Der Hofumbau – vom Schmuddel-Hof zum Kinderparadies

Wir leben mitten in der Stadt in einem Haus, welches ungefähr 1790 erbaut wurde. Es handelt sich somit um Altbau, die Fassade steht sogar unter Denkmalschutz. In der Innenstadt hat man selten einen Garten oder eine Terrasse. Wir wohnen in einer der oberen Etagen, weswegen sowas bei uns eh nicht da ist. Aber wir haben einen Hinterhof. Einen betoniertes Stück Freifläche sozusagen. Nichts besonderes. Einfach klein und tja halt klein. Als Kind fuhr ich dort Fahrrad. wir hatten zu Lebzeiten meines Dads mal eine schöne Grillecke und es war ok für unter der Woche. Am Wochenende waren wir ja eh oft auf dem Campingplatz.

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Mein Vater starb, wir widmeten uns vor allem der Pflege meiner Oma, der Nachbar begann mit Holz zu heizen, der Efeu aus der Grillecke wurde durch den Abriss eines Nachbarhauses zerstört und musste entfernt werden, es wurde weniger grün und mit der Zeit sprang der Beton an allen Ecken und Enden auf. Der Vermieter hat vor einigen Monaten mal notdürftig einige Stellen geflickt, die jedoch bereits jetzt wieder aufreißen. Haben den Winter nicht überlebt. Nun denn, Ihr lest raus: Wir haben uns wenig um die Hofbenutzung in den letzten Jahren gekümmert. Doch nun sind da zwei Zwerge, die gern auch mal draußen sind, die für mich allein auf einem Spielplatz noch schwer zu handhaben sind. Da musste eine Lösung her.

Der Hof wird ordentlich gemacht

Es war beschlossene Sache, wir müssen anpacken und es für die Kids schöner machen. Die Hofreinigung stand eh wieder an, also kombinierten wir das direkt. Mein Bruder kam und brachte den Kühlschrank weg, ich bestellte Sperrmüll und wir sortieren die Reifen in die hinterste Ecke, dass mein Bruder beim nächsten Mal sie in den Keller tragen kann. Wir fegten und räumten weg und dann machte ich mich mit dem Hochdruckreiniger an die Arbeit.

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Was ein Farbunterschied oder? Da die Kids nach einiger Zeit keine Lust mehr hatten, ging ich mit ihnen nach oben und mein Mann übernahm. Am nächsten Tag übernahm dann wieder ich. Es dauert ewig bis man alles vom Boden weg hat. Das Beste dabei: Wir machten das bei Regen und Hagel….. Das Wetter war nicht unser Freund. Aber hey, es war egal, denn bei dieser Art Arbeiten bleibt man so oder so weder trocken noch sauber…. Sowohl die Hosen als auch Turnschuhe wanderten sofort in die Waschmaschine…..

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Nachdem wir die Grundreinigung erledigt hatten, begannen wir mit dem Sichern des Holzes vom Nachbarn. Wir stellten Blumentöpfe davor und einen Tisch, damit ja keine Gefahr für die Jungs besteht. Ich denke, das ist uns gut gelungen. Der Nachbar wird es eh noch zerkleinern und in die Regale räumen. Danach galt es, dann allerdings bei Sonnenschein, die Spielsachen der Kinder aufzubauen. Ein Spielhaus und ein Sandkasten wurden von meinem Mann montiert. Ich orderte noch ein paar Dinge für einen eigenen kleinen Fuhrpark für die Jungs und eine Wippe.

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Ich reinigte und ölte die Holzmöbel ein und besorgte Abdeckhauben für diese und dann war es soweit. Der Hof war fertig und wir zufrieden. Wenn dann die Blumen meiner Ma wachsen und blühen, wird es auch wieder gemütlicher.

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Sie lieben das Spielhaus, lieben die Pucky Wutsch und den Sandkasten. Sie laufen rum, fahren rum und spielen sogar ordentlich schon Ball.

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Ich denke wir können zufrieden mit dem Ergebnis sein. Die Kids haben Spaß und das ist die Hauptsache und wenn das Wetter noch schöner wird, können wir sogar die Grillecke wieder in Betrieb nehmen!

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Ich freu mich echt schon drauf, wenn die Blumen blühen, es schön grün wird und dann noch das Planschbecken hingestellt wird. :) Wir nutzen den Hof nun schon einige Tage sehr intensiv, das Wetter ist ja derzeit auch mega toll und die Jungs haben mega viel Spaß dran. :)

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