Das Theaterstück Gefährten feierte in Berlin Premiere

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Das Taxi brachte Angie und mich zum Theater des Westens. Ich freute mich sehr darauf erneut auf Joey zu treffen. Seit unserer ersten Begegnung in Berlin war ich von ihm fasziniert. Und als ich am roten Teppich stand, all die Kameraleute und Reporter davor und er aus seinem Trailer kam, merkte ich gleich, dass meine Faszination für ihn trotz der langen Zeit kein bisschen nachgelassen hatte. Er hatte mich mit einem einzigen Blick wieder voll eingefangen. Den Menschen um mich herum schien es gleich zu ergehen. Ich hörte Erstaunen und Begeisterung, Verwunderung über die Lebensechtheit dieses faszinierenden Puppenwesen.

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Der rote Teppich

Ich stand am roten Teppich und verfolgte die weiteren Gäste, welche genau wie wir auch die Premiere des Theaterstückes “Gefährten” sehen wollten. Es war wirklich ein Erlebnis die Reportermenge zu beobachten wie sie auf jeden Promi einriefen sich doch zu ihnen zu wenden, kurz stehen zu bleiben oder ob sie ein Interview haben könnten.

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Josephin Busch durfte auf Joey reiten und hatte daran viel Spaß.

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Dominic Boeer winkte gut gelaunt auf dem roten Teppich.

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Sir Bob Geldof hatte das Stück bereits auf englisch 2 Mal gesehen, doch wollte er es sich nicht nehmen lassen, es auch in deutsch zu sehen und reiste dafür extra aus Irland an.

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Thomas Fritsch im Interview. Er verriet, dass er es bereits in England sehen wollte, doch dort leider keine Karten bekam.

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Anouschka Renzi und Heike Kloss freuten sich sichtlich auf das Theaterstück.

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Gayle Tufts brachte gute Laune mit.

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Später im Innern lief ich noch einigen weiteren bekannten Persönlichkeiten über den Weg, darunter Frank Matthée, Jasmin Wagner, Manuel Cortez, Wolfgang Bahro und viele weitere.

Es war wirklich ein Erlebnis dies zu beobachten und auch selbst über den roten Teppich zu laufen um hinein zu gelangen. Das Theater des Westens ist sehr stilvoll, als ich in den Saal kam, war ich überwältigt von der Größe.

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Wir hatten grandiose Sitzplätze, Reihe 2, welche jedoch eigentlich die erste Reihe ist. Doch vorab gab es einen Sektempfang bis es Zeit wurde die Plätze aufzusuchen.

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Der Saal füllte sich und was wir dann erleben durften war ein Theaterstück, welches uns mitzog. Hinein in die Zeit des 1. Weltkrieges, hinein in die Beziehung zwischen Joey und Albert, hinein in Gefühle, Bindungen und Beziehungen zueinander. Hinein in die Sinnlosigkeit des Krieges, der Trauer des Todes und der ewigen Hoffnung.

Das Bühnenbild ist minimalistisch, doch es bedarf gar nicht mehr. Die Schauspieler tragen mit ihrer Darstellung das gesamte Stück. Das Zusammenspiel aus Licht, Musik und natürlich den Pferden ist eindrucksvoll. Ich war die ganze Zeit im Stück drin, litt mit, freute mich mit. Es gab Momente des Lachens, Momente in denen ich mit den Tränen kämpfte. Ich zuckte bei jedem Pistolenschuss zusammen und bewunderte die Mimik der Darsteller. Heinz Hoenig gab einen überzeugenden Vater, der nicht durchweg böse ist. Doch besonders beeindruckte mich Silke Geertz als Rose Narracott, denn bei ihr vergaß ich komplett dass es ein Theaterstück ist. Philipp Lind stellte als Albert Narracott die Suche und Liebe zu seinen Pferd sehr gekonnt dar und man merkte wie er als Albert wuchs.

Kristi Hughes hingegen faszinierte mich damit, dass ihre Mimik dem der Mimik des Fohlens Joey entsprach und ich konnte mich oft schwer entscheiden wen ich lieber ansehe, denn sie übertrug die Gefühle des Fohlens so gekonnt. Peter Kaempfe glänzte direkt in 2 Rollen und Andreas Köhler war mir als Friedrich äußerst sympathisch. Philipp Romann glänzte nicht nur auf der Bühne sondern auch später an der Seite seiner Partnerin, die in meinen Augen das schönste Kleid des ganzen Abends trug. Doch das nur einmal am Rande erwähnt. :)

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Besonders gefallen haben mir die Kostüme und auch die “Verletzten-Puppen”, man fühlte den Krieg durch die sterbenden Pferde und die Lichteffekte. Es war düster, es war laut, es war perfekt inszeniert. Doch es war auch leise, getragen oft nur von dem Gesang von Jan Alexander Tomsic, welcher wirklich eine sehr angenehme Stimme hat.

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Standing Ovation gab es für alle Darsteller am Ende der Vorstellung zu recht!

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Ich wurde gut unterhalten!

Mehr gibt es dazu gar nicht zu sagen. Es war ein Erlebnis. Ein Theaterstück, welches mir wirklich komplett gefallen hat. Liebevoll in den Details der Puppen, mit charismatischen Darstellern und einer wirklich schönen Geschichte und natürlich mit den wunderbaren, einzigartigen Pferden. Joey und Topthorn wirken so lebensecht, dass man gar nicht mehr merkt, dass sie von jeweils 3 Menschen gespielt werden. Sie fesseln, faszinieren, sind so nah an den lebenden Verwandten – sie atmen sogar. Bis ins kleinste Detail wurde das Spiel der Pferde perfektioniert und die Illusion ist wirklich perfekt. Ich ziehe meinen Hut vor dieser Leistung! Einer Puppe echtes Leben, einen Charakter, ein Sein einzuhauchen, das ist wahre Kunst!

Mein heimlicher Star war übrgens der Mini-Sidekick die Gans, doch ich will nicht zu viel verraten. Schaut Euch das Stück an, es lohnt sich!

Die Premierenfeier

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Nach dem Theaterstück gelangte ich zu einem leckeren Buffet, welches von Sarah Wiener stammte. Ich muss sagen: Sehr lecker.

Und nach der kulinarischen Stärkung begaben wir uns eine Etage höher wo es Musik und Getränke gab und man sich unterhalten konnte.

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Der Saal mit den Kronleuchtern wirkte auf mich sehr stilvoll und ich ließ die Atmosphäre einfach ein wenig auf mich wirken.

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Sabine und Jan waren ebenfalls mit uns dort und werden sicherlich auch von ihren Eindrücken noch berichten :)

Philipp Lind

Später hatten Angie und ich noch Gelegenheit ein kleines Interview mit Philipp Lind zu führen. Ein sehr sympathischer junger Mann, der mit viel Gefühl versucht die Bindung zwischen Joey und Albert dem Publikum zu vermitteln. Er berichtete uns davon, dass er viel aus der Zeit des 1. Weltkrieges zur Vorbereitung gelesen habe und die Theatergruppe auch gemeinsam in Diskussionsgruppen versucht hat zu ergründen wie es in dieser Zeit damals war. Bevor die Proben also wirklich losgingen, mussten alle zusammen erst in die Zeit damals reisen, dort ankommen um dann wirklich die Rollen fühlen zu können und sich hinein denken zu können in die Figuren.

Um 23 Uhr endete der Abend für Angie und mich und wir fuhren mit dem Taxi zurück zu ihrer Wohnung. Das Stück und der Abend hat uns wirklich gefesselt und wir sprachen noch bis spät in die Nacht über das Erlebte.

Es war für mich ein wundervoller Abend, der mir sicherlich  noch lange ein Lächeln auf das Gesicht zaubern wird.

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