August 12th, 2014 | Author:

Vorweg: Ich bin dankbar dafür, dass die MHH Hannover einen Transportdienst anbietet. Andernfalls wäre es sehr schwer gewesen, dass ich meine Kinder auf der Frühchenstation überhaupt hätte sehen können.

Dennoch schreibe ich diesen Artikel…..

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August 12th, 2014 | Author:

Langsam müsste ich doch an einem Krankenhauskoller leiden….. tu ich aber nicht. Sonst bin ich immer diejenige, die den Ärzten auf den Sack geht und sagt: “Ach Doc, was soll ich denn noch hier, daheim ist doch schöner…” Doch dieses Mal ist alles anders. Ich hab null Drang heimzukommen. Klar, meine Hunde fehlen mich sowas von…. doch meine Kinder sind hier. Nicht direkt bei mir, aber nah. Ich bin 2 mal am Tag für je 2 bis 3 Stunden bei ihnen. Da fehlt irgendwie der Heimdrang.

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August 07th, 2014 | Author:

Wenn man längere Zeit im Krankenhaus liegt, dann erlebt man doch so einiges. Ich hab hier mit den Schwestern viel Spaß, wir lachen, feixen und dumme Sprüche meinerseits fliegen auch mal durch den Raum. Ich lass mir meinen Humor nicht nehmen. Es belastet mich seelisch/mental null, dass ich hier im Krankenhaus liege. Auch dass meine Kinder auf der Frühchenstation, statt bei mir im Zimmer liegen, stört mich nicht. Vermutlich auch wegen den Komplikationen bei mir, bin ich darüber eher froh. Ich kann mir noch Auszeiten nehmen und mich versuchen zu erholen und habe Zeit für die Behandlungen. Zeitgleich weiß ich, dass sie dort gut versorgt und überwacht werden. Der Faktor 2 Kinder spielt dabei sicherlich auch eine Rolle. Und je länger ich hier bin, umso länger bin ich bei meinen Kindern in der Nähe. :) Ja man kann sogar in Komplikationen einen Segen sehen….

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August 06th, 2014 | Author:

Nach und nach kamen die Kaiserschnittschmerzen. Sie sickerten in meinen Körper. Das Aufstehen aus dem Bett war Hölle. Ich klaute mir einen Rollstuhl, den ich als Rollator zweckmissbrauchte. Nur mit dem Bettgitter am Kopf und dem Stuhl kam ich unter argen Schmerzen aus dem Bett. Ich schleppte mich zur Toilette, einen Katheter hatte ich von Anfang an nicht. Jede Bewegung tat am Bauch weh. Bei der Visite kam Dr. v. K. und ging mit mir nochmal den kompletten Ablauf der Geburt durch. Er fragte nach, ob ich auch wirklich alles mitbekommen hatte und verstanden hatte. Dabei erfuhr ich, dass durchaus ein Puls gefunden worden war, man jedoch nicht wusste ob es der meines Sohnes Basti oder meiner war. Der Puls lag bei 82 und falls dies mein Sohn war, war es wirklich bedenklich. Ich weiß. dass ich am Wehenschreiber immer einen Puls von 100 bis 150 hatte, daher nehme ich an, dass es durchaus mein Kleiner war, der dort gemessen wurde. Dr. von K. bestätigte mir bei der Visite, dass es so wie es gelaufen war, eine gute Entscheidung gewesen wäre, den Kaiserschnitt zu machen.

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August 05th, 2014 | Author:

Wie aus einem Nebel tauchte ich wieder in die Welt hinein. Mein erster Gedanke war: “Nichts – Ich fühle nichts – es ist so wundervoll!” Gar nichts. Null. Nada. Keinen Schmerz mehr im Rücken. Alles war stumm. Mein Körper schrie nicht mehr. Ich musste im Himmel sein…..

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