Und noch mehr Kinderbücher vorgelesen – 20 Bücher für Kinder

Ja ja, die Conny liest und liest und die Jungs lauschen und lesen mit 🙂 Lesen verbindet, Lesen bildet und Lesen ist einfach schön. Wenn Ihr Euren Adblocker ausmacht, sehr Ihr auch die Cover der Bücher. 🙂

Bist du krank, Rolli-Tom? von Matthias Sodtke

Was ein tolles Buch! Das direkt vorweg. Ich bin total begeistert. Nulli und Priesemut sind ein Hase und ein Frosch und eng befreundet. Nulli bekommt Besuch von seinem alten Schulfreund Tom und erfährt, dass dieser nicht mehr laufen kann. Nulli bemitleidet Tom mit seinem Rolli während Priesemut nur daran interessiert zu sein scheint mal mit dem „Zauberstuhl“ rumzufahren. Das führt zu Streit. Und auch dass Nulli Tom so „bemuttert“ führt zu einer klaren Ansage von Tom. Aber am Ende sind alle happy.

Mit diesem Buch kann man Kindern wunderbar darlegen, dass eine Behinderung keine Krankheit ist und Menschen mit Behinderung einfach nur normal behandelt werden wollen. Richtig toll verdeutlich und sehr einfühlsam dargestellt. TOP!

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Nulli und Priesemut sind krank von Matthias Sodtke

Beim gemeinsamen Frühstück verschluckt sich Nulli an einem Stück Möhre. Priesemut rettet ihm das Leben indem er den Heimlich Griff ansetzt. Nulli soll sich nun erholen und Priesemut bemuttert ihn und kümmert sich, doch dabei verletzt nun er sich und daraufhin kümmert sich Nulli um Priesemut, aber dabei verstaucht er sich dann den Fuß. Am Ende hat Priesemut noch eine besonders tolle Idee, damit es Nulli besser geht.

Das Buch ist eine fröhliche Geschichte, die so ganz nebenbei den Kindern erklärt, wie wichtig es ist richtig zu kaufen und langsam zu essen, damit man sich nicht verschluckt. und dazu zeigt es wie Freunde füreinander da sind und wie gut es tut Freunde zu haben.

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Minitou – Unvergessliche Abenteuer von Sandra Grimm und Susanne Szesny

Die Minitou Reihe ist wirklich nett. Dies Buch handelt von dem Wettkampf der Indianerkinder. Wer den größten Fisch fängt, der gewinnt. Minitou und Anila wollen gemeinsam den größten Fisch fangen. Anila findet ein altes Kanu mit dem sie hinaus fahren auf den Fluss, doch es hat ein Leck und sie retten sich nach Stromschnellen auf einen Biberdamm. Dort fangen sie wirklich große Lachse, doch ein Bär erscheint aus dem Gebüsch und sie müssen sich auf einen Baum retten. Anila spielt ihre Flöte und plötzlich taucht das Wildpferd auf, was Minitou einst aus einem Dornenbusch (Band 1) befreute und das Wildpferd und seine Herde vertreiben den Bären. Am Ende gewinnt Minitou den Wettbewerb und ein wundervoller Tag voller Abenteuer geht zu ende.

Ein sehr schönes Buch mit tollen Bildern über Freundschaft und Gefahren und Zusammenhalt. Einfach schön

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Jeder kann ein Löwe sein! – Geschichten, die Mut machen von Heinz Janisch

Dies Buch ist wirklich ein wahrer Schatz an Geschichten. Auf 172 Seiten finden sich so viele wundervolle Geschichten. Ich habe sie alle meinen Kindern vorgelesen. Jeden Abend las ich zwei bis vier vor. Dazwischen auch immer mal ein kurzes Gedicht. Es geht immer um Mut und Mut zeigt sich auf viele Arten. Mut sich zu überwinden. Mut sich Ängsten zu stellen. Mut offen etwas zu sagen. Mut so zu sein wie man ist. Mut ist vielseitig und in allen Geschichten zeigt der Mut eine neue Facette seiner selbst.

Mir hat es sehr viel Spaß gemacht die Geschichten vorzulesen und meine Kinder haben begeistert Abend für Abend zugehört und sind teils mittendrin dabei eingeschlafen. Die Bilder sind schön, die Sprache gefiel mir – einfach ein wirklich durch weg zu empfehlendes Vorlesebuch. Besonders die Märchen aus anderen Ländern, die neu erzählt wurden, hatten es mir angetan. Wäre für mich wirklich ein Nachkaufbuch, um es nochmal vorzulesen.

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BilderMaus – Wackelzahngeschichten von Annette Moser und Sandra Rechers

Meine Jungs lesen sehr gern mit mir zusammen. Ich lese den Text während mein Finger unterhalb der Wörter wandert und sie lesen das kommende Bild. Dies gemeinsame Lesen ist bereits fürs selbst lesen eine gute Vorbereitung. Die Wackelzahngeschichten sind derzeit bei uns passend, da Bastis erster Wackelzahn seit fast 3 Wochen wackelt und bei Alex derzeit Zahn 2 und 3 wackeln. Die Geschichten sind niedlich und lustig. Die Bilder sind leicht zu erkennen. Ich finde es bisher das Beste Bilder-Lesebuch von allen, die wir haben.

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Frau Hoppes erster Schultag von Axel Scheffler und Agnès Bertron

Warum wanderte dies Buch bei uns auf den Lesestapel? Natürlich wegen Axel Schefflers nicht zu verkennenden Zeichenstil. Da mussten wir einfach reinschauen. Fr. Hoppe ist die neue Lehrerin im Dorf und hat furchtbar Herzklopfen. Mit Angst und Freude startet sie in den ersten Schultag und meistert ihn mit kleinen Pannen hervorragend.

Das Buch gibt einen schönen Einblick in die Seite der Lehrerin. Ich würde es für Kinder empfehlen, die Angst vor dem 1. Schultag und der Lehrerin haben und ihnen mit dem Buch näher bringen, dass auch Lehrer Angst haben und am Ende alles gar nicht so wild ist sondern viel Spaß macht.

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Die Geschichte vom kleinen Siebenschläfer, der nicht aufwachen wollte von Sabine Bohlmann und Kerstin Schoene

Nachdem der kleine Siebenschläfer nicht einschlafen wollte und dann doch einschlief, kann oder will er nun nicht aufwachen und wacht dann doch auf. Doch der Weg zum Aufwachen ist nicht einfach. Alle Siebenschläfer werden wach, nur er nicht. Seine Ma versucht es und dann versuchen es nacheinander alle Freunde. Mit Kitzeln, mit es ihm ungemütlich machen, mit Licht, mit Lärm und noch viel viel mehr Lärm. Nix funktioniert. Die Freunde geben auf und gehe raus den Frühling genießen. Und dann…. ist es leer und der Siebenschläfer allein…. wer will denn so schlafen? Da wacht er auf und sagt Guten Morgen.

Meine Kinder haben sich kaputt gelacht als er dann Guten Morgen sagte 😀 Eine wirklich tolle Geschichte und wunderbar herzig und lustig. Da macht Vorlesen und Zuhören Spaß.

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Piratenmanieren von Birgit Antoni und Daniela Dammer

Piet ist eigentlich ein ganz normaler Junge. Aber er ist auch ein Pirat und benimmt sich entsprechend. Er ist laut, rücksichtslos, drängelt sich vor, lässt Andere nicht mitspielen und und und. Seine Eltern finden sein Benehmen nicht lustig. Und Piet findet seine Eltern nicht lustig und wünscht sich Piraten-Eltern. Am nächsten Morgen erwacht er und hat Piraten-Eltern, die sich genauso benehmen wie Piraten eben…. sie ignorieren ihn, waschen sich nicht die Hände, sind laut und rücksichtslos. Piet findet das alles so gar nicht lustig und nach einem Telefonat mit seinem Opa kommt er auf eine Idee. Er schlägt seinen Eltern einen tollen Piraten Kompromiss vor.

Das Buch finde ich an sich nur mittelmäßig. ABER meine Kids fanden es toll und ich muss sagen es durchaus einen sehr einprägenden lehrreichen Effekt. Meine Jungs haben die Thematik sofort in eigenen Worten nach dem Vorlesen wiedergeben können und konnten die Problematik des Jungen und der Eltern klar deuten. Daher finde ich das Buch recht interessant und durchaus bei Piratenkids nutzbar. 😉

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TING Donnerstags rette ich Drachen von J. Johanna Fritz und Andrea Gehlen

Eine richtig süße Geschichte. Ein kleiner Junger spielt gern Ritter und plötzlich fährt sein Fahrrad eines Tages gen Himmel auf eine Zeitstraße mitten hinein ins Mittelalter, wo ein handzahmer Drache von einer Burg entführt wurde. Der kleine Junge Niklas erklärt sich bereit den Drachen zu retten und das tut er dann auch mit Mut und einer Portion Schlauheit. Danach kehrt er heim zu seinen Freunden.

Ein schönes Buch für Kinder ab 4 Jahren über Mut, Freundschaft und Abenteuer. Der Ting Stift macht dabei Spaß. Er kann entweder vorlesen oder auch ein Spiel spielen. Ich finde es gut umgesetzt. Meine Söhne mochten es.

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Mama Muh fährt Schlitten von Jujja und Tomas Wiesenlander & Sven Nordqvist

Langsam lesen wir hier ein Mama Muh Buch nach dem nächsten. Dies Buch war ganz süß. Die Kuh möchte Schlitten fahren und Krähe will erst nicht, doch dann entpuppt sich Krähe als wahre Schlitten-Expertin.

Ein Buch über den Spaß im Schnee. 🙂 Einfach nr schön vorzulesen für Zwischendurch ganz ohne Bildungsauftrag 😉

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Stell dir vor, du wärst… ein Tier im Wald von Bärbel Oftring

Der Titel des Buches beschreibt eigentlich schon sehr genau worum es im Buch geht. Es werden mehrere Tiere genommen und es wird beschrieben, wie es wäre das Tier zu sein. Dabei erfährt man alles über das Tier, was sich zu wissen lohnt. Steckbrief, Paarungszeit, Lebenskreislauf, Vorlieben, Nahrung, Tagesablauf und so weiter. Ein sehr gut aufbereitetet Sachbuch für Kinder ab 5 Jahren. mir gefällt der Mix aus Zeichnungen und Fotos.

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Mama Muh will rutschen von Jujja Wieslander und Sven Nordqvist

Am See wurde eine Rutsche aufgebaut und Mama Muh wartet voller Vorfreude darauf, dass die Kinder weg gehen, damit auch sie einmal rutschen kann. Mit Hilfe der Krähe klettert sie die Rutsche hoch, nach Überwindung ihrer Angst, rutscht sie voller Freude in den See…. doch oh Schreck… die Rutsche ist nun verbogen. So können die Kinder am nächsten Tag unmöglich rutschen. Die Krähe überlegt und überlegt, wie man die Rutsche reparieren kann. Ihre Vorstellung wird immer komplizierter und schwerer, während Mama Muh eine einfache Idee hat und sie umsetzt…. Die Rutsche ist wieder heil und die Krähe beleidigt, weil sie um ihre tolle Idee gebracht wurde.

Ein typisches Mama Muh Buch. Ich verstehe bei dem nicht wirklich wieso meine Kinder es so toll fanden… aber nun gut. Nicht das beste Mama Muh Buch aber annehmbar. 🙂

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Mama Muh braucht ein Pflaster von Jujja Wieslander und Sven Nordqvist

Mama Muh war langweilig und sie wollte von der Wiese türmen. Beim Versuch verletzte sie sich am Bauch und bekam ein großes Pflaster drauf. Doch die Beule am Kopf blieb unbehandelt. Im Stall besucht sie die Krähe und Mama Muh bittet um Hilfe. Ihre Freundin die Krähe soll kaltes Eis aus der Gefriertruhe des Bauern holen, damit die Beule gekühlt wird und abschwillt. Die Krähe fliegt widerwillig los und kommt mit dicken Bauch ko.o. zurück…. kein Eis in der Truhe…. Auf Drängen von Mama Muh fliegt die Krähe nochmal los und bringt gefrorenen Spinat und spuckt wie eklig der schmecken würde. Aber Mama Muhs Beule wird gekühlt. Nachdem die Krähe ein Schläfchen machte, kehrt sie zur Kuh zurück, worauf sie diese mit grünem, glücklichen Gesicht vorfindet. Spinat schmeckt halt doch, findet Mama Muh. Der Bauer ist auf dem Weg zu Mama Muh und die Krähe hilft ihr beim Reinigen des Gesichts. Und ganz am Ende gibt die Krähe zu, dass sie alles Eis vorher verputzt hatte… und die Moral der Geschichte: Manche Wahrheit braucht ein wenig Zeit.

Eines der besseres Bücher über Mama Muh und dieses Mal auch mit schöner Moral und sogar recht lustig geschrieben.

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Zilly, die Zauberin von Korkey Paul und Valerie Thomas

Zilly wohnt in einem schwarzen Haus. Es ist wirklich alles schwarz. Das Bett, die Vorhänge, der Teppich – wirklich alles. So wie es sich eben für eine Zauberin gehört. Sogar ihre Katze ist schwarz. An sich kein Problem, solange die Katze wach ist und ihre grünen Augen auf hat. Schläft sie jedoch übersieht Zilly sie und setzt sich auf sie oder stolpert über sie. Nervig für Kater Zingaro und für Zilly. Also verzaubert sie ihren Kater und er wird grün. Nun sieht sie ihn überall – außer draußen auf dem Rasen. Da stolpert sie schon wieder über ihn – sogar als er wach war. Da wurde sie so wütend, dass sie ihn bunt zauberte. Nun kann sie ihn überall sehen, aber der Kater findet das nicht lustig und wird sogar von den Vögeln ausgelacht. So verzieht er sich in einen Baumwipfel und will nicht mehr runterkommen. Da hat Zilly eine Idee. Sie zaubert ihren Kater wieder schwarz und macht stattdessen ihr komplettes Zuhause bunt.

Happy End für alle.

Ein sehr schönes, kurzweiliges Buch mit netter Kindergeschichte. Toll zum Zwischendurch lesen.

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Das NEINhorn von Mar-Uwe Kling und Astrid Henn

Im Herzwald leben die schickeldischnuckligen Einhörner. Sie sind alle ganz lilalieb. Ganz neu wird ein Baby-Einhorn geboren und alle versuchen es ihm recht zu machen mit gezuckertem Glückstee, aber das Baby-Einhorn benimmt sich ganz und gar nicht einhornmässig. Es sagt zu allem einfach immer nur NEIN. Dadurch beginnt die Familie es NEINhorn zu nennen.

Eines Tages bricht das NEINhorn aus seiner Zuckerwattewelt aus und begibt sich auf die Reise. Dabei trifft es den schwerhörigen WASbären, den gleichgültigen NAhUND und die ständig widersprechende KönigsDOCHter. Die vier entpuppen sich am Ende als ziemlich gutes Team. Denn obwohl man bockig ist, kann man viel Spaß zusammen haben.

Ich weiß wirklich nicht was die Menschen an diesem Buch finden. Es wurde so oft von Bekannten in den Himmel gelobt, dass ich mich frage, was die alle geraucht haben, um dies Buch für ihre Kinder toll zu finden.

Mich nervt das Buch. Am Anfang die Reime – ok annehmbar in der Zuckerwattewelt. Nach dem Verlassen des Einhornbereichs geht das Buch ohne Reimen weiter. Und die Geschichte besteht eigentlich nur aus Wortwitz über die Namen der Tiere, bei denen man sich halb die Zunge beim Vorlesen bricht. Moral? Kann man suchen, aber da nimmt das Buch sich ja selbst auf die Schippe, dass es keine Moral braucht. Und am Ende lernt man noch andere Wort-Witz-Tiere kennen. Nicht mal die Zeichnungen konnten mich wirklich ansprechen. Der WASbär ist noch relativ nett dargestellt, aber ansonsten ist irgendwie alles und jeder mir schlicht unsympathisch in dem Buch. Muss man ja auch erstmal schaffen…

Für meine Jungs? Verschwendete Lebenszeit. Das Buch ist einfach nur flach. Erwachsene in einem Rauschzustand werden sich sicherlich kringelig an dem Buch lachen, also schenkt es lieber einem bereits angetrunkenem Freund zum Geburtstag anstatt Euren Kindern….

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Das brauch ich alles noch! von Petra Postert und Jenas Rassmus

Jim und sein Vater sortieren die Wäsche zum Waschen vor. Dabei findet Jims Papa einen verrosteten Schlüssel, einen alten Knopf und einen spitzen Stein. Alles nutzloses Zeug, das er entsorgen will. Doch Jim protestiert, denn hinter den Dingen verbergen sich abenteuerliche Geschichten. Der Schlüssel gehörte einem fiesen Zauberer mit einem großen Koffer, der Knopf gehörte einem Piraten und der Stein war die Spitze eines Berges, die ein Riese abbiss. Jim nimmt die Dinge an sich und bringt sie in sein Zimmer, wo man sie auf dem Tisch mit seinen anderen Sachen – seinem persönlichem Schatz – sieht.

Ein süßes Buch für die Anregung der Fantasie. Man kann es vorlesen und dann später wunderbar auf gefundene Dinge beim Waldspaziergang anwenden. Man kann ins Gespräch mit seinen Kindern gehen und sie fragen, welche Geschichte sich wohl hinter so manchem Gegenstand verbirgt. Die Idee hinter dem Buch finde ich noch toller als das Buch selbst.

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Stadt mit anderen Augen von Kristina Scharmacher-Schreiber und Bernd Lehmann

Ein Buch für Kinder zwischen 3 und 5 Jahren würde ich meinen. Es gibt viel in der Stadt zu entdecken. Die Doppelseiten sind stets so gemalt als wäre man z.b. eine Schaufensterpuppe in der Fußgängerzone oder der Kranführer oder man blickt durch die Fenster des Rathauses oder oder oder. Es sind 12 Orte aus ungewöhnlichen Perspektiven dargestellt. Die Zeichnungen finde ich toll. Die Idee finde ich toll. Aber damit war ich dann auch allein, denn meine Jungs waren von dem Buch leider null gefesselt. Ob es ihnen zu langweilig war? Viele Informationen gab der Text nicht her. Ich beendete dann das Vorlesen und nutzte es mit ihnen lieber zum schlichten angucken und drüber reden. Das lief dann besser.

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Die Geschichte vom kleinen Schwein, das nicht NEIN sagen konnte von Sabine Ludwig und Sabine Wilharm

Das Schwein wollte gern baden gehen. Es packte seine Siebensachen und zog los das Meer zu erreichen. Aber das war nicht leicht. In lustigen Reimen wird das Schwein von „Freunden“ immer wieder aufgehalten, die nach und nach ihm alle Sachen abnehmen. Es konnte den Wünschen einfach kein Nein entgegen setzen. Und als es dann auch noch den Bären versucht aus dem Schlammloch zu ziehen und selbst drin stecken bleibt, kann es aber verdammt laut Nein schreien. Die Freunde versuchen dann immerhin das Schwein und den Bären zu befreien und landen dann doch allesamt im Schlammloch. Aber was solls, sie planschen dann eben da und haben alle gemeinsam viel Spaß. Und als sie am Abend das Schwein daheim abliefern, hört man raus, dass am nächsten Tag sie selbst Sachen mitbringen wollen.

Das Buch ist kurzweilig, die Moral nun ja… nicht so tragend. Ich finde das NEIN sagen kommt als Moral nicht wirklich raus. Kinder kriegen lediglich vor Augen geführt, dass man leidet, wenn man immer alles hergibt. Aber am Ende meint es ja keiner böse. Ich finde die Geschichte etwas schwierig, die Reime mochte ich.

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Der Sumpfstampfer von Margaret Wild und Judith Rossel

Jeden Tag läuft der Sumpfstampfer kreuz und quer durch seinen Sumpf und stampf im Sumpf herum bis es Zeit für den Heimweg wird. Tag für Tag, Woche für Woche, Monat für Monat, Jahr für Jahr stampft er so durch den Sumpf. Bis eines Tages der Frisch ihn fragt, wieso er rumläuft und immer nur das gleiche tut. Da beginnt der Sumpfstampfer nachzudenken und probiert einmal etwas neues aus und noch etwas neues und noch etwas neues. Er stampft immernoch durch den Sumpf aber er wird glücklicher und glücklicher. Und dann trifft er wieder den Frosch und er fragt ihn, ob er immer nur im Sumpf war… daraufhin erwacht die Reiselust im Sumpfstampfer und er überquert die Grenze des Sumpfes und gelangt zu einer riesigen Wiese auf der unzählige Sumpfstampfer herumstampfen.

Ein sehr niedliches Buch für Kinder ab 4 Jahren. Sehr süß gezeichnet und ich finde es sehr schön, wie es anregt mal was Neues zu probieren und wie man dafür belohnt wird sich mutig daran zu wagen.

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Die Olchis bekommen ein Haustier von Erhard Dietl

Als die Olchi-Kinder ein Ei auf der Müllkippe finden, ist die Verwunderung groß. Kurz darauf schlüft das Ei auch schon und heraus kommt ein grünes Etwas. Der Olchi-Opa erkennt sofort, dass es ein sechsbeiniger Fludrache ist. Die Olchi-Kinder freuen sich über ihr neues Haustier. Doch dann geht es dem Drachen gar nicht gut und sie fliegen mit ihm zum Tierarzt, der ratlos ist und sie weiterschickt zur Buchhandlung. Dort finden sie keine Literatur und werden weitergeschickt in die Autowerkstatt, ob vielleicht der Drachenauspuff defekt ist. Aber auch dort ist man ratlos und es geht weiter in die Zoohandlung. Nirgends konnte ihnen geholfen werden und müde fliegen sie heim. Da stürzt der Drache in einen Schlammteich und es stellt sich heraus, dass er lediglich schlammige Schmuddelbrühe als Nahrung braucht, damit es ihm gut geht. Alle sind happy und froh.

Die Olchis sind sicherlich jedem bekannt. Entweder man mag sie oder nicht. Ich fand das Buch niedlich und meine Jungs lauschten gespannt der Geschichte.

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