Ist Vitamin D für Babys und Kleinkinder sinnvoll?

Vitamin D – das sogenannte Sonnenvitamin ist – ist wichtig für die Bildung der Knochen und Zähne bei Babys. Durch dieses Vitamin wird die Aufnahme von Calcium und Phosphat im Darm sowie deren Einbau im Knochen gefördert. Bei einem Vitamin D Mangel kann es bei Babys zu schweren Folgen kommen. Knochenkrankheiten und Rachitis können die Folge sein, um nur zwei zu nennen.

Der Körper kann allein kein Vitamin D bilden. Es wird anteilig über die Nahrung zugeführt, hauptsächlich jedoch von der Haut gebildet, wenn diese von der Sonne bestrahlt wird. Bei Kindern ab drei Jahren und Erwachsenen genügen 20 bis 60 Minuten Sonnenschein pro Tag auf Gesicht und Hände, um ausreichend Vitamin D zu bilden. Doch heutzutage ist das gar nicht so einfach. In Europa spricht man von einem flächendeckenden Vitamin D Mangel. Ich selbst muss ärztlich angeordnet Vitamin D zuführen, da ich einen deutlichen Mangel bei der Blutuntersuchung hatte. Warum daran auch mein Übergewicht Schuld ist, erfahrt Ihr auf dieser Seite besser als ich es erklären könnte.

baby-390555_1920© Foto Greyerbaby / pixabay

Wie viel Vitamin D braucht ein Kind?

Doch wie ist das bei den Kindern? Der Kinderarzt hat meinen Jungs damals Vitamin D in Tropfenform verordnet. Bis sie ein Jahr alt waren, bekamen sie täglich 1 Tropfen auf einen Löffel mit etwas Wasser. Das entsprach der Menge von 400 IE / Tag. (10 µg/Tag) Als sie ein Jahr alt wurden, wurde die Menge auf 600 IE / Tag angepasst. (15 µg/Tag)

Ab ungefähr 2,5 Jahren haben wir die Vitamin D Tropfen im Sommer weggelassen. Da sind die Kids so viel im Freien, dass sie mehr als genug von der Sonne bestrahlt werden und die Haut ausreichend Vitamin D bildet. Im Winter hingegen gab ich auch weiterhin Vitamin D Tropfen. Wir sind da einfach deutlich weniger draußen. Zusätzlich ich es hilfreich auf eine Vitamin D reiche Ernährung zu achten.

In welchen Nahrungsmitteln steckt Vitamin D?

Fettreiche Fische enthalten Vitamin D. Zuchtfische hingegen eher weniger. 100 g Wildlachs hat beispielsweise 600 bis 1000 IE. Die gleiche Menge Zuchtlachs hingegen nur 100 bis 250 IE. Weitere Vitamin D Lieferanten sind Eier (vor allem das Eigelb) und Speisepilze. Auch hier sind die Wildpilze wie Pfifferlinge den Champions vorzuziehen. Achtet beim Einkauf auch auf Lebensmittel, die speziell mit Vitamin D angereichert wurden. Dies kommt bei manchen Milchprodukten und Frühstücksgetränken vor.

park-3089907_1920© Foto timkraaijvanger / pixabay

Folgen des Vitamin D Mangels

Jetzt spreche ich aus eigener Erfahrung. Einen Vitamin D Mangel erkennt man bei sich selbst oder seinen Kindern häufig nicht einfach so. Manche Menschen reagieren sehr sensibel auf den Mangel. Ich selbst merkte erst durch die längerer Einnahme meiner Vitamin D Tabletten, dass ich deutlich weniger müde bin und seltener erkältet. Ich fühlte mich insgesamt fitter und wacher. Meine Werte waren bei der Bluttestkontrolle endlich im guten Bereich und ich bin froh, dass ich für mich aktiv wurde. Vor allem in Anbetracht dessen, dass die Frauen in meiner Familie allesamt mit Osteoporose zu kämpfen hatten, was auch eine Folge eines Vitamin D Mangels sein kann. Seitdem ich das alles weiß, kommt hier mehr Fisch auf den Tisch und auch Pilzgerichte serviere ich meinen Kindern häufiger als früher.

Ist Vitamin D sinnvoll für Babys und Kleinkinder?

Wenn es nun um die Frage geht, ob Vitamin D für Babys und Kleinkinder sinnvoll ist, so kann ich für mich diese Frage mit Ja beantworten. Redet mit Eurem Kinderarzt drüber und auch darüber, wann nach dem zweiten Lebensjahr zusätzliches Vitamin D sinnvoll ist. Er oder sie wird auch dahingehend sicherlich umfangreich beraten können.

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