Einen Nebenjob als Mama finden

Derzeit merke ich in meinen Facebook Gruppen wieder verstärkt, dass ein Thema die Mamas beschäftigt. Man spürt manchmal so Strömungen, die einfach plötzlich häufiger auftauchen. Das Thema Ende der Elternzeit und kein Betreuungsgeld mehr ist ein ganz großes Thema gewesen und nun folgt daraus das Thema “Ich muss wieder arbeiten gehen.”

super-951187_1280

Manche Mamas müssen direkt voll wieder ranklotzen, manche können daheim bleiben und wollen auch gar nichts anderes. Sehr viele Mamas machen einen Mix aus beidem. Kind halbtags in die Krippe oder den Kindergarten und gehen in der Zeit arbeiten. Nicht zwingend nur weil sie dringend Geld verdienen müssen, das lese ich zwar auch ab und an aber gar nicht so oft, wie ich vermutet hätte, sondern einfach weil sie es wollen. Sie haben genug von daheim Rumsitzen, mit Kids rausgehen und Pampers wickeln. Sie lieben was sie tun, sie lieben es Mama zu sein aber sie wollen auch mal wieder mit Erwachsenen sprechen und nicht nur Baby-Kleinkind-Gebrabbel um die Ohren haben. Da sind Aushilfsjobs und Halbtagsjobs perfekt geeignet, doch genau diese sind auch sehr begehrt und schwer zu finden.

Was soll man als Mama nebenbei arbeiten?

ruitenwas-814213_1280Es gibt durchaus viele Jobs, unabhängig seiner Ausbildung, die man nebenbei machen kann um ein paar Groschen dazuzuverdienen oder halt um rauszukommen. Von Regale beim Drogeriemarkt oder Supermarkt einräumen bis hin zur Tankstellenaushilfe gibt es unzählige Jobs. Doch wie erwähnt, wo soll man sie finden?

Auf dem Lande hilft oft der Dorfklatsch. Der Tante Emma Laden sucht noch eine Verkäuferin, die Pizzeria im Nachbardorf sucht Ausfahrer, das bekommt man durch Freunde und Nachbarn schnell mit.

In einer Großstadt wie Berlin kann man aufgrund der unzähligen Cafés und Restaurants auch gut kellnern. In der Anonymität der Stadt sollte man jedoch eher auf Stellengesuche zurückgreifen. Beispielsweise listet die Job-Suchmaschine Adzuna Stellen in Berlin, sodass man sich einfach dort die Betriebe zum Vorstellen ausgucken kann.

Was immer funktioniert: Einfach in die Betriebe hineinlaufen und fragen. Als ich damals mit 18 dringend einen Nebenjob suchte, bin ich die gesamte Einkaufsstraße einfach hoch und runter gelaufen und habe in jedem Laden gefragt, ob sie Aushilfen oder Halbtagskräfte bräuchten. Und ich fand tatsächlich einen Job! Ich konnte schon 2 Wochen später anfangen. Zwar war er nur auf 3 Monate begrenzt, aber hey, ich hatte einen Job. :) Und im nachhinein war das gut so, dass er begrenzt war, da ich beim zweiten Nebenjob in Vollzeit nach 3 Monaten übernommen wurde. Aber ich schweife ab.

love-746678_1280

Zurück zum Mama sein und arbeiten.

Man muss einfach Augen und Ohren offen halten, sich im privaten Umfeld umhören, die Zeitungsanzeigen wälzen und in Stellenbörsen online hineinsehen. Mit etwas Glück findet sich dann ein geeigneter Nebenjob. Bleibt nur die Schwierigkeit mit der Kinderbetreuung. Als Freiberuflerin habe ich das Glück von daheim viel machen zu können und muss mich nicht um einen Regaleinräumjob bemühen, den ich mit meinen Schmerzen sowieso nicht machen könnte. Die Kids mehrfach die Woche an meine Ma abgeben, würde aber auch bei solch Job bei mir hier daheim nicht funktionieren. Da ist das arbeiten, wenn die Kids mal schlafen doch deutlich angenehmer. Und wenn ich denn mal verreise, ist das auch nur hin und wieder, wo meine Ma gern einspringt.

Wie habt Ihr das gemacht? Seid Ihr bei den Kids schon früh wieder arbeiten gegangen? Also in Eurem eigentlichen Beruf oder wolltet Ihr lieber nur einen Nebenjob/Aushilfsjob für Euch um mal rauszukommen?

© Foto Frau die Fenster putzt Ben_Kerckx / pixabay
© Foto Frau mit Baby auf dem Arm OmarMedinaRD / pixabay
© Foto Frau mit Kind betrachtet Fotos marcisim  / pixabay

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.