Und da war das Geld weg

Heute ging meine Oma zur Bank und hob 50 Euro ab. Danach ging sie zum Zeitschriftenladen. Dort wollte sie bezahlen und das Geld war weg. Sie leerte ihre ganze Geldbörse auf und war wohl total hibbelig. Sie fand das Geld am Ende in der Brieftasche.

Das wird ihr mit der Zeit noch häufiger passieren.

Ansonsten war es heute ein netter Tag mit Oma. Ich habe ihre Stube und den Flur vom Staub befreit. Erst maulte sie dann war sie dankbar. Alles ok. Auch die Zuteilung des Hundefutters klappt bisher ganz gut. Ok sie weckte heute morgen um 7:30 Uhr alle weil sie Schmerzen hatte und angeblich keine Tabletten. Sie hatte vergessen die morgendlichen Tabletten zu nehmen. Ich klebte ihr ein neues Schmerzpflaster und gab ihr die Schmerztablette die sie sonst nach dem Frühstück nimmt. Damit war sie zufrieden.

In der Apotheke nebenan ließ ich das Kundenkonto meiner Oma sperren so dass sie von dort keine gefährlichen Tabletten mehr bekommen kann. Dabei kaufte ich auch gleich Placebos so dass ich ihr wenn es mal wieder ganz schlimm ist, dass sie unbedingt welche schlucken will, welche geben kann.

Meine Tante Tata war heute auch hier, jedoch habe ich sie nicht angetroffen. Dafür stand dann jedoch ein Pott mit Schnittlauch vor der Tür. Sie weiß wie gern ich Schnittlauch esse und in ihrem Garten ist keiner mehr. Daher brachte sie mir einen Topf mit. :) Lieb oder? :)


2 thoughts on “Und da war das Geld weg

  1. Du pflegst deine Oma zu Hause? Respekt! Ein nicht immer einfaches Leben.
    Aber Hundefutter? Ich hoffe doch sehr das es wenigstens ein Markenprodukt ist :smkicher:

    Meine Eltern wohnen auch bei uns. Allerdings noch mit eigener Wohnung als Selbstversorger und vor allem mit einem eigenen Kopp, der leider manchmal ziemlich wirr ist. Mir graut es und ich habe Angst das es bei uns auch mal soweit kommt das wir sie pflegen müssen. Doch das haben sie ja auch für uns getan als wir klein waren. Also Augen zu und durch.

  2. Ich pflege sie nur indirekt. Sie hat ihre eigene Wohnung – direkt neben meiner. Wir wohnen also Tür an Tür und ich habe einen Schlüssel zu ihrer Wohnung so dass ich ein und aus gehen kann bei Bedarf.

    Das Hundefutter welches ich hier meinte, war teils Schrott der wegflog und teils sehr gutes Futter was ich immer direkt bei einer Schlachterei bestelle. Nein kein Frischfleisch sondern getrocknetes. :) Im Endeffekt sind das nur die Leckerlies. Ansonsten bekommen unsere Wauwaus Rinti Geflügelherzen und Trockenfutter von Dinner4Dogs.

    Ja uns graust es auch davor wie es mit meiner Oma noch weitergehen wird. Im schlimmsten Fall kann ich eine Wand einreißen und somit dann tatsächlich mit ihr in einer Wohnung leben um sie zu versorgen. Aber wir versuchen so lange es geht noch ihre Selbstständigkeit zu bewahren. Nach außen verbirgt sie sehr gut dass sie dement ist aber wer länger mit ihr zusammen ist, der merkt es doch deutlich.

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