Am Donnerstag fuhren wir spätabends Richtung Köln zu meinen Schwiegereltern. Mein Schwiegervater wurde 60. und das wollten wir uns nicht entgehen lassen. Des Nachts gegen halb 2 Uhr kamen wir an. Nur gut dass wir noch einen Haustürschlüssel haben. So konnten wir ohne jemanden zu wecken ins Gästezimmer “einchecken”. Den Geburtstag verbrachten wir dann ziemlich entspannt. Irgendwie jedoch schliefen René und ich nach jeder Mahlzeit ein. Wir wurden nach jedem Essen echt immer mega müde und pennten ein. Komisch. Ich schlief auch auf der Hinfahrt schon.
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Wir saĂźen noch mit allen Nachbarn zusammen und feierten Edith’s Geburtstag. Zuerst gab es Sekt mit WeiĂźbrot und Dip sowie mit Belag und dann noch eine Suppe und natĂĽrlich Gurki. Ich trank 2 kleine Gläschen Sekt mit auf den Gurki verzichtete ich dann jedoch. Man weiĂź ja nie, falls ich doch irgendwann hätte fahren mĂĽssen.
Gegen 14 Uhr gingen mein Mann noch ein letztes Mal im Hallenbad schwimmen. Er ging schon mal duschen während ich noch ein paar Minuten allein im Hallenbad paddelte. Auch ich verzog mich dann zum Duschen.
Danach hieß es die letzten Dinge verstauen und sich anziehen. Bäh es war warm. Und sofort war man am Schwitzen. Ätzend. Der Wohnwagen wurde angehängt und vorn verabschiedeten uns von Fr. Rutar. Ihr Mann war leider gerade nicht vorn. Peter hatten wir schon abends davor Ciao gesagt.
Um 16:30 Uhr begann unsere Heimreise.
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Nachdem ich nachts um 5 Uhr mit skypen aufhörte, machte ich mich auch langsam ins Bettchen.
Um 5:33 Uhr schreck ich hoch. Meine Oma redete auf dem Hof mit meiner Schwägerin. WTF? Um halb 6 morgens??? Plötzlich schreit meine Schwägerin nach meinem Bruder: “Schatz unser Sohn schreit! Geh mal hin” (Sie wollte grade mit dem Hund vom Nachbarn Gassi wie ich später erfuhr)
WTF????????
Mein Mann muss wie jeden Samstag arbeiten und braucht seinen Schlaf und ich? Ich wĂĽrde auch gern mal schlafen……..
Dann begann es plötzlich dass Gegenstände verrutscht wurden. Nein nicht hochgehoben einfach gezerrt. Ich geh an die Gegensprechanlage und geige denen erstmal die Meinung. Meine Oma war der Meinung, dass sie um diese Uhrzeit mal die GartenstĂĽhle im Hof – welche vom Grillen gestern noch rumstanden – zusammen räumen mĂĽsste und ihre Blumen wieder an die richtigen Stellen ziehen mĂĽsse……..
Ich musste insgesamt 3 Mal in 15 Minuten an die Gegensprechanlage und motzen bevor meine Oma endlich Ruhe gab. Mein Mann war natĂĽrlich wach geworden…. Nein nicht von meinem Motzen…..
Dann wurde ich um 10:30 Uhr vom Postboten geweckt welcher dann aber gar nicht hochkam…. *grrr*, um 11 Uhr von meiner Oma die unten den Postboten abgefangen hatte und mir nun ein Paket fĂĽr meinen Bruder mich (was soll ich damit? Es war doch fĂĽr mich. Wusstet Ihr dass man ein Fr. wie ein A. schreiben kann?) gab, um 11:30 Uhr von meiner Ma die wollte, dass ich die Hunde hoch rufe damit sie einkaufen gehen kann und um 12 Uhr wieder von meiner Ma, die die Hunde aus meiner Wohnung holte……..
Und da wundert sich noch irgendwer dass ich dauernd mĂĽde bin???
Mein Bruder lud zum Grillen ein. Na ja eigentlich brachte jeder was mit. Mein Bruder mit Frau und Sohnemann, meine Tante Tata und Horst sowie meine Oma, meine Ma und mein Onkel Herbi und meine Tante Biggi sowie mein Mann und ich saßen heute Abend zusammen und grillten bei uns auf dem Hof. War nett, lecker und lustig. Plötzlich mitten drin guckte ein Kopf auf einem Fenster im Nachbarhaus und rief: “Entschuldigung haben Sie noch Platz auf dem Grill?” “Ja klar, wieso nicht…” Er kaufte sich schnell Würstchen und Brot und kam zu uns rüber und grillte dann mit. Netter Mann. Gekannt hatten wir Heiko bis heute noch nicht. Auch lustig. 
Als dann die Familie ging, kamen noch 2 Freunde meines Bruders namens Chris und Martin. Mit eben jenen und meiner Ma blieben wir noch bis nach 0 Uhr im Hof sitzen und quatschten und quatschten. War nett.
Ein rundum netter Abend mit leckerem Essen.
Gegen 16:30 Uhr klingelte es an der Tür. Ich ging hin und öffnete. Vor der Tür stand Shira. Meine Oma nirgends gesehen. Mhh was soll das denn? Ich nahm Shira in meine Wohnung und ging ins Schlafzimmer und setzte mich hin. Shira knuddelte sich an mich. Warum stand sie vor der Tür? Ich nahm das Telefon und rief meine Oma nebenan an. Lieber erst mal nur anrufen ob sie Shira vergessen hat oder ob das Absicht war. Meine Oma nahm ab und ich fragte wieso Shira da sei. Als Antwort kam nur ein gehetztes “Kann nicht, meine Waschmaschine…” da legte sie auf.
Ich war alarmiert. Ich schnappte mir ihren Reserveschlüssel, steckte meinen von außen in meine Tür und ging ohne zu klingeln in ihre Wohnung. Da sah ich die Bescherung….. Meine Oma stand mit einem Kehrblech in der Küche im Wasser und schippte immer in einen Eimer. Ihre Waschmaschine lief aus der Luke aus. Und es stoppte nicht mehr.
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