Wohin mit dem Geld für die Kinder, damit es mehr wird?

Meine Freundin Janina fragte mich vor kurzen, wie ich das mit der Geldanlage für meine Kinder gemacht habe. Ich hatte ihr vor einiger Zeit erzählt, dass ich monatlich für meine Kids Geld beiseitelegen wolle, aber mir das klassische Sparbuch einfach nicht gut genug erscheint. Die Zinsen für das Sparbuch decken nicht mal die Kosten für die einmal im Jahr fällige Portogebühr des Kontoauszugs. Das ist irgendwie lachhaft. Ich hatte Glück im Zeitalter des Niedrigzins, dass ich noch uralte Bausparverträge mit fünf Prozent Verzinsung besitze, die ich nun endlich für meine Jungs bespare. Doch das Glück hat heute kaum einer mehr, weswegen meine Anlageform für Janina und ihren Sohn nicht greift und wenig hilft. Nun wäre ich aber nicht ich, wenn ich nicht mit ihr gemeinsam mich umgesehen hätte.

piggy-bank-478158_1920Dagobert Duck lässt grüßen

Ganze 42% aller Haushalte deponieren daheim unter Kopfkissen, in Sparschweinen, unter der Matratze ihr Erspartes. Ganz wie zu Uromas Zeiten im Sparstrumpf. Da lässt Dagobert Duck doch grüßen. Und genau wie er würde man sich im Falle eines Brandes oder Einbruchs grün und blau ärgern. Und Zinsen kann derjenige für dies Geld auch suchen. Da wäre sogar das klassische Sparbuch erträglicher als der Kopfkissenbezug….. Wobei der beliebteste Aufbewahrungsort für Geld sei wohl der Kühlschrank. Mir total unverständlich, ich kriege noch nicht mal die Milch anständig eingeräumt, weil der immer überfüllt ist….

Ich bin ein sicherer Sparer

Ich bin eher wenig risikobereit, ganz im Gegensatz zu Janina. Wenn es nach ihr ginge, würde sie jeden Cent einsetzen, um hohe Renditen zu erzielen. Doch da sie einen festen Plan für das Geld ihrer Kinder vor Augen hat, empfahl ich ihr eine Risikostreuung. Zum einen empfahl ich ihr eine sichere Anlage mit fester Verzinsung. Damit deckte sie 50% des gewünschten Ziels ab. Das ist ihr sicher, das hat sie auf jeden Fall und es wird für die nötigen Dinge reichen, wenn ihr Sohnemann 18 wird. Sie will ihm den Führerschein und ein kleines Auto sowie die Versicherung für 2 Jahre spendieren. Das Geld wird damit zusammen kommen. Doch die andere Hälfe ihres monatlich eingesetzten Geldes wird zugunsten der Chance auf höhere Rendite in Fondsparen investiert.

Risikobereitschaft verschafft Renditechancen

Je riskanter die Geldanlage, umso eher kann man eine hohe Rendite erzielen. Dafür muss man jedoch mit dem Risiko leben. dass das Geld auch einfach mal futsch sein kann. Fondssparen macht vor allem über längere Zeiträume Sinn, da es in der Regel mit den Jahren Verluste immer mal wieder mit Hochphasen ausgleicht und unter’m Strich eine doch ansehnliche Rendite erzielt werden kann. Nur wer schnell sein Geld abziehen will, der kann mit etwas Pech sogar in den Verlustbereich rutschen. Daher sollte solch Ansparen stets mit Geld passieren, was nicht dringend irgendwo gebraucht wird.

Fondssparen ist gar nicht so schwer

Die Wenigsten wollen nochmal extra studieren, um sich ein umfangreiches Finanzwissen anzueignen, deswegen hat Moneyou ihre angebotenen Fonds der ABN AMRO Bank transparent und einfach gestaltet und bietet leicht verständliche Produkte an. Bei Moneyou ist es möglich unter einem Login bis zu fünf Tagesgeldkonten zu eröffnen und sie mit bis zu fünf Depots zu verknüpfen, sodass jeder Anleger seine ganz individuelle Sparstrategie zusammenstellen kann. Die Kontoführung und die Depotführung sind gebührenfrei und die Gebühren für den Kauf eines Fonds und dessen laufende Kosten sind auf der Moneyou Website leicht einsehbar.

Moneyou bietet Mischfonds an. Mischfonds sind Fonds, die in eine Mischung aus Aktien, Anleihen und sonstigen Anlagen investieren. Somit wird das Risiko von Verlusten verteilt. Gerade für unerfahrene Sparer, wie meine Freundin, ist daher ein Mischfonds eine gute Wahl. Doch da sie schon einen Teil des Geldes in eine sichere Anlage steckte, entschied sie sich eher für eine chancenorientierte Anlage. „Das Geld für das Wichtigste ist bereits gut geplant, jetzt geht‘s um den Unterschied zwischen Ente und Mercedes“, scherzte sie im Gespräch mit mir. Ihr ist bewusst, dass sie auch nur bei der Ente landen kann, doch sie will dieses Risiko in Kauf nehmen, statt solide auf einen Opel zu sparen. Sie findet den Prognoserechner von Moneyou toll, doch ich versuche sie stets wieder auf den Boden der Tatsache herunterzuziehen, dass diese Prognosen eintreten können, aber nicht müssen. Die Wahrscheinlichkeit des Eintritts wirft der Rechner nämlich direkt mit aus. Janina ist halt ein Mensch, der sofort das Goldbad Dagoberts vor Augen hat.

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Für die Kinder sparen

Ich kenne sehr viele Eltern, die für ihre Kinder sparen. Mein Vater machte es für meinen Bruder und mich genauso. Er bezahlte uns einen Führerschein und das erste Auto. Ich finde es gut, dass Janina für ihren Sohn Geld anlegen will. Ob es später für ein Auto oder die erste eigene Wohnung ist, ist egal. Wichtig ist – so denke ich zumindest – dass man als Eltern einen kleinen Puffer für die ersten Schritte in die Selbstständigkeit der Kinder hat. Sei es um auszuhelfen oder den Start etwas zu erleichtern. Ich erzähle meinen Kindern allerdings nicht davon und werde sie, wenn es soweit ist, damit überraschen. Janina will es genauso handhaben. „Und falls meine Fonds richtig gut abwerfen, wer weiß, ob dann nicht sogar noch ein Elternurlaub drin ist, wenn Sohnemann auszieht“, scherzte sie.

© Foto Sparschwein Gaertringen / pixabay

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