Der Tag vor meinem Geburtstag

Wickelpaket Der Tag vor meinem Geburtstag ist immer sehr stressig. So stand ich also auf und als erstes widmete ich mich dem Backen von 2 Kuchen. Kaum war der zweite Kuchen aus dem Ofen gings auch schon raus. Einen Tag vor mir hat nämlich Horst Geburtstag. Meine Ma, meine Oma, die 3 Hunde und ich fuhren nachmittags somit zu Horst und Tata. Dort gab es dann Kuchen. Tata wollt uns besoffen machen mit Eierlikörkuchen. ;) War aber lecker. :) Ich hatte für Horst ein Wickelpaket gemacht weil er so gern auspackt. Letztes Weihnachten saß er mehrere Minuten am Tesafilm. :-D Dieses Mal jedoch nahm er sich unerlaubte Hilfe…. tz hatte er sich mit nem kleinen Messer bewaffnet. tztztz *mahnend den Finger heb*

Wir saßen beisammen und quatschten. Dazu schauten wir auch ein paar alte Fotos aus der Kinderzeit von meiner Oma und Tata an. Abends gab es dann leckere Schnitzel mit Soße sowie Baguette und die von mir so geliebte selbstgemachte Kräuterbutter von meiner Großtante Tata. *jamjam*

Abends gings dann heim. Vor unserer Haustür gabs dann noch ne kleine verbale Auseinandersetzung. Meine Ma und ich sowie Blacky und Susi an der Doppelleine unterhielten uns mit einer anderen Frau mit echt süßem kleinen Wauwau. Plötzlich tauchte hinter meiner Ma ein großer Hund ohne Leine auf und ich erschrak mich und sagte zu meiner Ma “Vorsicht Hund ohne Leine, pass auf”. Prompt merkte auch Blacky dass da ein anderer Hund steht und knurrte und kläffte weil der Hund wirklich sehr nah war und er sich wohl auch erschrocken hatte. (Nein die Worte pass auf kennt Blacky nicht und hat auch nicht deswegen reagiert) Der große Hund machte nix und ging weiter – Gott sei dank – aber das kann man ja nie vorher wissen. Ich sagte dann zu meiner Ma “Wofür gibts hier eigentlich Leinenzwang?”… Das nahm die andere Hundebesitzerin mir wohl doch sehr übel. Sie fing an dass ihr Hund ja erzogen sei und unsere Viecher nicht und welcher Hund hier denn Stress mache und wo der Unterschied sei ob sie ihren Hund an der Leine hat oder nicht. Sie leinte ihn dann an und kam direkt auf uns zu und stellte sich demonstrativ 20 cm vor meine Ma. Ich sagte ganz ruhig zu der Dame, dass Sie bitte Abstand halten solle und ich ihr gern glaube dass Ihr Hund gut erzogen sei – aber das hat nichts mit dem Leinenzwang auf Fußgängerzonen zu tun. süßer HundDass Hunde immer noch Tiere sind egal wie gut sie trainiert sind und sich auch mal erschrecken können, dazu kam ich gar nicht mehr.  Blacky und Susi waren zu dem Moment noch von dem süßen kleinen Wauwau abgelenkt jedoch fuhren sie aufgrund des lauten aufgeregten Geredes der Dame herum und Blacky zog sofort zum großen Hund hin und kläffte wieder los. Der große Hund schnappte daraufhin auch einmal in die Luft in Richtung Blacky. Die Hundehalterin kam erst dann der erneuten Aufforderung nach Abstand zu halten. Sie wollte dann mit meiner Ma diskutieren wobei sie auch persönlich wurde und da reichte es mir dann. Ich stellte mich zwischen meine Ma und die Dame und schob beide auseinander und sagte laut: “Nun reichts aber mal Aus und Ruhe jetzt.” Das wirkte  Das Gespräch erstarb und ich drehte mich zur anderen Frau um. “Gehen Sie bitte Ihres Weges. Wir haben nichts Falsches zu Ihnen gesagt also lassen Sie es gut sein.” Das passte Ihr nicht wirklich und sie wollte nochmal mit mir diskutieren aber bei dem Satz “Was möchten Sie von mir? Es ist gesetzlich so dass Sie hier in dieser Straße Ihren Hund an die Leine nehmen müssen also was sollen wir hier noch weiter diskutieren?” Dann drehte ich mich um. Sie grummelte noch irgendwas und ließ ihren Hund erneut von der Leine und ging dann endlich ihres Weges. Vermutlich gab sie es auf weil sie merkte dass ich mich nicht provozieren lasse und immer ruhig und freundlich bleibe. :)

Es mag ja durchaus sein dass der Hund der Dame lieb und nett und toll 1A erzogen ist aber Hunde sind immer noch Hunde. Auch diese können sich bedroht fühlen oder sich erschrecken. Klar gibt es Leinenaggressivität aber deswegen können wir doch in der Stadt nicht alle Hunde mal eben von der Leine lassen. Es geht bei der Führung des Hundes an der Leine innerhalb eines Stadtgebietes auch um die Sicherheit des Hundes. Wenn er sich erschreckt und losrennt dann achtet er wohl kaum auf die Straße. Oder wenn ein Rüde eine läufige Hündin riecht dann ist der weg. Weit fort über alle Berge. Und da kann der noch so toll in der Hundeschule gewesen sein. Ja Blacky kläfft gern mal wenn er sich von einem anderem fremden Hund bedroht fühlt und ja er beschützt auch sein Weibchen wenn ein anderer Rüde an ihr interessiert ist. Er ist dominant und nicht kastriert. Besonders schwarze Rüden kann er nicht leiden. Warum das so ist, wissen wir jedoch nicht. Auf dem Campingplatz gibt es Rüden mit welchen er super auskommt. Mit den meisten Weibchen auch.  Geh ich mit ihm allein Gassi ohne Susi dann ist er auch ruhiger als zu zweit an der Leine. Ich habs auch schon mit Tricks aus der Hundeschule probiert. Ob mit Lärm machen sobald er los legt bis hin zu Wasserpistole. Nichts hatte wirklich Erfolg um das Abzustellen. Wir probierens weiter. Aber auch wenn Blacky noch so vorbildlich wäre bin ich für Leinenzwang für alle Hunde innerhalb des Stadtgebietes denn es ist einfach zu gefährlich für Kinder, Autos und vor allem für den Hund selbst.

Vor allem habe ich mich erschrocken dass da plötzlich so ein großer Hund vor mir steht. Gut ich komme gut mit Hunden aus aber so ist halt nicht jeder und dennoch hab ich mich erschrocken. Vor allem konnte ich in dem Moment nicht mal ein Herrchen oder Frauchen so schnell in der Nähe aus machen. Und wenn nun sowas einer älteren Dame passiert und die dann vor Schreck einen Schritt zurück macht und stolpert und sich die Hüfte bricht, dann ist die Hundehalterin sogar aufgrund der Gefärdungshaftung dran. Aber soweit denken die meisten ja nicht…….

Na ja nach der ganzen Aktion bin ich dann in meine Wohnung und machte noch meine geliebte Käsecremetorte und einen Aprikosenkuchen. :)

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