Far Far away from Zuhause und Omas Krankenhausaufenthalt

Da ist die Conny ein paar Tage weg ….
und kaum einer bemerkt es :)

 

IMAG0112 Am Samstag Abend um 18 Uhr fuhren mein Mann und ich in Richtung Köln. Um 21 Uhr trafen wir bei meinen Schwiegereltern ein. Wir luden das Auto aus und schauten noch das Ende von DSDS. Danach hieß es schon ab ins Bettchen, denn am nächsten Morgen hieß es früh aufstehen. Bereits um 6:20 Uhr fiel ich aus dem Bett. (nein nicht wortörtlich…) Wir mussten früh los zur Kommunion unseres Neffen Luca. Ich selbst bin ja evangelisch und seit dem Tag noch viel glücklicher darüber…. Wir fuhren zuerst zu meiner Schwägerin und dann gemeinsam alle Mann zur Kirche. Das Wetter war trocken aber ein kalter Wind blies. Alle waren am frösteln – außer mir und dabei hatte ich nur eine dünne Jacke an. Mhh vermutlich natürliche Isolierung *räusper*. Der Gottesdienst begann. Selbiger war sehr Kind gerecht gestaltet. Das fand ich in Ordnung ABER meines Erachtens war das gar kein katholischer Gottesdienst sondern Frühsport. Nach ca. 10 Minuten stehen konnten mich alle mal gern haben und meine 4 Buchstaben ließen sich auf selbige fallen…. Das folgende Hinsetzen und Aufstehen erinnerte mich an das Trimmen bei der Bundeswehr. Ernsthaft: Wofür soll das gut sein? Wenn es einen leben Gott gibt, so ist der eh so weit da oben dass er eh nicht sieht ob wir Ameisen hier unten stehen oder sitzen!

Nach dem Gottesdienst fuhren meine Schwiegereltern, meine Schwägerin und ihr Schatz und wir zum Essen zu einem italienischen Bringdienst. Der Laden wurde meiner Schwägerin empfohlen und wir wussten dann erstmal nicht was wir von halten sollten, doch alle Bedenken wurden zerstreut. Von Innen war der Laden zwar klein aber hübsch eingerichtet. Die Preise waren der Hit und das Essen sehr sehr lecker und üppig. Es gab sogar einen großen kostenlosen Salat und noch ein Verdauungssnäpschen umsonst dazu.

Danach fuhren wir zu meiner Schwägerin Andrea heim und dann kamen auch die Kids dazu. Wir aßen Kuchen, streichelten Oskar (den Hund), quatschten und hatten einen schönen Tag.

IMAG0116 Am Montag blieben René und ich bei seinen Eltern und entspannten. Ich habe sogar Zeit gefunden ein wenig Sims Mittelalter am Lappi zu spielen. Wobei die Mitnahme des Lappis eigentlich Schwachfug war. Mein Schwiegervater surft noch über Modem und mein Surfstick bekommt hier nur eine Verbindung über 38,8 kbps. Das ist sowas von lahmarschig…. Nur gut dass ich vor meiner Abfahr schon ein paar Videos und Blogbeiträge geschrieben und hochgeschoben hatte. Von hier aus hätte ich niemals ein Video uploaden können. :)

IMAG0111 Dienstag haben wir es auch entspannt angehen lassen. Wir schliefen aus und machten und gaaanz langsam fertig. Wir fuhren ein wenig shoppen und danach zu Andrea. Dort schauten alle Fußball und ich saß beiseite und schrieb diesen Blogbeitrag. :-D Ich bin nun mal kein Fußballfan. Andrea hat immerhin DSL und so konnte ich wenigsten ein paar Mails abrufen. Morgen geht es für uns wieder nach Hause. Da freu ich mich dann auf meine Wuffels.

Oma ist auch wieder zurück aus dem Krankenhaus. Wir hatten sie am Mittwoch eingeliefert und es sollten ihre Medikamente mal eingestellt werden. Stattdessen bekam sie nur Schmerzinfusionen und Anwendungen. Ihre Medikation wurde nicht wie besprochen umgestellt. Heute wurde sie entlassen. Ich sehe es schon kommen, dass nach wenigen Tagen ich feststelle, dass sich gar nichts geändert hat und sie weiterhin dauernd müde ist und durch die fehlenden Schmerzinfusionen sie auch wieder arge Schmerzen bekommt. Dann erzähle ich den Ärzten aber ein paar Takte….. Meine Nachfragen während des Krankenhausaufenthaltes wurden auch kaum beantwortet. Ich fragte mehrfach bei den Schwestern an ob Oma immernoch viel schlafe. Am Ende bekam ich die Antwort dass man das nicht wisse, da man mit 2 Schwestern 42 Patienten betreue…. Soviel zum Thema gute Betreuung…. Krankenhäuser sind oft überhaupt nicht auf demenzerkrankte Patienten eingestellt. Auch so fiel mir auf dass überhaupt kein Verständnis für Demenz da war. Selbst bei der Schmerzbeurteilung wurde keine Rücksicht auf die Demenz genommen.  “Ihre Oma sagte, sie sei nicht gefallen. Deswegen haben wir nicht geröngt.” Hallo? Oma hat Demenz, da kann es durchaus sein dass sie fiel oder sich gestoßen hat und es nicht mehr weiß! Erst nachdem ich das knallhart dem Arzt an den Kopf warf, wurde geröngt. Gott sei Dank ohne Befund, aber sicher ist sicher. Wäre ja nicht das erste Mal dass bei Oma ein Bruch übersehen wurde…. *grummel*

Wärend ich dies noch schreibe, bekam ich eben einen Anruf. Oma geht es schlechter als letzte Woche. Sie muss nun wirklich den Toilettenstuhl benutzen und sagt ihre Schmerzen sei unglaublich stark. Sie liegt heute wieder nur im Bett. Nun haben wir eine erneute Einweisung ins Krankenhaus von der Hausärztin geholt – ebenso einen Krankentransport denn meine Ma kann meine Oma nicht allein transportieren in diesem Zustand – und Oma kommt nun auf eine innere Abteilung. Ich hoffe das Beste…. soviel zum Thema dass Oma schmerzzufrieden sei und alles gut wäre….. *kopfschüttel*

2 thoughts on “Far Far away from Zuhause und Omas Krankenhausaufenthalt

  1. Oh ja, so ein paar (Dutzend) Schwestern mehr würden so manchem Krankenhaus sehr gut tun. Auf den Kinderstationen ist die quote nicht ganz so schlimm, aber mehr als das medizinisch absolut Notwendige geht da auch nicht mehr – und wäre manchmal so sehr nötig. Hilft Dir uns Deiner Oma leider auch nicht weiter :-(

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