Reis genießen – ohne Angst und schlechtes Gewissen

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Wer im Internet liest, der stolpert über kurz oder lang immer wieder über die Panikmache: Arsen im Reis. Man kommt nicht umhin sich als Mama damit zu beschäftigen. Sei es durch den Testbericht von Ökotest, die bei Reiswaffeln erhöhte Arsenwerte feststellten oder durch Rückrufe bestimmter Reisprodukte aus der Drogerie. Dabei sind es gerade Reiswaffeln, die Mamas den Kleinen als Mini-Snack im Kinderwagen anbieten. Ist das alles Panikmache oder steckt was dahinter?

Der Deutsche verzehrt statistisch im Schnitt 5 Kilo Reis pro Jahr. Die Chinesen hingegen mampfen gut 91 Kilo pro Person im Jahr. Wir sind also eher sparsame Reisesser. Dabei ist Reis doch gesund. Er hat einen geringen Fettgehalt und ist gut bekömmlich. Doch immer wieder taucht Reis in Verbindung mit hoher Schadstoffbelastung auf. Vor allem Arsen, welches von Laboren als krebserregend eingestuft wird, ist einer der vorhandenen Übeltäter. Verseuchtes Grundwasser in den Anbaugebieten ist mit ein Grund für die Reispanik. Mineralöle und weitere Schadstoffe kommen noch dazu. Vor allem Vollkornreis ist betroffen. Wir kaufen beispielsweise gern Basmati Reis, da er am geringsten Belastungen aufweist und uns außerdem am besten schmeckt.

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Reis richtig kochen

Um die Arsenbelastung des Reis zu reduzieren, gibt es ein paar einfache Tricks.

  1. Wasche den Reis sehr gründlich.
  2. Lege den Reis in einen Topf mit viel kaltem Wasser.
  3. Lasse ihn über Nacht darin ruhen.
  4. Koche den Reis mit der fünffachen Menge Wasser.
  5. Gieße das Restwasser nach dem Kochen ab.

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Reisgenuss mit reinem Gewissen

Reis stellt ein Grundnahrungsmittel dar und es werden schätzungsweise 600 Millionen Tonnen geerntet. Bei der Ernste werden in Indien, Pakistan, Niger, Thailand, Kambodscha, Peru, Ghana, Laos, der Dominikanischen Republik, dem Iran und dem Senegal Kinder zur Reisernte herangezogen. Sie jäten das Unkraut, sähen aus, dreschen die Saat und versprühen Pestizide. Durch den Kontakt mit den giftigen Pestiziden kann es zu lebenslangen Folgen für die Kinder kommen. Kleinbauern in Schwellenländern werden oft gezwungen ihre Reisernte günstiger als die Produktionskosten zu verkaufen und können so nicht mal ihre eigene Ernährung sichern.

Wer nicht Mitschuld daran tragen will, der sollte auf Fairtrade Reis zurückgreifen. Fairtrade sorgt für biologischen Anbau und sichert das Einkommen der Reisbauern.

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Rii Jii Basmati – Bio & Fairtrade

Wir essen derzeit den Bio & Fairtrade Reis von Rii Jii. Er wird im nordindischen Bundesstaat Uttarakhand – am Fuße des Himalaya – biologisch angebaut und Fairtrade zertifiziert. Es handelt sich dabei um die Sorte Taraori. Diese Ursprungssorte des Basmatireis ist sehr arbeitsintensiv und erfordert Handarbeit. Nur einmal im Jahr wird er geerntet und die Pflanze gibt nur wenig Ertrag. Der Reisgeschmack ist dezent fruchtig, blumig basmatitypisch und wir finden ihn einfach aromatisch. Damit er diesen Geschmack erreicht, bleibt er ein Jahr lang liegen bevor er abgefüllt wird. Erst dann kann sich sein Duft und Aroma voll entfalten. Er ist als 500g und 5kg Packung zu bekommen. Ein weiteres Special dieses Reis ist die Rückstandsanalysen, die auf der Webseite veröffentlicht werden.

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Unser Fazit

Wir mögen den Reis, er schmeckt uns einfach. Und dazu belastet er unser Gewissen nicht. :) Meine Jungs lieben übrigens Reis. Immer wenn ich Reisgerichte koche, futtern sie mir die Teller leer. :)
Esst Ihr auch gern Reis? Und macht Ihr Euch einen Kopf um die Arsenbelastung?

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