzeit noch aktuell vorhandenen Scene viel betrogen …gerade wenn es dem Besucher ermöglicht wird, für irgendwelche Webseiten zu voten. Viele damit verbundene Umständ haben mich vor Jahren schon ziemlich geärgert, weil durch zu viel laienhafter Umgang der Begriff „Award“ kaputt gemacht wurde und eben auch nicht mehr ernst genommen wird. Auch ich sah keine wirklich reele Aussicht, für ein Webprojekt eine würdigende Auszeichnung erhalten zu können….weil eben irgendein Award von Hinz und Kunz und Frau „Müller“, Maier“, Schmidt“ keine wirklichen Awards sind, weil eben grundlegendes KnowHow im Hintergrund fehlt um Webseiten wirklich beurteilen zu können.
    Vor 2 Jahren hab ich dann Awardcafe gestartet und durch weglassen von allem was eben der Awardvergabe schädigen könnte, ein neues System entwickelt. Eine Kombination aus Vor-Nominierung und Endbewertung (welche durch ein fachlich kompetentes Team vorgenommen wird) Unsere Zielsetzung ist es, die zahlreichen Awardnomaden und Votingbetrüger auszugrenzen um ein faires Bewertungssystem anbieten zu können. Das Ganze wird jedoch nicht sehr gut aufgenommen, weil die allgemeine Scene schlichtweg schon weit vorher durch private Laienhaftigkeiten kaputt gemacht wurde und auch die Leute vergessen zu haben scheinen, WOFÜR man überhaupt einen Award erhalten sollte.
    Wir jedenfalls arbeiten daran, das es eines Tages wieder besser wird.

    nette Grüsse

    Team Awardcafe

  4. Die von Dir erwähnten Portale waren schon damals nicht „anerkannt“ in der Awardszene und galten als Fake-Vergaben. Es ging mehr um Klickraten und Linklove als um echte Qualität.

    Webseiten in Konkurrenzkampf zu schicken, erscheint mir heute wenig reizvoll. Es ist linklove mehr nicht, was da veranstaltet wird. „Vote for me“ bleibt „Vote for me“. Animieren zum Klicken, Linkabgreifung und Schwanzvergleich ohne wirkliche Vergleichbarkeit.

    Awards sind ein Relikt vergangener Tage wie Gifs und Hintergrundmusik. Im Zeitalter des Web 2.0 braucht man sie nicht mehr. Nicht mehr in der Form, wie sie gemeint waren. Heute will sich keiner mehr starren Regeln für ein „besseres“ Bildchen unterwerfen. Heute bringen Kommentare, Besucherzahlen, der Austausch und die Vernetzung die Rückmeldung über die Qualität der Webseite. Storytelling und Mobileansicht – damit konnte damals keiner was anfangen. hauptsache valider Quelltext. Nein, diese Zeiten sind vorbei und diese werden sich auch nicht wiederbeleben.

    Awards sind schön für Anfänger, die sich damit selbst animieren voranzukommen und zu lernen. Awards war ein Hobby für Bastler. Nothing more. Und wird auch nichts weiter je werden.

  5. Hallo nochmal..
    Also mit Verlaub gesagt, das was Du schreibst ist allenfalls EINE vereinzelnte und zum grössten Teil mängelbehaftete Meinung, die wahrscheinlich daraus resultiert, sich nicht – oder noch nicht genug – mit aktuellen Standards für zeitgemäßem Webdesign befasst zu haben. Inhalte alleine, sind kein Garant für den Erfolg einer Webseite …einerseits, (betrachtet man auch technische Aspekte nach W3C , BitV , Richtlinien u. Empfehlungen für aktuelles Webdesign nach Nielsen etc. ) … andererseits aber, was spricht dagegen MIT oder grade WEGEN einer eingehenden Bewertung einer Webseite dem Hobbyisten schliesslich auch wertvolle Tipps mit an die Hand zu geben ? Klar, würden 99% aller Hobbyseiten nicht mal annähernd wirklich ernsthafte Tests bestehen und – da hast Du völlig Recht – viele sind eben auch noch nicht aus den 90ern rausgewachsen …brauchen für ihre „Werke“ Bestätigung und finden es halt toll wenn sie sich in einem Wettbewerb darstellen können.
    Trotzdem aber: wer bestimmt, wann WAS vorbei ist? Du beschreibst die WIR-Form! Für genau welchen Personenkreis tätigst Du Deine Aussagen wenn Du schreibst: „braucht KEINER mehr“ …will „KEINER“ mehr? Oder meinst Du nicht vielleicht: brauchst „DU“ nicht mehr? Ich denke, die Grösse des Kreises privater Hobbyseiten sollte auch weiterhin nicht unterschätzt werden. Darüber hinaus sind auch z.Tl nach aktuellen Standards optimierte Seiten noch längst nicht ein Stück Maß aller Dinge… auch wenn viele sich dann für perfekt halten. Es besteht in der Tat noch Bedarf an Hilfestellung und die eben lässt sich durchaus leisten, wenn sich jemand die Mühe macht und eben im Rahmen einer Awardvergabe Webseiten bewertet. In unserem Fall hat das weniger mit dem Run auf „vote for me“-Buttons etwas zu tun sondern viel mehr mit dem Fakt, das zumindest bei uns explizit ausgesuchte und auf die Bedürfnisse des Hobbybetreibers ausgerichtete Kriterien ausschliesslich dazu führen, ob eine Webseite einen Award erhält oder eben nicht.
    Unsere Intension kannst Du bei http://www.awardcafe.de nachlesen …wenn Du Zeit hierfür findest. Man sollte Awards für Webseiten nicht grundsätzlich kaputt reden oder überall versuchen zu suggerieren das die Zeiten vorbei sind. Man kann – so wie wir es tun – hingehen um alte Sichtweisen mit aktuellem Zeitgeist zu fusionieren.

    Das kann man gut finden…oder eben auch nicht. Jeder wie ihm beliebt.

    nette Grüsse

    Team Awardcafe

  6. Und da haben wir den Faktor, woran die Awardszene immer kränkelte…. man konnte nie eine Meinung für sich lassen. Musste immer angreifen und versuchte seine Meinung höher und qualifizierter darzustellen.

    Wenn Dinge aussterben, dann merkt man dies immer deutlich an der Anzahl derjenigen, die damit noch zu tun haben. Zeige mir die Anzahl der AP’s, welche nach Regeln alter Zeit noch vergeben? Zeige mir die Foren wo sich die Awardies noch austauschen. Zeige mir die Plattformen, wo die „Szene“ noch lebt. Wo der Awardgeist noch wandelt…. Im deutschsprachigen Raum kennt man sich, noch immer….

    Ja Du hast eine andere Art Vergabe als wie es gängig war. Wie diese zu bewerten ist, mich kümmert es nicht. Wäre sie überhaupt irgendwo gelistet worden?
    Wie gesagt, die Programme alter Zeit fanden nie den Anschluss an das Web 2.0. Sie fanden nie eine Bewertungsmöglichkeit um Blogs und Co. wirklich zu bewerten. Schon damals fand kein Vergeber die Zeit sich durch 3000 Artikel zu lesen, deswegen war der Stellenwert des perfekten Designs so hoch gewertet, es war leichter. Starre Regeln, Kleingartenvereinsleben, sich einander die Augen aushacken…. nein das alles braucht es in der heutigen Zeit nimmer.

    Wie ich sagte: Für Anfänger sind Awardseiten durchaus ein Ansporn gewesen. Doch schnell verlief man sich auch in eine Gleichförmigkeit. Individualität unterlag sehr oft.

    Jeder fand damals sein AP am Tollsten und Besten. Jeder meinte DIE Kriterien zu haben. DAS braucht es heute nimmer. Das Web ist im ständigen Fluss. Fake-Awards, Sammelawards, Fun-Awards überleben darin, Awards nach altem Geist haben darin keine Bestandsmöglichkeit, denn der klassische Webmaster stirbt aus.

  7. Nun habe ich mir Deine Seite und Deine Vorgehensweise nochmals genau angeschaut. Wirklich neu ist das Prinzip nicht. Gerecht – finde ich auch nicht. Ein Voting-Award wie es ihn schon immer gab, mit einer Forenabstimmung gekoppelt. Nichts Neues. Nichts Weltveränderndes. Die Qualität der Gewinner überzeugt auch nicht, da sie nicht individuell bewertet werden sondern nur im Vergleich ins Rennen geschickt werden.

    Schon damals lag falsch, wer glaubte mit mehreren subjektiven Meinungen eine fundierte objektive zu bauen.

    Ich sehe da nichts was Dich von einem normalen Voting und damit Fake-Award unterscheidet. Sorry. Vielleicht hast einfach eine andere Vorstellung davon was ein Award ist/war. Wie gesagt, Projekte wie Deines können heute überleben. Das was die Dinos damals vergeben wollten, eine echte Auszeichnung und nicht nur eine Trophäe in einem Rennen, das hat heute wenig Bestandsmöglichkeit.

  8. Hallo
    da ich Deine Argumentation interessant finde, möchte ich – wenn es nicht zu nerven droht – noch auf einige Punkte mal eingehen.

    Wir stehen keineswegs vor dem Aussterben der Awardscene will heissen: das Klientel und der „Bedarf“ hierfür ist durchaus noch vorhanden. Wenn allerdings das Angebot schmäler wird, ist irgendwann dann auch die Präsenz vieler Homepages verblasst. Das bedeutet aber nicht, das etwas grundsätzlich „ausgestorben“ ist.
    Im Rahmen aktuellem Webgeschehens und auch der vielen technischen Änderungen wird altes jedoch immer gerne todgeredet weil sich niemand mehr damit identifizieren möchte …oft wird es gar für peinlich gehalten, weil das Klientel eben oft nur Hausfrauen, Renter und sonstige Laien waren, die nicht wirklich Ahnung von Webdesign hatten und mit denen man sich heute auch nicht gerne auf eine Stufe stellt.
    Mittlerweile reden „wir“ gar von Klassen und Niveauunterschiede immer dann, wenn man selbst technisch weitaus höhrere Level erreichte und dann nur noch auf verachtend auf die vielen Hobbyseiten herabblickt.

    Dennoch gibt es sie und der Bedarf nach ein wenig Anerkennung ist ungebrochen. Man muss sich nur umschaun, dann findet man sie auch.

    Du bezeichnest selbst mein Projekt als Fake-Award. Was mithin sicherlich nur Deinem ganz persönlichem Regelwerk entsprechen dürfte, denn es gibt keine verbindliche Aussage darüber wie eine Awardvergabe schliesslich auszugestalten wäre damit es eben KEIN Fake-Award ist. Ich habe mir natürlich Deine Seite hierzu angeschaut und bin erstaunt darüber mit welche hohem Maße an grober Gewalt hier versucht wird eigene Exempel statuieren zu wollen. Ein Award dem zu entnehmen ist WOHER dieser Award stammt
    ist also schon ein Fake-Award…aha. Wie logisch ist das denn bitteschön?
    Auch was die anderen Regeln betrifft… WER hat sich sowas ausgedacht ?
    Das ist z.TL. recht lustig wenn ich mal als Vergleich heranziehe wie hochgradig die Programmierung unseres Systems und der Aufwand an Pflege von 4 Sql-Datenbanken bei uns ist. Fake-Award also…wenn sich Leute aus dem Bereich Medien u. Print die Homepages ansehen …mithin Leute, denen so mancher nicht mal annähernd das Wasser reichen kann was Fachwissen betrifft. Das wir mit bloßer Absicht Bewertungskriterien herunterfahren um eben ALLEN eine reele Chance einzuräumen, darf auch kein Faktor der grundsetzlichen Abwertung sein.
    Hier geht es primär darum eben auch der Freizeitgestaltung Vorschub zu leisten, Ansporn zu geben und zu motivieren, weil eben doch bei einigen Potential zu erkennen ist. Wenn wir wollten, würde KEINE Homepage je von uns einen Award bekommen, würden wir uns an W3C, BiTV oder Nielson orientieren. Welche Webseite würde sich noch solchen Kriterien stellen? Wenn eben der freizeitliche Aspekt wegfallen würde, dann erst könnte man von Aussterben sprechen….nicht aber so! Ich möchte sagen: jeder kann sicherlich eine Meinung zu irgendwas haben… Meinungen aber können sich durchaus auch auf Grund fehlerhafter Informationen oder fehlerhafter Eigenüberlegungen …oft auch durch Massenzwang bilden.

    Was die angesprochene Bewertung von Blogs betrifft…. da ist es nur legitim das sich niemand mit sowas befasst. Was soll man da bewerten ausser vielleicht der Rechtschreibung u. Grammatik. Oft kommen solche Blogs dann auch noch aus einem sog. Baukastensystem, mit dem der Nutzer nicht annähernd selbst kreativ war sondern nur was einfügen musste. Keine besonders hervorzuhebende Leistung wenn man von Web 2.0 redet.

    Naja…über das Für und Wider in so mancher Hinsicht kann man sicherlich noch bis zum St. Nimmerleintag debattieren…

    Ich muss aber leider weiter…habe noch zu tun.

    nette Grüsse

    Karl Heinz (Webdesigner)

  9. Keine Sorge, ich finde es ebenfalls interessant und empfinde das Gespräch auch nicht als nervend :)

    Es geht bei dem Punkt der Beurteilung eines Fake-Awards nicht um die Qualität des Vergebers sondern es wird eher auf die Gründe der Vergabe abgezielt. Nichts innerhalb Awardiens war je in Stein gemeißelt oder per Gesetz festgelegt, aber es gab feste Regeln, feste Kriterien, welche sich einfach durchgesetzt haben und das über Jahre. Beispielsweise wie man Fake-Awards kategorisiert. Daraus entwickelte sich die sogenannte Awardszene vor über 15 Jahren, denn man wollte dem Award einen Wert geben und ihn nicht als Linkschleuder verkommen lassen. Bezüglich der URL auf dem Award – es ist ein Award und kein Banner, daher diese Unterscheidung. Auch gibt es keinen Ausstellungszwang. Man will demjenigen eine Freude machen, ihn „ehren“ ohne Verpflichtung. Er hat schon durch den Aufbau einer besonderen Webseite etwas geleistet. Mehr bedarf es nicht.

    Früher lag das Augenmerk vieler Vergeber auf Perfektion. Wer seine Webseite liebt, pflegt sie bis zur Perfektion – ich kenne heute nur noch wenige Webmaster, die diesen Anspruch überhaupt besitzen. Es ging damals um Barrierefreiheit um validen Code… Heute steht Usability im Vordergrund. Ich fand das immer zu heftig, ich behielt mir immer vor eine Seite durchaus auch mit einem Award zu bedenken, wenn sie gar kein Design hat und lauter Quelltextfehler solange sie etwas Besonderes hat, etwas was aus dem Einerlei des Webs heraus sticht. Und es sollte eigens geschaffenes sein. Bei Deinen Gewinnern tummeln sich Unzählige, die sich mit fremden Federn schmücken. Urheberrechtsverletzungen wohin man blickt. Das zu ehren, ich wüsste nicht weshalb. Warum jemand für Rechtsverstösse noch belohnen? Hobbyisten hin oder her. Hausfrauen hin oder her. Rentner hin oder her. Sich von Künstlern Sachen klauen und damit einen Award gewinnen? Für was? Nein, das liegt fern jeder Logik.

    Klassenunterschiede, aufeinander herabblicken – nein danke. Auf sowas verzichte ich. Das war nie der Sinn von Awards. Aber schon immer das Argument jener Vergeber von Besucherawards und Danke-dass-Du-da-warst-Banner-Awards. :)

    Bewertung von Blogs – so schwer ist es gar nicht. Es bedarf nur Zeit. Storytelling, Schreibstil, Spannungsaufbau, Aufbau des Grundthemas, Gliederung der Thematik an sich – da geht es um den Inhalt.

    Awards sind etwas individuelles, etwas persönliches. Etwas womit ein Awardmaster einem Webseitenbetreiber eine Freude machen will. Awards sind kein Klassensystem, kein Wettrennengame oder Bannerersatz. So früher zumindest.

    Heute: Die Grundidee des Awards wie die deutsche seriöse Awardszene, wie sie sich selbst gern bezeichnete, sie hatte, ist hinfällig. Hat nicht überlebt. Ist unwichtig geworden. Heute ehrt man anders. Hier und da gibt es noch Awardspieler, doch Awardien als größere Vereinigung hat sich aufgelöst.

    Nur eines erklär mir: Wenn man alle Kriterien runterschraubt, damit jeder eine Chance hat: Wo ist noch der Wert des Awards, wenn jeder ihn gewinnen kann ohne sich anzustrengen und sich zu verbessern?

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