Wer gelesen werden will, muss gefunden werden

Stell Dir vor Du schreibst und schreibst und keiner liest es. Das ist ungefähr genauso, als wenn man der einzige Gast seiner eigenen Geburtstagsparty ist. Es macht keinen Spaß, wobei auf der Feier hätte man wenigstens noch Kuchen. Aber als Blogger kann es ziemlich frustrierend sein, wenn Du schreibst und schreibst und schreibst und kein Schwein liest Deine Texte. Irgendwann vergeht die Freude am Schreiben und man stellt die Tätigkeit ein. Ich sah es unzählige Male… wirklich tolle Schreiber hörten mit Bloggen auf, weil sie kein Feedback bekamen und keinen Sinn mehr darin sahen weiterzumachen.

Die Texte der Blogger waren oft nicht mal das Problem. Die Texte waren gut und informativ geschrieben. Es lag vielmehr am drumherum, dass sie keine Leser fanden. Sie schrieben und veröffentlichten, aber taten wenig drumherum. Wenn ich in den tiefsten Wals gehe und einen Zettel an den Baum hänge und wieder gehe, dann wird keiner ihn finden und lesen. Und das Internet ist ein verdammt dichter Wald mit unzähligen Bäumen mit Zetteln….

Das Zauberwort heißt Suchmaschinenoptimierung, damit eben die Texte auch gefunden werden. Das ist für die meisten Neu-Blogger erstmal ein Buch mit sieben Siegeln, doch eigentlich sind die Grundsteine nicht so schwer zu lernen. Sogar Google bietet Anfängern Hilfe.

Viel macht man anfangs schon instinktiv richtig. Die sogenannte On-Page Optimierung liegt guten Schreibern schnell im Blut. Der Text wird untergliedert, man gibt Fotos hinzu, man arbeitet mit Zwischenüberschriften, setzt Schlüsselbegriffe, nutzt sprechende Urls und achtet auf Tags, den Seitentitel und die Ladezeiten. Wenn Google den Text erstmal „gesehen“ hat, wird er mit der Zeit durch die richtigen Suchbegriffe auch von potentiellen Lesern gesehen.

© doki7 / pixabay

Aller Anfang ist schwer

Natürlich ist Suchmaschinenoptimierung nicht so einfach, wie ich es nun darstellte. Man sollte sich schon etwas einlesen, um die Grundlagen ein wenig umsetzen zu können. Wer darauf keinen Bock hat, der kann das Ganze auch einfach auslagern und sich nur auf das reine Schreiben von Texten spezialisieren. Kein Blogger muss alles beherrschen, um einen Blog zu führen. Er kann auch einfach eine SEO Agentur in Stuttgart engagieren, selbst wenn er in Norddeutschland wohnt. Im heutigen Zeitalter von Zoom Konferenzen und Co. ist man nicht mehr ortsgebunden beim Suchen von Partnern.

Das Auslagern hat den Vorteil, dass man schlicht seine Ressourcen schont. Und die größte Ressource ist dabei die Zeit. Bevor man also seinen Blog ins Korn wirft, wie die sprichwörtliche Flinte, sollte man vielleicht erstmal sich professionell unterstützen lassen, um seinen Fokus dann vermehrt auf die Inhalte – den Content – zu richten, ohne abgelenkt zu sein. Vor allem wandelt sich Seo ständig. Das Internet wandelt sich und damit auch die Suchmaschinenoptimierung. Die Auswirkungen werden sich relativ zügig zeigen und damit wird die Freude am Schreiben sich steigern. Mir selbst war die größte Freude am Bloggen stets der Austausch mit meinen Lesern. Egal ob hier im Blog oder auf Facebook und Co. Das macht das Bloggen nämlich erst zu dem, was es ist. Eine ewige Unterhaltung. Und das macht einfach Spaß. Sogar mehr Spaß als Kuchen.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.