eIDEE: Hast Du die Idee für eine sichere Zukunft?

Anzeige

“Mama, der Peter ist irgendwie komisch im Chat geworden. Der wollte Fotos vom letzten Schwimmbadbesuch von mir.”

boy-110762

Bei solch Worten horcht jede Mutter sofort auf, der Schweiß bricht aus, das Herz schlägt schneller und man kontrolliert mit ungutem Gefühl das Chatlog. Heute will man Kindern schon früh Medienkompetenz beibringen und läßt ihnen damit auch Freiraum am PC. Man achtet auf kindergerechte Webseiten und ordentlich abgesicherte PCs. Doch man kann sich nie sicher sein, dass nicht jemand “Böses” versucht, im Web mit einem Kind Kontakt aufzunehmen. Was wäre es für eine Erleichterung, wenn es sichere Systeme gäbe, bei denen die Identität so sicher geprüft werden kann, dass Kinder in Kinderchats nur mit echten, existierenden Kinder ihres Alters chatten könnten?

Die Sicherheit im Web

Früher waren noch Viren unsere größte Angst, welche unseren PC zum Absturz brachten und uns Stunden mit Neuinstallationen vergeuden ließen. Doch heute sind es eher die Trojaner, welche uns Angst machen, weil sie uns ausspionieren und mit unseren gesammelten Daten kriminellen Personen viele Möglichkeiten eröffnen, Schindluder damit zu treiben. Sie können kriminelle Dinge anstellen, die unser echtes Leben betreffen. Sie können unseren Namen, unsere Kreditkarte verwenden und unsere Konten leerräumen. Nicht immer ist es so harmlos, wie bei dem Schabernack, den jemand mit mir spielte.

10359125_10152085268941143_7361747572660565242_o

Mehr Sicherheit muss her

eidee-logo144Das hat sich auch die Bundesdruckerei gedacht und den „eIDEE – Wettbewerb für den digitalen Handschlag“ ins Leben gerufen. Dieses Jahr findet er bereits zum dritten Mal statt. Es geht dabei darum, innovative Ideen im Bereich des Identitätsmanagements zu finden, denn sichere Identitäten werden in der digitalen Zukunft das A und O sein. Sei es im Bereich des mobile payments – das Smartphone ist schon heute nicht mehr wegzudenken – oder im Bereich von Sicherheitskonzepten für elektronische Prozesse, darunter auch so Dinge wie Chats nur für Kinder oder Sicherheit für Firmen bezüglich echten Bestellern, zur Minderung von Spaßbestellern. Wir brauchen Sicherheit bei allen Dingen im Web, bei jedem Einsatz von Technik in jedem Bereich, sei es das Einloggen auf Webseiten und Shops oder beim Verwalten unserer E-Mails.  Aber auch im normalen Alltag, wenn wir eines Tages bei Aldi an der Kasse direkt mit dem Handy bezahlen.

Ihr seid gefragt

security-265130Bei dem Wettbewerb gibt es 5 Preiskategorien, welche man auf der Webseite des Wettbewerbs einsehen kann. Eine Kategorie ist für volljährige Privatpersonen vorgesehen.  Somit kann wirklich jeder eine Idee einreichen. Der Fantasie sind dabei keine Grenzen gesetzt. Es soll innovativ und sinnvoll sein, dabei muss es nicht zwingend schon umsetzbar sein. Es geht einfach um die Ideen an sich, denn alles Gute entsprang einmal einer einzelnen Idee. Bei diesem Wettbewerb hat jeder die Chance mitzuwirken und das Leben vielleicht ein wenig sicherer zu machen. Vielleicht schnappt jemand die Siegeridee sogar auf und versucht sie weiterzuentwickeln, setzt sie sogar irgendwann um? Auf jeden Fall aber wird man erkennen können, wo die Sicherheitswünsche von uns allen liegen und es wird damit die Chance geboten, an genau den Punkten weiterzuentwickeln. Dies ist eine echte Chance, ein Stück mitzuwirken und deswegen hoffe ich, dass Ihr mitmacht und auch eine Idee einreicht. Der Gewinner wird mit einer Begleitperson zur feierlichen Preisverleihung nach Berlin eingeladen, inklusive einer Hotelübernachtung und An- und Abreise mit der Bahn innerhalb Deutschlands. Und dazu spendiert blau Mobilfunk dem Gewinner ein Samsung Tablet plus blau Internet-Startpaket im Wert von rund 540 Euro.

Bis zum 17. August 2014 könnt Ihr hier Eure Idee einreichen >>>

Ich bin teil der Blogger-Jury im Bereich Sichere-Identität-Preis für Privatpersonen

Robert Basic, Milos WillingKai Thrun, Falk Hedemann und ich bilden die Blogger-Jury, welche die Ideen in unserer Kategorie sichtet und mit Eurer Hilfe die 10 besten Ideen auswählt. Diese werden dann der Hauptjury vorgestellt und im Anschluss daraus der Sieger durch ein Publikumsvoting ermittelt. Auf jeden Fall aber wird man erkennen können, wo die Sicherheitswünsche von uns allen liegen und es wird damit die Chance geboten, an genau den Punkten weiterzuentwickeln. Dies ist eine echte Chance, ein Stück mitzuwirken und deswegen hoffe ich, dass Ihr mitmacht und auch eine Idee einreicht. Der Gewinner wird mit einer Begleitperson zur feierlichen Preisverleihung nach Berlin eingeladen, inklusive einer Hotelübernachtung und An- und Abreise mit der Bahn innerhalb Deutschlands. Und dazu spendiert Ich bin schon sehr gespannt, welche Ideen uns erwarten werden und. Ich freue mich schon darauf, Euch die besten Ideen zu präsentieren und mit Euch über selbige zu diskutieren. Ich hoffe auf spannende Ideen, die eines Tages auch wirklich umgesetzt werden. Ideen, die vielleicht uns Mamas und Papas für unsere Kids mehr Sicherheit im Web liefern. Vielleicht heißt es dann eines Tages:

“Mama, komm mal, ich will in den Kinderchat und brauch meinen Kindercheckkartenpass zum Scannen dafür, sonst komm ich nicht rein.”

© Logo eIDEE Bundesdruckerei GmbH
© Foto eIDEE Preisverleihung Robert Basic
© Foto Security pixelcreatures / pixabay
© Foto Kinder am Laptop sharpemtbr / pixabay

6 thoughts on “eIDEE: Hast Du die Idee für eine sichere Zukunft?

  1. sicherheit für kinder im netz ist sicherlich wichtig.
    aber meistens ist es nicht der böse/fremde aus dem netz, der größte anteil der täter bei missbrauch ist in der familie oder im familiären/näheren umfeld.

    sensibiliesierung, nicht nur im netz, sondern auch den kindern klar machen das sie sagen sollen wenn jemand etwas mit ihnen macht/von ihnen verlangt was sie nicht wollen. den kindern vermitteln das sie keine schuld trifft egal was der täter vermitteln will.
    ich weis von was ich rede :(

  2. Sicherlich hast Du recht, dass eine große Gefahr auch im Umfeld lauert. Da muss man ebenfalls vorbauen und vielleicht gibt es auch da eine Idee, wie Kinder schnell mit Technik um Hilfe rufen können.

    Im Web kommt es halt auch schnell vor, dass in angeblich kindgerechten Chats, plötzlich eindeutige Fotos versendet werden oder verlangt werden. Auch können schnell Verabredungen getroffen werden. Es gab mal eine Sendung im TV, die sich damit befasste und es war nicht so selten, dass Männer sich als „jungs“ ausgaben und dann 14jährige Mädchen zu Dates verleitet haben.

    Es geht bei dem Wettbewerb grundsätzlich um das Thema sichere Identitäten und damit auch der Sicherheit von Technik und im Web. Wenn man da eine Idee hat, gern einreichen. Ich bin echt gespannt, welche Art Sicherheitsideen kommen werden, die vielleicht eines Tages sogar wirklich genannte Beispiele verhindern können. :)

  3. Hallo Conny,

    ist der Täter von damals erwischt worden? Ich hoffe doch!

    Liebe Grüße,
    Wiege

  4. Ist der Ansatz (noch) richtig und zeitgemäß? Wurde nicht gerade vor ein paar Wochen eine Gruppe Pädo’s aufgeschnappt, die ein (nicht selbst missbrauchtes) Kind als Lockvogel dabei hatten?
    Ich will sagen: Egal wie man Kinder durch Ausgrenzung Erwachsener schützen möchte, es wird nicht funktionieren. Das ist vergleichbar mit dem Kampf Spammer gegen Spamfilter: Die Filter können aufrüsten wie sie wollen, aber die Spammer werden immer wieder eine neue funktionierende Masche finden.
    Selbst wenn man die Hürden immer höher legt: Erwachsene werden immer mit vergleichsweise wenig Aufwand Wege finden, um sich in einem solchen Chat als Kind auszugeben.
    Deswegen bin ich auch gar nicht mal sicher, dass Zoe bei ihrem ersten Internetzugang Kinderschutz-Sperren haben wird. Statt dessen reden wir bereits jetzt über Offline-Gefahren und werden das auch fortsetzen, sobald sie online geht.
    Tatsächlich ist sie gelegentlich schon online und spielt (mit ihrem eigenen Account) mit uns Ingress, solange sie noch nicht lesen kann, drohen dort allerdings keine virtuellen Gefahren.

  5. Sicherlich ist es bei den Dingen, wie im Krieg – ein Wettrüsten. Das steht außer Frage. Deswegen das Rüsten aufgeben? Nein, sehe ich nicht so. Klar, man muss auch zeitgleich offen mit seinen Kinder kommunizieren, was es bedeutet und wie sie sich schützen können und was tun.

    Aber vielleicht findet sich doch eine Idee, die die Sicherheit verbessert. Dass die Hürden für die „Bösen“ höher liegen, schreckt vielleicht auch ein paar „Böse“ ab. Lässt man einfach alles „offen“, kann jeder zugreifen. Ist es gut abgesichert, kann es nur noch ein Bruchteil. Ich sage nicht, dass es Systeme geben wird, die 1000% sicher sein werden, aber je mehr man verbessert, umso eher nähert man sich einer akzeptablen zweistelligen Prozentzahl. :)

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.