Freud und Leid einer Mama

IMG_3325Was mir in den letzten 3 Wochen ganz extrem auffällt, sind die weichen Hände meiner Kinder.

Noch keine Hornhaut an den Handinnenflächen fühlen sich diese einfach traumhaft zart an. Wenn sie mich im Gesicht berühren, gleicht es in der Sanftheit einem Flügelschlag eines Engels. Doch schon im nächsten Moment wird ausgeholt und ich bekomme eine Ohrfeige, die mir nicht Tränen der Rührung sondern des Schmerzes in die Augen treibt. Wer hat so kleinen Kindern eigentlich so viel Kraft mitgegeben? Vor allem Basti bereitet es ein tierisches Vergnügen auf Mama rumzuhauen. Er lacht dann richtig laut.

Direkt danach werden die scharfen Krallen des Teufels hervorgeholt. Ich kann die Fingernägel schneiden und kürzen, wie ich will. Sie sind immer Messerscharf! Alex hat mir gerade erst wieder einen Striemen am Kinn verpasst.

Tja, Mama sein bedeutet eben sowohl im Himmel als auch in der Hölle zu wandeln. Da muss man schon viel aushalten, aber ich werde dafür auch doppelt belohnt. :)

2 thoughts on “Freud und Leid einer Mama

  1. Ich kann das total nachempfinden! Meiner (fast 7 Monate alt) hat meinem Mann n blaues Auge gehauen…. Von den Fingernägeln fang ich erst gar nicht an, die sind immer scharf ;) ich Stille ihn nachts noch, und wenn dann der BH mal nicht schnell genug offen ist oder die schnute den „zapfhahn“ nicht gefunden hat, wird sich schon mal auf die brust gehauen oder ein bisschen gequetscht… Babys sind Sadisten ;)

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