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Schlagwort: mobilität

Neues von meinen Omas und Dog Content
Apr. 26 2012
Demenz / Familäres / Tierisches

Neues von meinen Omas und Dog Content

by Conny
4 Kommentare
alzheimer, demenz, Hunde, krankenhaus, mobilität, oma, pflegestufe, tiere
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Ein kleines Update von meinen Beinen. 🩷 Noch imme Ein kleines Update von meinen Beinen. 🩷

Noch immer sind sie deutlich geschwollen und tun auch noch ordentlich weh. Leider warte ich bis heute auf meine neue Kompression, die eigentlich direkt nach der Operation hätte da sein sollen.

Das wird inzwischen tatsächlich zum Problem, denn meine alte Flachstrick-Kompression passt überhaupt nicht mehr richtig. Sie rutscht und wirft vor allem in den Kniekehlen Falten, die mittlerweile ziemlich schmerzhaft werden. Und natürlich hilft eine nicht richtig sitzende Kompression auch nicht gerade dabei, die Schwellung endlich loszuwerden.

Am rechten Knie habe ich außerdem noch einige Verhärtungen, weshalb ich das Knie momentan nicht vollständig beugen kann.

Trotzdem merke ich ganz deutlich, dass es langsam bergauf geht. ❤️ Ich kann mich innerhalb der Wohnung inzwischen schon viel besser bewegen und komme im Alltag immer besser zurecht.

Ich hatte vor der Operation allerdings tatsächlich unterschätzt, wie lange die Heilung dauern würde. Irgendwie hatte ich wohl erwartet, dass das alles ein bisschen schneller geht. Mein Körper hat da offensichtlich seinen eigenen Zeitplan. 😉

Aber insgesamt geht es mir gut, ich fühle mich gut und sehe ja auch, dass sich etwas tut. Also alles im grünen Bereich – es braucht einfach Zeit.

Jetzt hoffe ich vor allem, dass meine neue Kompression endlich bald kommt. Ich glaube, meine Beine und ich wären beide ziemlich dankbar dafür. 🩷

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Manchmal macht mich unsere Art, Dinge zu beurteile Manchmal macht mich unsere Art, Dinge zu beurteilen, wahnsinnig.

Etwas sieht auf den ersten Blick nach A aus – also ist es A. Fertig. Urteil gefällt. Schublade zu.

Und dann komme ich. 😅

„Aber was ist mit …?“
„Hast du dabei berücksichtigt, dass …?“
„Das gilt doch aber nicht in jedem Fall.“
„Wenn man diesen Aspekt noch dazu nimmt, sieht es schon wieder anders aus.“

Und plötzlich „klugscheiße“ ich.
Oder ich würde mir etwas „so hindrehen, wie ich es brauche“.
Ich würde alles unnötig kompliziert machen, zerreden oder unbedingt recht haben wollen.

Dabei will ich meistens etwas völlig anderes:

**Ich will wissen, ob eine Aussage auch dann noch stimmt, wenn man sie in ihre Einzelteile zerlegt.**

Welche Faktoren spielen eine Rolle?
Welche Ausnahmen gibt es?
Welcher Kontext fehlt?
Aus welcher Perspektive betrachten wir etwas?
Was wissen wir tatsächlich – und was nehmen wir einfach nur an?
Kann etwas in einem Bereich richtig und in einem anderen trotzdem falsch sein?

Für mich bedeutet Differenzierung auch nicht, alles zu relativieren oder für alles eine Entschuldigung zu suchen.

Manchmal kommt man nach zehnmaligem Auseinandernehmen nämlich tatsächlich wieder beim ursprünglichen Ergebnis an. Wunderbar. Dann ist es wenigstens ein Ergebnis, das die genauere Betrachtung ausgehalten hat.

Und manchmal stellt man fest:
Verdammt. So einfach war es eben doch nicht.

Genau dieses vorschnelle „Sieht so aus, also ist es so“ strengt mich an.

Nicht, weil ich glaube, immer recht zu haben. Im Gegenteil: **Gerade weil ich falschliegen könnte, möchte ich genauer hinschauen.**

Ich wünsche mir manchmal einfach ein bisschen mehr:

„Moment. Lass uns das genauer betrachten.“

Und ein bisschen weniger:

„Ist doch klar.“

Die Welt ist kompliziert. Menschen erst recht.
Vielleicht müssen wir sie deshalb nicht noch zusätzlich in möglichst kleine Schubladen quetschen, nur damit sie leichter zu sortieren sind. ❤️

#DifferenziertesDenken #Differenzierung #Perspektivwechsel #KritischesDenken #SchwarzWeißDenken #Vorurteile #Hinterfragen #Nuancen #Nachdenken #Gesellschaft #Kommunikation #Empathie #Tellerrand
Wenn Dir jemand sagt, dass er neurodivergent ist, Wenn Dir jemand sagt, dass er neurodivergent ist, dann ist das keine Einladung zu einer Diskussionsrunde.

„Du wirkst gar nicht so.“
„Ach, ein bisschen sind wir doch alle so.“
„Bist Du Dir sicher?“
„Das hat doch heute plötzlich jeder.“

Solche Sätze wirken vielleicht harmlos. Sind sie aber nicht.

Denn plötzlich erzählt man nicht mehr einfach etwas über sich. Man muss erklären, begründen und beweisen. Man zählt Symptome auf, rechtfertigt die Diagnose und versucht einem anderen Menschen glaubhaft zu machen, dass das eigene Erleben tatsächlich existiert.

Und irgendwann beginnt man sogar selbst wieder zu zweifeln.

Es macht müde, sich ständig übersetzen zu müssen. Es verletzt, wenn die eigene Wahrnehmung angezweifelt wird. Und es kostet Kraft, die eigene Diagnose immer wieder vor Menschen verteidigen zu müssen, die darüber meist weniger wissen als man selbst.

Wenn Dir jemand seine Neurodivergenz mitteilt, braucht es deshalb keine Bewertung.

Ein „Danke, dass Du mir das erzählst“ reicht vollkommen.

#Neurodivergenz #Neurodiversität #ADHS #Autismus #Spätdiagnose #Diagnose #UnsichtbareBehinderung #Ableismus #MentalLoad #Selbstzweifel #Aufklärung #Akzeptanz
Kann ChatGPT zum täglichen Mini-Therapeuten in der Kann ChatGPT zum täglichen Mini-Therapeuten in der Hosentasche werden?

Wer lange, offen und ehrlich mit ChatGPT spricht, kennt vielleicht diese erstaunlichen Momente: Man erzählt von einer Situation, widerspricht der ersten Antwort, erklärt weiter – und plötzlich steht da ein Satz, bei dem man denkt: Ja. Genau das ist es.

Nicht unbedingt, weil ChatGPT etwas vollkommen Neues erkannt hätte. Manchmal gibt es einfach Worte für Dinge, die man selbst längst irgendwie wusste, aber nie richtig greifen konnte.

Doch genau darin steckt auch eine Gefahr. ChatGPT kennt schließlich nur meine Version einer Geschichte. Und wenn ich lange genug nach Bestätigung suche, kann aus hilfreicher Reflexion auch eine ziemlich überzeugend formulierte Echokammer werden. Unsinn wirkt im Anzug schließlich erstaunlich kompetent.

Kann ChatGPT also tatsächlich ein kleiner Therapeut für den Alltag sein? Oder reden wir uns mithilfe einer Maschine irgendwann sehr gründlich in die falsche Richtung?

Darüber habe ich einen neuen Artikel geschrieben. Den vollständigen Beitrag findet Ihr auf meinem Blog – https://blog.connys-welt.com/2026/09/12/wenn-chatgpt-zum-mini-therapeuten-wird-und-wann-das-gefaehrlich-werden-kann/

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