Das Spiel-Spaß-Reime-Buch – Ulrich Grasberger

Meine Jungs lieben es zu lachen. Welch Wunder aber auch…. das lieben alle Babys. Und wie bekommt man Babys und Kleinkinder zum lachen? Mit Blödeln. Zappeln. Wackeln. Quatsch machen.

Doch irgendwann gehen einem die Ideen aus. Man hat zum hundersten Mal Hoppe Hoppe Reiter gespielt. Man könnte es nach Babys Wohlwollen noch weitere tausend Mal machen, aber man selbst hat ja einen Anspruch an sich. Auch wenn Babys Wiederholungen bis zur Unendlichkeit lieben, wir Eltern wollen nicht ganz PlemPlem werden und versuchen dann doch auch mal Variationen.

Doch wer kennt noch die unzähligen Reime seiner Kindheit? Wie war das noch mit dem Vogel der Hochzeit machen wollte? Rirarutsch, wir fahren mit der Kutsch und dann, wie war das noch? Und fraß ein Huhn oder ein Hund das Blatt vom Gummibaum? Ach herrjee wir haben Kindheitserinnerungsalzheimer. So wird das nichts. Wir brauchen Hilfe!

IMG_2092

Schnappatmung einstellen, es gibt Hilfe!

Ich fand selbige in Form des Buches Das Spiel-Spaß-Reime-Buch von Ulrich Grasberger. Hier finden sich über 140 Spiele, Reime und Lieder für Kinder ab 3 Jahren. Genau das was ich brauche um meine grauen Gehirnzellen zu entstauben und reimtechnisch auf Vordermann zu bringen.

Nach den Monaten sortiert begleitet einen dies Buch durchs Jahr. Thematisch passend zum jeweiligen Monat. Jeder Reim hat eine Überschrift und sollte es sich um ein Spiel oder Lied handeln, so ist dies extra dahinter vermerkt. Als Elternteil erkennt man somit sofort auf einen Blick, was man vor sich hat.

IMG_2095

Auf 64 Seiten wird man von kräftigen fröhlichen Farben mit süßen Tieren begleitet. Pinguine, Mäuse, Enten und Marienkäfer sowie viele weitere versammeln sich auf den Seiten. Kinder ab 3 Jahren werden sich daran nicht satt sehen können. Davon bin ich überzeugt.

IMG_2094

Und dazu ist das gesamte Buch ein Suchspiel. Auf der ersten Seite fragt ein Marienkäfer, ob man ihn auf jeder Seite findet. Hier kann man sich gemeinsam mit seinem Kind hinsetzen und es den Marienkäfer suchen lassen. Eine sehr schöne Idee, die das Buch zusätzlich aufwertet.

Ich bin der Meinung, dass das Buch auch für Eltern von noch kleineren Kindern schon spannend ist. Nicht um es gemeinsam anzusehen, dafür sollten die Kids schon die 3 geschafft haben, nein als Gehirnfutter fürs Albern! Ich lerne nun einige der Reime auswendig und weiß nun auch wieder dass ein Huhn das Gummiblatt futterte und die Schneckenpost keinen Pfennig kost. Fiderallala!

IMG_2097

In diesem Sinne zuletzt ein Fingerspiel, was meine Urgroßmutter schon mit mir spielte:

Da kommt ein Mann die Treppe hoch. (Finger laufen von der Hand über den Arm hoch zur Schulter),
Klingelingeling (man zupft am Öhrchen),
Klopf Klopf (man klopft leicht am Köpfchen),
Guten Tag Herr Nasemann. (vorsichtig an der Nase wackeln)

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.