Unsere Mal-Shi’s

Das Bett gehört uns. Das zumindest mussten sich die 3 wohl gedacht haben. Tztztz

Die Elf… mit mir

Ich wurde gebeten 11 Fragen zu beantworten. Diesem kam ich natürlich gern nach.

Nachzulesen bei beat-the-fish.

Manchmal möchte man einfach nur weinen

In solchen Momenten wenn man zur Ruhe kommt. Oma ist heute wieder bei der Tagesbetreuung. Wir nennen es bei Oma immer Seniorentreff. Das klingt netter. Ich nutzte die Chance die Wohnung durchzusehen. Im Kühlschrank waren Omas selbstgekochte Kirchen mit Buttermilchgrießvanillepuddingextragemisch. Obendrauf ein weißer Schimmelüberzug. Am Dienstag war ich noch unsicher ob ich sie rausnehmen soll und ließ sie drin. Nächstes Mal direkt auf den Instinkt hören. Heute war der Schimmel deutlich. Rausgenommen, weggeworfen, abgewaschen und irgendwo dezent in der Küche die Schale deponiert. Restliche Wurst und Käsebestände kontrolliert. Einen Pudding entfernt – war Sahne oben drauf und da sind 5 Tage übers Verfallsdatum dann doch zu viel. Für diejenigen die meinen: “Kann man doch noch essen” – sicherlich. Wenn ich es öffne und es riecht gut und schmeckt ok dann könnte ich es essen. Ich kann aber vorab genau das beurteilen. Oma nicht. Und ich muss rechnen, dass ich erst am Dienstag wieder ungehindert kontrollieren kann. Bei den Kirschen hatte ich Glück, dass Oma sie nicht gegessen hat von Dienstag bis heute.

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Zukunftsgespräche

Neben meiner hier schon bekannten Oma, welche neben mir wohnt, habe ich noch eine weitere Oma. Diese lebt mit meinem Opa ein paar Stadtteile weiter von mir. Sie ist das genaue Gegenteil von meiner Oma hier. Sie ist dick und geistig voll da. Sie hat keinen Verfolgungswahn oder ähnliches. Sie ist kreativ, schreibt mit mir E-Mails, kocht und backt gern und sitzt auch mal gern im Garten. Mein Opa hingegen ist schlank und kegelt und liebt die Gartenarbeit. Beide zusammen spielen unheimlich gern und treffen sich sehr oft mit Freunden. Sie sind beide sehr aktiv. Ganz gesund sind beide natürlich nicht mehr aber sie wissen damit umzugehen und halten sich geistig fit. Sie sind nur wenig jünger als meine Oma nebenan.

Mit eben jener Oma unterhalte ich mich natürlich auch häufiger über meine Oma hier. Sie selbst ist immer wieder froh, dass sie noch geistig so toll beieinander ist und so viele Dinge mit Opa unternimmt. Auch wenn sie nicht mehr so richtig laufen kann. Noch funktioniert es mit ihrem Rolator aber es ist für sie sehr anstrengend. Sie kommt mich hier auch nicht besuchen weil wir in der zweiten Etage wohnen und ihr die Stufen zu viel sind. Daheim hat sie auch eine Treppe. Noch funktioniert es mal eine Treppe im Haus hoch und runter zu gehen aber sie macht sich auch Gedanken wie es dann mal ist, wenn es für sie noch anstrengender wird mit dem Treppensteigen. Ich schlug ihr vor sich doch mal über Treppenlifte bei z.b. bei Lifta.de umzusehen. Dann könnte sie sich erkundigen was so ein Treppenlift kostet und ob der bei ihrer Treppe funktioniert. Das könnte für später für sie sicherlich eine Erleichterung bedeuten.

Und klar macht sie sich auch Gedanken wie es wäre, wenn es ihr oder Opa genauso wie meiner anderen Oma ergehen würde. Sie hofft natürlich nicht dass es bei ihnen mal eintritt. Ich glaube das hofft jeder für sich. Aber wenn es doch mal so ist dass die körperlichen Einschränkungen zu stark werden, dann sollte man ruhig Dinge unternehmen um es sich leichter zu machen. Dafür gibt es schließlich Gehhilfen, Rollstühle, Treppenlifte, Hörgeräte und und und. Und es ist absolut keine Schande diese Dinge zu benutzen.

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