Zukunftsplanung Regalsysteme für das Kinderzimmer

Je älter meine Kinder werden, umso mehr verändert sich das Kinderzimmer. Blicke ich zurück auf die Einrichtung des selbigen, so muss ich heute schmunzeln. Es sind viele Kleinigkeiten, die immer wieder verändert wurden, damit sie den veränderten Kinderansprüchen gerecht wurden. So wanderte ein Regal im Schlafzimmer in eine Ecke an der Wand, wo das Fenster steht, damit wir es dort mit Winkeln sichern konnten. An der anderen Wand war der Abstand zur Wand einfach zu groß, außerdem verlief dort eine Stromleitung. Auch die Malm Kommode im Spielzimmer wurde mit Winkeln an die Wand geschraubt und das schon bevor Artikel im Web auftauchten, dass Kinder in den USA von Malm Kommoden erschlagen wurden, als diese kippten. Mir war die von Anfang an zu wackelig.

Der Stuhl, auf welchem ich sehr gern saß und abends Basti die Flasche am Fenster gab, ist auch entfernt nachdem Basti mehrfach auf ihn kletterte und damit das Fenster erreicht. Ein Kind in dem Alter muss nicht auf dem Fensterbrettrumturnen. Muss eigentlich niemals ein Kind….

Kinderregale sind eingezogen in welchen das Spielzeug aufbewahrt wird und ein Hängeregal für die Kuscheltiere ist auch neu. Nicht an der Decke befestigt, die ist hier deutlich zu hoch dafür, sondern am Türrahmen zwischen den Zimmern. Praktisch.

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Doch wie wird das Zimmer eines Tages aussehen, wenn die Jungs größer werden? Ein Etagenbett wird es eindeutig sein müssen, doch bis dahin ist noch viel Zeit. Und die Schränke? Sie werden nicht ewig halten. Die Rückwände sind nicht mehr ganz in Ordnung und bei einem ist die Kleiderstange bereits defekt. Ein offenes Kleiderschranksystem ist bei Kindern nicht sehr gut geeignet, weswegen ich bei der Kleidung weiterhin auf einen Kleiderschrank setzen werde. Doch werden wohl ein paar Kommoden einem Regalsystem weichen. Da wir wie erwähnt sehr hohe Decken haben, ist dies deutlich praktischer für die Ausnutzung von Raum, wenn es sich um ein leicht erweiterbares Regalsystem (wie dieses hier) in Höhe und Breite handelt. Für meine Arbeitszimmer habe ich dies bereits so gehandhabt und bin sehr zufrieden damit.

In die Fächer können dann problemlos Schubkästen für das Spielzeug eingefügt werden und man kann teils auch Türen anbringen. Vor allem für die Kinderbücher wird dies dann eine gute Stauraummöglichkeit sein. Derzeit lagern die Kinderbücher noch in 2 Schubladen, was im aktuellen Alter des Greifens, Zerstörens und Ansabbern durchaus praktisch, mit zunehmendem Alter aber schade ist. Das Wühlen in der Schublade gestaltet sich schwierig, wenn man ein bestimmtes Buch herausnehmen möchte.

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Die Räume sind leider nicht besonders groß, dafür aber hoch und je älter die Jungs werden umso wichtiger wird es vermutlich den Platz nach oben zu nutzen statt in der Breite, denn irgendwo muss es auch Platz zum Spielen geben. Auch wenn ich annehme, dass der Flur sicherlich die liebste Spielfläche zum Bauen sein wird. Es ist der größte Raum unserer Wohnung und bietet am meisten Fläche für Lego-Städte und Tut Tut Flitzer Rennbahnen. Ich wette darauf, dass eines Tages ein Fluch-Beitrag von mir erscheint, dass ich nirgends mehr durchkomme und mich wie ein netter Godzilla im Flur fühle, der jedoch mal versucht nicht eine ganze Stadt zu zerstören, nur um die Waschmaschine zu erreichen.

So oder so, es wird noch heiter werden :)

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