Galaktisch Buchstaben lernen: Das Lernspiel „Die Reise durch das ABC-Universum“

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Meine Jungs interessieren sich schon seit einiger Zeit für das Erlernen der Buchstaben. Das ABC Lied beherrschen beide Jungs schon relativ lange und sicher. Und sie singen es wirklich gern, manchmal zum Leidwesen von mir….nach dem 20. Mal darf man auch mal als Mama sich Ohrenstöpsel wünschen. 😉

Am 16. September erschien vom Duden Verlag das Spiel „Die Reise durch das ABC-Universum“. Sofort gingen meine Mama-Antennen an. ABC Lernspiel vom Duden Verlag? Das müssen wir ausprobieren, sprach ich bei mir und wie ich so bin: Gesagt, getan.

Dass ich ein begeisterter Anhänger der Weltenfänger Reihe vom Duden bin, dürfte mittlerweile bei Euch bekannt sein. Zumindest diejenigen, die auch meinem Bücherblog folgen, werden schon häufiger meine Artikel zu den Mitmachheften gelesen haben. Daher war meine Erwartung an dies ABC Spiel auch sehr hoch. Ich bin von der Reihe einfach nur sehr Gutes gewöhnt.

Zunächst nahmen meine Jungs und ich das Spiel einmal komplett auseinander. Es gibt eine Weltraumlok und daran hängen lauter Waggons – für jeden Buchstaben einen (außer X und Y – die müssen sich einen teilen). Die Jungs sortierten die Waggons in richtiger Reihenfolge aneinander. Wer keinen XXL Raum von zig unzähligen Metern Länge in der Wohnung hat, der sollte wie wir eine Teilung der Rakete in Betracht ziehen. Die Symbole an den Waggonanhängern bemerkte mein Alex schnell, so dass er auch ohne Buchstabenkenntnisse die Waggons hätte zuordnen können. Gerade für Buchstabenanfänger finde ich diese kleine Hilfestellung sehr nützlich. Der gesamte Zug ist sehr farbenfroh und schön gestaltet. Die Puzzleteile und Waggons sind stabil.

Zu jedem Waggon gibt es drei Passagiere. Drei Puzzleteile mit einem Gegenstand oder einer Person, die im Waggon mitfährt. Der Name des Puzzleteils fängt natürlich mit dem Buchstaben des Waggons an.

Die drei Spielvarianten

  • Der längste Zug
  • Das kunterbunte Abc
  • Weltrraum-Memo

Der längste Zug

Hier wird der Zug gepuzzelt und dann alle Passagierkarten auf einen Stapel gelegt und nacheinander eingepuzzelt.

Das kunterbunte Abc

Jedes Kind bekommt drei Waggons. Der Passagier wird umgedreht und dann wird geschaut, ob er zu einem der Waggons passt. Wenn nicht, ist der nächste Passagier dran. Ist ein Waggon voll, wird er an den Zug gehängt und das Kind bekommt einen neuen Waggon.

Weltrraum-Memo

Eine Memory Variante. Jedes Kind bekommt drei Waggons. Die Kinder decken im Wechsel die Passagierkarten auf um ihre Passagiere zu finden. Gewonnen hat, wer als erster seine Waggongs voll hat.

Unsere Variante

Wir spielten jedoch am meisten eine Eigenkreation – Zwillingstauglich – und von dieser will ich Euch berichten. Unter’m Strich ist sie eine Abwandlung von der Spielvariante „Der längste Zug“- Sie ist vor allem für die Kinder geeignet, die zwar das ABC Lied können, aber noch nicht jeden Buchstaben wirklich erkennen.

Alle Puzzleteile werden verdeckt hingelegt. Der Zug wird komplett aufgebaut. Das erste Kind zieht ein Puzzleteil und benennt den Namen des Objekts. Glücklicherweise gibt es in der Kartoninnenseite des Spiels eine komplette Übersicht, welches Bild welchen Namen hat bzw. darstellen soll. Bei wenigen Begriffen gibt es mehrere Möglichkeiten, weswegen ich diese Liste sehr hilfreich finde. Der Begriff wird laut gesagt und der Anfangsbuchstabe benannt. Das passierte zu 85% anfangs noch durch mich. Das Kind stellt sich nun an den ersten Waggon und beginnt das ABC Lied zu singen. Dabei geht es bei jedem gesungenen Buchstaben einen Schritt am Zug entlang bis es zu dem gesuchten Buchstaben gelangt.

Ich muss wohl nicht erwähnen, dass es am Anfang relativ häufig vorkam, dass das Lied ausgesungen wurde und das Kind am Ende des Zuges stand und die Schultern zuckte. Wo war nur der Buchstabe. Also nochmal laut den Buchstaben von mir genannt und von vorn. (falls der Bruder dann nicht schon den Platz verraten hatte….das kam nämlich auch vor.) Von Runde zu Runde wurden sie besser beim Erkennen des Buchstabens und manche Buchstaben wurden nach und nach dann auch ohne Lied erkannt.

Die Spieldauer bei den drei Spielvarianten wird auf 30 Minuten angegeben. Ich kann Euch nur sagen: Bei Zwillingen und meiner Spielvariante dauert es DEUTLICH länger. 😀 Wer unsere Variante spielt, der sollte mittendrin eine Pause einplanen. Wir konnten uns stets sehr lange damit beschäftigen und die Halbzeit nutzten wir für eine leckere Snackpause.

Wir spielten das Spiel nicht übertrieben oft, aber immer mal wieder in regelmäßigen Abständen und von mal zu mal wurde immer weniger gesungen und immer schneller erkannt. Es häufte sich, dass ein Kind sang und den Zug entlang marschierte und wenn es vorbei lief am gesuchten Buchstaben der Bruder rief: „STOP Da ist es!“

Die Kids waren voller Eifer bei dem Spiel dabei und es machte ihnen wirklich jedes Mal Spaß. Besonders schön fand ich, wie sie zusammen gearbeitet haben, um den Zug zu füllen. Es gibt nur ein Manko…. ich bin zu doof alles so ordentlich wieder in den Karton zu packen, dass der Deckel nicht ein Ministück hochsteht…. oder sagen wir so…. ich bin vermutlich einfach zu faul es so ordentlich wie es sein müsste wieder einzupacken. Aber ich denke, damit kann man gut leben. Ich zumindest kann es.

Mein Fazit

Volltreffer für buchstabeninteressierte Fünfjährige. Ich bin total begeistert, die Kinder sind begeistert. Für mich ist es eine absolut hilfreiche Unterstützung zur Förderung der Interessen meiner Kids. Das Spiel wird sicherlich auch im Grundschulalter noch spannend sein. Vor allem wenn wir dann die weiteren Varianten spielen. Die Memory Variante ist sicherlich für Buchstabenfeste Kids in der zweiten (oder Ende der 1. Klasse) sehr spannend und unterstützend. Das Spiel wird uns auf jeden Fall noch lange begleiten.

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