Conny on Tour: Mit dem neuen Citroën Grand C4 Picasso durch Bayern

2013-10-05 09.59.24Am letzten Samstag hieß es für mich früh aufstehen. Bereits um 5:30 Uhr weckte mich das Klingeln meines Weckers. Mit Vorfreude im Bauch hüpfte ich aus dem Bett. Ok das mit dem Hüpfen ist übertrieben, ich erinnerte eher an eine 80jährige die schwerfällig sich hochhievte, doch die Vorfreude in meinem Bäuchlein hüpfte durchaus wie ein junges Reh umher. Mal ernsthaft, welch riesigen Vorteil haben doch die Männer uns Frauen gegenüben, oder? Sie stehen morgens auf, einmal Wasser durchs Gesicht, 2 Min. rasieren und die Haare einmal gekämmt, fertig sind sie. Unsereins muss erstmal die Haare waschen und in eine Frisur bringen, sich schminken und auch noch mit Schmuck behängen. Gleich mal 1,5 Stunden mehr am Morgen dafür verbraucht. Aber so ist es halt…. Wer schön sein will, muss (unter Schlafmangel) leiden….

Creative5Nachdem ich mich dann also in einen Menschen verwandelt hatte, war mein geliebter Ehemann so nett mich um 7 Uhr zum Flughafen zu fahren, denn es sollte nach München gehen. Connys erster Flug allein. Ich freute mich tierisch aufs Fliegen, es ist für mich einfach noch keine Routine. :) Es war schön aus dem Fenster zu schauen und ich kam ganz entspannt in München an. Dort wurde ich dann von sehr netten Hostessen eingesammelt und zur Citroën Lounge gebracht. Und was wollte ich hier machen? Ich wurde für Auto-Diva losgeschickt den Citroën Grand C4 Picasso auf seine Familientauglichkeit zu testen. Nach kurzer Zeit trudelten auch schon die nächsten Blogger ein und die Autos wurden vorgefahren. Man unterhielt sich, nahm die Autos bei dem leider trüben Wetter schon mal in Augenschein und schnell war klar, dass ich mit Ute zusammen losdüsen würde.

Doch losgedüst, das sind wir nicht direkt. Erstmal schauten wir uns das Auto genau an. Ich ließ mich in den bequemen Sitz fallen, freute mich dass der Gurt für mich dicke Frau nicht zu kurz ist und ließ das Innere auf mich wirken.

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Wo war ich hier gelandet? Auf der Enterprise? Der erste Eindruck des Armaturenbrettes war futuristisch.  Ein 12-Zoll-HD-Panoramabildschirm im oberen Cockpitbereich sowie ein 7-Zoll-Touchscreen in der Mittelkonsole fielen mir sofort ins Auge. Und das Lenkrad dazu mit Knöpfen und Kippschaltern versehen… Keyless mit Startknopf – sowas hat mein Auto daheim nicht, dennoch fanden Ute und ich uns schnell zurecht und schon begaben wir uns auf die Reise. Gewöhnungsbedürftig war es zu Anfang, dass eine Start/Stop Automatik vorhanden ist. “Hab ich ihn nun abgewürgt?”, fragt man sich anfangs an jeder Ampel, doch schnell gewöhnte man sich daran und vertraute auf das erneute Anspringen.

Unsere Fahrt brachte uns von München nach Berchtesgarden. Wir fuhren Autobahn, Landstraße und durch verträumte kleine Dörfer. Mit großen Augen betrachtete ich meine geliebten Berge und ich hatte viel Platz zum Betrachten – dank der Panorama-Windschutzscheibe. Zweifelte ich anfangs noch ob mich die A-Säule blicktechnisch beim Fahren behindern würde, wurde schnell deutlich, dass ich sie komplett ausblendete beim Blicken nach vorn. Sie störte mich ehrlich gesagt nicht ein bisschen, ich blendete sie irgendwie komplett aus.

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Wir suchten uns einen schönes Fleckchen Erde um das Auto auch einmal in Ruhe von außen zu betrachten und zu fotografieren. Das Design gefiel mir auf Anhieb. Nichts an dem Grand C4 Picasso erinnert an altbackene Familienkutsche, im Gegenteil er wirkt sportlich modern.

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Bis zu 7 Personen können mitfahren, wobei die hinteren 2 optionalen Sitze im Boden versenkbar sind, so dass man einen ansprechend großen Kofferraum erhält in dem auch das gesamte Gepäck der Familie hineinpasst. Im Auto ist insgesamt einfach Platz. Er wirkt hell, geräumig und ist dank verschiebbarer Sitze auch flexibel.

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Am ersten Tag fuhr ich die Version mit Schaltung. Gleich zu Beginn ging es für mich auf die Autobahn. Die Strecke war mir bekannt und kurzzeitig fanden wir uns sogar in Österreich wieder. In meinem geliebten Österreich – hach ich bekam Heimweh nach Kärnten und saugte die Umgebung in mich auf. Wehmut überfiel mich, ich liebe dieses Land einfach….  doch ich konnte mich gut ablenken, denn ich technikbegeisterte Ewigneugierige hatte da noch was  auszuprobieren…. Ich probierte allen technischen Schnickschnack aus. Spurassistent, Abstandwarner, aktiver Geschwindigkeitsregler und –begrenzer – all dies wurde von mir erprobt und ich drückte mich neugierig durch sämtliche Knöpfe und Hebel, die ich fand. Intuitiv erlernte ich so sämtliche Funktionen und wusste schnell zu schätzen, welchen Komfort beim Fahren sie mir boten. Einzig der nervös zuckende Sicherheitsgurt, welcher einem bei ungeplanten (weil nicht geblinkt) Spurwechseln warnt, nervte mich nach einiger Zeit.  Doch alles Andere war einfach ein Luxustraum. Es ist so entspannend in Baustellen einfach die Automatismen zu aktivieren so dass man nie zu schnell oder zu nah auffährt. Entspanntes Fahren dank Technik und für den Wellnessfaktor sorgten dann noch Sitzheizung und die leider zu leichte und kaum wahrnehmbare Massagefunktion der Vordersitze. Ich frage mich ob ich mehr von der Massagefunktion gespürt hätte, wenn ich schlanker wäre….

Später ging es gen Abend dann auf eine wundervolle Alpenstraße. Ich fuhr viel bergauf und bergab, genoss die flotte Kurvenlage in den Serpentinen und hatte keinerlei Fahrprobleme trotz des nassen Wetters und der Blätter auf der Straße. Wir schraubten uns den Obersalzberg bei teilweise Nebel hinauf und ich genoss den flotten Anzug des Autos. Das Fahren machte einfach unheimlich Spaß. Ich war begeistert, denn einen solchen Familien-Mehrsitzer hätte ich eher für eine lahme Krücke gehalten, doch mitnichten, der Citroën zeigte mir seine Fahrpower.

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Angekommen im Intercontinental Hotel auf dem Obersalzberg bestaunte ich mein wirklich tolles Hotelzimmer. Einmal frischmachen und umziehen und schon ging es hinunter zur Pressekonferenz und im Anschluss zum Essen.

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Das Essen war wirklich gut, die Talks sehr interessant und ich lernte sehr viele nette Menschen kennen. Ich genoss den Abend sehr. Gegen 23 Uhr jedoch verabschiedete mich, denn ich hatte noch ein Date mit dieser gigantisch großen Badewanne. Es tat so gut sich einfach mal im warmen Wasser auszustrecken. Wer mich kennt, weiß, ich lasse keine Badewanne ungenutzt an mir vorüber ziehen….

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Am nächsten Morgen sah ich zum ersten Mal die Aussicht vom Balkon. Ich setze mich direkt hinaus und ließ einfach mal 15 Minuten die Aussicht auf mich wirken. Berge und ich – eine ewige unendliche Liebe. Ich könnte Stunden um Stunden auf sie blicken, sie verlieren niemals ihre Faszination.

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Nach einem sehr leckeren Frühstück ging es auch erneut wieder los. Dieses Mal bekamen Ute und ich einen Automatikwagen und unsere Rückfahrt über die Alpenstraße begann. Das Wetter war bedeckt doch trocken und deutlich schöner als noch am Vortag. Ich ließ meinen Blick über die Berge und Wälder wandern. Wie oft staunten wir über die Schönheit der Natur. Wir machten Fotos und hielten hier und dort an um alles in uns aufzunehmen.

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Irgendwann landeten wir am Chiemsee. Ich kannte ihn bisher nur von Weiten von meinen Fahrten in den Sommerurlaub und es war eine Erfüllung eines schon lang gehegten Wunsches ihn endlich einmal direkt zu sehen. Wir hielten an und waren an einer wunderschönen Stelle gelandet.

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Bevor wir weiterfuhren, nutzte ich die Zeit mich einmal mit den Apps vertraut zu machen und erkundete auch die Parkhilfsysteme. Besonders auf die 360° View war ich gespannt. Für mich als nicht soooo gute Einparkerin sind dies Dinge, die mir das Leben erleichtern. Die Rückfahrkamera ist top und gefiel mir gut. Der Einblickradius bei der Ansicht von oben war mir etwas zu gering, hier würde ich mir doch ein wenig mehr “Weitsicht” wünschen.

Der Fahrspaß beim Automatik ist leider geringer als bei einem Schaltwagen. Er zieht weniger an und der Kick-down dürfte auch etwas mehr Power haben, doch das gemütliche Fahren an sich ist nicht zu verachten. Und egal ob auf Serpentinen, auf der Autobahn oder in der Stadt – der Citroën Grand C4 Picasso macht überall Spaß zu fahren.

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Erneut in München angekommen, gab ich das Auto ab und begab mich noch zu einem Mittagessen. Es war wieder sehr lecker und dann hieß es auch schon ab zum Flieger. Nach einem sehr lustigen Talk beim Abgeben meines Koffers über die unterschiedlichen Qualitäten von Männern aus Hannover, Hessen und dem Schwabenlande, ging es auch schon wieder in die Lüfte. Daheim angekommen nahm mich mein Schatz am Flughafen in Empfang. :)

Es war ein wirklich tolles Wochenende, das Fahren und Ausprobieren machte unheimlich viel Spaß und der Grand C4 Picasso hat mir wirklich gut gefallen. Es ist ein Familienauto mit sportlichem Charakter und Komfort. Wenn Ihr es noch genauer wissen möchtet, dann könnt Ihr auch meinen Gastartikel zum Auto auf Auto-Diva.de lesen.

Weitere Fotos vom Auto findet Ihr an dieser Stelle und weitere Fotos von der Landschaft gibt es hier zu sehen.

Disclosure: Die Reisekosten wurden von Citroën übernommen.

3 thoughts on “Conny on Tour: Mit dem neuen Citroën Grand C4 Picasso durch Bayern

  1. Hi Conny,
    schöne Fotos! Mir hat’s auch Spaß gemacht :) Und dass du nicht gut rückwärts einparken kannst, glaub‘ ich dir nicht! :)
    Liebe Grüße und vielleicht bis bald mal
    Ute

  2. Hi Ute, mit dem Auto war das Parken ja auch ein Kinderspiel, aber sieh mich mal in einem Auto ohne die technischen Hilfsmittel. ;) Außerdem war ich mit meiner Teampartnerin die Letzte bei der deutschen Einparkmeisterschaft. *kicher*
    Ganz liebe Grü0e und ich hoffe auch auf bald mal!

  3. :) Hört sich alles ganz toll an. Aber am besten find ich deine große Badewanne und das geile Zimmer. :D Liebe Grüße

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