Die Zahngesundheit unserer Hunde

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Als meine Hunde noch klein waren, da kaufte ich einen Fingerling und Hundezahnpasta. Wir putzten ihnen einmal täglich – so wie es empfohlen ist – die Beißerchen. Immerhin haben Hunde 42 davon und die wollen gepflegt werden. Die Zahnhygiene beim Hund ist ein wichtiges Thema. Hunde versuchen so lange es geht Schmerzen zu verheimlichen. Wer Schmerz zeigt, der schwächt seine Position im Rudel. Ein absolutes No-Go bei Hunden. Ergo liegt es an uns Tierhaltern auf ihre Tiere zu achten und gesund zu halten. Dazu gehört auch das tägliche Putzen.

Zähne putzen aber richtig

Die Tipps zum richtigen Zähneputzen bei Hunden habe ich damals alle verinnerlicht. Ich sollte meiner Oma beim Putzen – auf Anweisung meines Vaters – helfen. Ich besorgte den Fingerling, Zahnpasta und auch eine Hundezahnbürste. Heute weiß ich, dass eine einfache Kinderzahnbürste für unsere Hunde gereicht hätte. Es muss keine teurere Spezialbürste sein. Ich setzte mich mit Shira aufs Sofa, es war ruhig und wir versuchten all abendlich die Zähne mit dem Fingerling zu putzen. Ich zeigte meiner Oma wie es geht und sie versuchte es dann auch und übernahm die Aufgabe schließlich dauerhaft. Ich musste mich dann für längere Zeit nicht mehr mit dem Thema befassen. Ich hatte ja auch keinen Hund zu der Zeit. Shira gehörte meiner Oma und Blacky meinem Papa.

Doch dann änderte sich alles. Mein Papa starb und meine Oma vergaß ein paar Jahre später, dass sie einen Hund hatte. Ich wurde doppelte Hundebesitzerin und zu der Zeit war das Zähne putzen für mich so das allerletzte woran ich beim Hund dachte. Einst gut informiert, hatte ich es schlicht vergessen.

Wenn das Kind in den Brunnen gefallen ist…..

— dann ist es sehr schwer es wieder herauszuholen. Beim Durchsehen der Hundesachen meiner Oma, stolperte ich über die uralte und schon lange abgelaufene Hundezahnpasta. Mir wurde bewusst, dass ich was tun muss. Shira hatte mittlerweile schon 3 Zähne beim Zahnarzt gelassen und ich musste mich endlich damit befassen. Ich kaufte erneut Zahnpasta und eine Bürste und legte los. Trotz wirklich täglichem Versuchen, bekam ich es partout nicht hin. Blacky hätte mich eher gebissen als dass ich ihm die Zahnbürste irgendwie schmackhaft machen hätten können. Shira hingegen mochte die Zahnpasta nicht und kotzte fröhlich auf dem Teppich. Die Reinigung mit Wasser lief eine Zeitlang gut, doch dann zerbiss sie mir die Bürste einfach wieder und wieder. Ich hatte einfach keine Chance. Natürlich kann man auch älteren Hunden das Putzen noch beibringen, aber ich war dem einfach nicht fähig.

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Alternativen mussten her

Wenn es mit der Zahnbürste nicht klappt, dann braucht es Alternativen. Die Zähne sind wichtig, das weiß ich aus eigener Erfahrung…. Ich kaufte Dentalspielzeug. So grüne Kreise und Stangen und sogar ein ganz sauteures Teil mit ewig vielen Zacken, worauf angeblich alle Hunde abfahren würden. Anscheinend wusste meine Hunde das nicht, denn es juckte sie nicht die Bohne. Ich konnte damit rumwedeln, selbst drauf rumkaufen, es werfen, verstecken – es war alles egal. Das Zeug interessierte sie null, nada, gar nicht. Sie gingen mir nicht bei. Vielleicht wenn ich Leberwurst drauf geschmiert hätte, aber das wäre wohl eher kontraproduktiv gewesen.

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Erfolg hatte ich dann mit Dentalsticks, wie die Dentalife Sticks von Purina. Täglich einer unterstützt die Zahnpflege und durch die spezielle Form des Sticks, reinigt er sogar schwer erreichbare Zähne. Shira ist mega begeistert von den Stangen. Blacky hingegen bekomme ich nur unregelmäßig dazu bewegt die Sticks anzunehmen. Er war schon immer etwas wählerischer. Mit Ochsenziemer kann ich ihn dann an solchen Tagen aus der Zahnpflegereserve locken. Auch diese unterstützen die Zahngesundheit und er liebt den Gestank davon. Im Gegensatz zu mir. Aber was erträgt man nicht alles für ein geliebtes Haustier, oder? Wer total heiß auf die Sticks ist, ist Susi – der Hund meiner Mutter.

Wer nicht putzt, zahlt die Rechnung

Es nahm zahntechnisch kein perfektes Ende mit meinen Hunden. Ich wünschte sie wären von Anfang an ans Putzen gewöhnt gewesen. Sie haben beide im hohen Alter schon sehr viele Zähne verloren. Shira hat nur noch einen einzigen Zahn im Frontbereich, der normalerweise auch schon weg wäre, würde er nicht so extrem tief im Kiefer verankert sein. Sticks und Ochsenziemer reichen für eine wirklich gute Zahnhygiene einfach nicht aus. Selbst das jährliche Zahnstein entfernen beim Tierarzt ist nur ein Tropfen auf den heißen Stein. Daher möchte ich Euch ans Herz legen: Putzt Eurem Hund täglich die Zähne. Bleibt am Ball, wenn es anfangs nicht so hinhaut. Probiert es immer und immer wieder. Euer Hund wird es Euch danken.

Dieser Artikel wurde unterstützt durch eviom für Purina Dentalife.

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