Vom Staatspräsidenten zum Kaiser – Napoleon der III.

539333_web_R_K_B_by_Steffen Hocker_pixelio.de Die Niederlage von Napoleon I. führte Frankreich 1815 wieder zum Königtum. Bis 1848 regierten 3 Herrscher aus dem Haus der Bourbonen. Danach wurde nach einer Revolution eine zweite Republik ausgerufen.

Charles-Louis-Napoléon Bonaparte wurde Staatspräsident. Er war ein Nachfahre Napoleons I. Die Kaiserkrone war es, nach welcher er strebte. 1852 erreichte er sein Ziel und wurde nach einer Volksabstimmung zum Kaiser der Franzosen gewählt. Napoleon III. wollte die Vormachtstellung von Frankreich in Europa wiederherstellen. Einige militärische Siege wurden von ihm errungen. So gewann er gegen Russland auf der Krim und gegen Österreich auf Sardinien. Aber sein Erfolg wurde durch die Kriegserklärung an Preußen beendet. Mit der totalen Niederlage 1870/71 war sein Untergang besiegelt. Er kam in Gefangenschaft bei Sedan. Damit war die Monarchie in Frankreich endgültig beendet. Der letzte französische Kaiser verstarb am 9. Januar 1873 in Gefangenschaft.

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