So war unser Heiligabend

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Alle Jahre wieder freue ich mich auf die Weihnachtszeit. Ich liebe meine bunten Weihnachtsbäume und die Lichterketten-Dekorationen. Die strahlenden Kinderaugen und die Zeit des “in eine Decke einhüllen, weil draußen bibberkalt”- Es ist die Zeit des warmen Kakao, der Süßigkeiten, der Plätzchen, Familie und Besinnlichkeit. Je älter meine Kids werden, umso spannender wird Weihnachten. Sie nehmen es sehr bewusst wahr. Sie verstanden das Adventskalender Türchen öffnen schon sehr gut, wir lasen jeden Tag die neuen Pixibücher aus dem Kalender und sie freuten sich wie Bolle über den Weihnachtsbaum.

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Der Heiligabend startete mit Hausarbeit. Die letzten Vorbereitungen wurden abgeschlossen und um Punkt 13 Uhr war alles startbereit. Weihnachten konnte losgehen. Mein Onkel Herbi und meine Tante Biggi verspäteten sich ein wenig und kamen um 13.30 Uhr bei uns an. Wir saßen in der Stube, aßen Krapfen, tranken Kaffee und klönten.

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Die Jungs freuten sich über ihre Geschenke. Herbi und Biggi brachten nämlich echt tolle Jacken aus Amerika mit. Basti wollte die Jacke gar nimmer ausziehen. Um 14.30 Uhr brachte mein Mann die Kinder ins Bett und als um 15 Uhr Herbi und Biggi schon weiter mussten, begann für uns der Stubenumbau. Die Geschenke wurden schon mal reingetragen und kaum waren sie in der Stube, mussten wir schlagartig die Tür zu machen. Da stand Alex vor uns.„Mama, ich habe gut geschlafen“, tönte er und sah ziemlich wuselig aus. Sein Bruder wurde von mir direkt mitgeweckt und auf die Frage, ob sie hoch zu Oma wollen, ernteten wir ein lautes Jaaaaaa. Kids also somit zu Oma abgeschoben und den Gabentisch fertig aufgebaut und auch das Geschenk im Kinderzimmer zusammen geschraubt. Im Eiltempo war alles fertig und es war Zeit für die Bescherung.

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Oh Kinder, ich glaub der Weihnachtsmann war da

Wir holten die Kleinen von oben runter und ich erzählte ihnen, dass der Weihnachtsmann gerade da gewesen wäre und ich nur noch seinen roten Mantel kurz sah wie er verschwand. Ups, elterlicher Fehler. Alex fand es nämlich schade, dass er den Weihnachtsmann verpasst habe. Er war dann aber schnell wieder fröhlich als es in die Stube ging.

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Ja, ich habe bei der Menge echt übertrieben. :-D Das Meiste sind Gesellschaftsspiele und Puzzle was Ihr auf dem Foto seht. Ich habe mein Learning draus gezogen. Puzzle und Brettspiele gibts nächstes Mal einfach so auf den Schrank, ohne dass ich sie alle einzeln einpacke. Spart Geschenkpapier und dann schaut es auch nicht so überladen aus. Und in dem Alter freuen sich die Kids über ein Brettspiel meist noch nicht soooo dolle.

In der Stube wurden die Augen groß. So viele Geschenke. Es wurde fleißig ausgepackt. Jedes Geschenk genau angeguckt. Außer die Brettspiele, die wurden einfach bei Mama angeliefert. :-D

Die wirklichen Highlights waren jedoch das Puppenhaus aus meiner Kindheit und der Einkaufsladen.

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Was meine Eltern nicht wussten, ich dank dem Internet vor kurzem erfuhr: Das Puppenhaus, was ich zu meinem 3. Geburtstag bekam, hat Licht. Ich kaufte zwei Netzteile* und kleine Lampen* und tatda…. es leuchtet. Die Möbel und Figuren stammen von Lidl. Ein Gartenmöbelset von Goki* nahm ich ergänzend dazu. Ich wollte die alten wirklich filigranen Möbel meiner Kindheit nicht reinstellen. Die sind zu schön als dass ich das Risiko der Zerstörung eingehen möchte. Und sie sind auch altbacken :-D Ein rosa Plüschsofa und ein grünes Klo – dies 80er Jahre grün…. ne. Meine Jungs waren total begeistert. Ich wurde mehrfach gefragt, wieso meine Jungs ein Puppenhaus bekommen. Die Antwort ist: Weil es da ist und weil es schade drum wäre, wenn da kein Kind mit spielt. Außerdem wo ist denn nu der Unterschied, ob ich das teure PJ Mask Hauptquartier kaufe oder mein altes Puppenhaus zur Heldenburg wird? Die Figuren sind übrigens wirklich schon eingezogen…. aber auch Zuganhänger leben dort fröhlich mit einem Schleichpferd Tür an Tür.

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Ich hatte ursprünglich Leo Lausemaus Figuren* besorgt, doch die sind viel zu klein für das Haus. somit lebt die Familie Lausemaus nun im Vorgarten des Puppenhauses….

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Der Kaufmannsladen wurde von uns vor ca. 1,5 Jahren gebraucht gekauft. Alles was drin zu sehen ist (außer die Haba Würstchen) war dabei und das für kleines Geld. Ich glaube, es waren 50 Euro. Mein Mann glaubt, dass es 75 Euro waren. So oder so….ein echter Schnapper.

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Die beiden haben den Kaufmannsladen sofort geliebt und verkauften mir ein Eis. :-D Sehr lecker. ;)

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Die Geschenke der Familie

Doch das war noch nicht alles. Es gab noch mehr auszupacken. Aber dazu muss ich Euch vorab was erzählen.

Ich habe meine Kinder soooo oft gefragt, was sie sich wünschen. Ich bekam nie eine echte Antwort. Genau an Heiligabend haben sie zum allerersten Mal ihre Wünsche geäußert…. Timing ist mal wieder perfekt…..

Basti, was wünscht Du Dir vom Weihnachtsmann?
Ein rotes Feuerwehrauto.
Ein großes oder ein kleines?
Ein großes Feuerwehrauto.
Sonst noch was?
7 rote Geschenke.

Genügsam der kleine Mann….

Und Alex, was wünscht Du Dir vom Weihnachtsmann?
Er überlegte und überlegte und dann kam….
Ein Müllauto

Am Heiligabend besorgt man solche Geschenke nicht einfach mal schnell, wenn die Kinder ENDLICH mal einen eigenen Wunsch äußern. Aber glücklicherweise waren das genau die Geschenke der Großeltern. Von meiner Mutter erhielt Basti sein rotes Feuerwehrauto* und Alex einen Krankenwagen*. Von meinen Schwiegereltern gab es das große Müllauto*, extra Mülltonnen*  und den Abschlepper mit Jepp*. Die Fahrzeuge sind alle von Bruder und meine Güte sind das riesige Dinger. Die Jungs drehten durch vor Freude. Sie waren nimmer gesehen und verschwanden zum Spielen.

Von Tante Andrea gab es Schienen von Chuggington* sowie die Loks Wilson* und Koko*. Ich durfte die Bahn heute schon gefühlte 100 mal wieder aufbauen, weil die Jungs sie so wild befahren, dass sie immer zusammenkracht. :-D

Von Patentante Helene erhielten die Jungs 2 Hämmerchen Spiele und einen Apfelkuchen und eine Chipstüte für den Kaufmannsladen bzw. die Kinderküche.

Von meinem Bruder und seiner Frau erhielten sie die Tip Toi Bücher über die Feuerwehr* und die Baustelle* und dazu Süßes.

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Nach der Bescherung

Mein Bruder, seine Frau und mein Neffe und meine Nichte waren um 17 Uhr zu uns gekommen. Wir klönten, die Kinder spielten, mein Mann baute die Tut Tut Sachen auf und meine Ma machte das Abendessen. Es gab 3 Braten mit Kartoffeln und für die Kids noch etwas Gemüse dazu. Es war sehr lecker und alle wurden satt. Nachdem sich alle bis auf meine Ma verabschiedet hatten, versuchten wir die Jungs von ihren Sachen loszueisen. Klappte dann auch irgendwann und sie schliefen verdammt spät ein. Sie waren happy und strahlten. Was gibt es Schöneres als glückliche Kinder?

Und was bekamst Du Conny?

Mein Mann und ich schenken uns eigentlich nichts mehr zu Weihnachten. Wir kauften uns jedoch beide in der Vorweihnachtszeit ein Spiel und deklarierten das einfach als unsere Geschenke. Er kaufte sich Fifa 18 für die Xbox und ich kaufte mir das neue Assassins Creed Origins*. Auch wenn wir an Weihnachten keine Päckchen mehr überreichen wollten, erhielt mein Mann noch eine DVD* und ein Buch* seiner Lieblingsautorin von mir. Von meinem Bruder und seiner Frau bekam ich Ferrero Roche und von meiner Mama eine Packung Mon Cherie. Von meiner Schwägerin Andrea erhielten mein Mann und ich gemeinsam ein Jahreslos der Aktion Mensch Lotterie.

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Geschenkeflut – das ist doch schlecht für die Kinder

Immer wieder höre ich, dass Kinder mit zu vielen Geschenken überfordert wären und nicht richtig spielen würden. Sie würden verzogen und würden immer mehr erwarten. Ich selbst bekam als Kind nicht wenig und ich glaube, ich bin nicht besonders materiell eingestellt. Ich lege keinen Wert auf Markenklamotten, achte dennoch auf Qualität und bin auch mit wenigen Geschenken happy. Als Kind war mein Geschenkeberg auch nicht klein und heute? Heute bin ich genauso glücklich wie als Kind. Die Freude meine Kinder zu beschenken, wurde mir von meinem Vater weitervererbt. Für ihn war es das Schönste an Weihnachten seine Kinder zu beschenken. Ich weiß heute wieso. :) Ich glaube es gehört viel mehr dazu ein Kind zu verziehen, als es an ein paar Tagen im Jahr mit Geschenken zu bedenken. Und nein, ich schenke nicht nur “Neues” meinen Kindern. Ein paar Spiele waren aus meiner Kindheit, einiges war gebraucht gekauft und manches war mit Rabatten gekauft oder im Sonderangebot. Ich bin ja schließlich auch nicht Krösus. :)
Und was das richtige Spielen angeht: Ja sie spielen. Und wie sie spielen. Sie kombinieren, sie experimentieren und sie haben total viel Spaß. Gestern waren die großen Autos das Hauptding, direkt gefolgt von dem Tut Tut Kram. Heute sind es die Magnetbausteine, die Chuggington Bahn, der Pop Up Pirate und das Knetspielzeug. Und zwischendurch wird das Puppenhaus geentert. Sie waren null überfordert und sie spielen auch lange mit den Sachen.  Daher bin ich total entspannt bei dem Thema. :)

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3 thoughts on “So war unser Heiligabend

  1. Das sind wirklich viele Geschenke :D
    Aber wenn es euch und die Kinder glücklich macht, warum nicht?!
    Wünsche euch noch frohe Restfeiertage und guten Rutsch!
    Viele Grüße
    Lena

  2. Ich habe auch zwei Jungs und gehöre eher zu den minimalistischen Schenkern :lol: Ich denke, dass jeder für sich das richtige Maß finden muss. Wo bewahrt ihr die ganzen Sachen auf? Ich wüsste gar nicht wohin mit sovielen Sachen. Weiterhin viel Spaß beim bespielen.

  3. @Jule lach ja die liebe Aufbewahrung wird hier zum Tetris Spiel. :) Sie haben ihre Kinderzimmer, den Flur und das Wohnzimmer in Beschlag.

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