Frohes neues Jahr

Da bin ich gemütlich mit meinem Männe zusammen auf dem Sofa ins neue Jahr gerutscht. Ganz ruhig und gemütlich. Wir telefonierten mit meinem Onkel, meiner Ma und meinem Bruder und ich guckte mal vorn und mal hinten aus den Fenstern und dann gingen wir auch schon schlafen. Richtig unaufgeregt, gell?

Das Feuerwerk war wie zu erwarten kaum vorhanden. Trotz Großstadt war es wirklich sehr wenig an schönen Raketen, aber woher sollten die Leute sie auch noch haben. Die Kellerreste wurden schon letztes Jahr verballert. Irgendwer dachte sich wohl: „Wenn ich schon nicht Böllern kann, kram ich wenigstens meine Vuvuzela wieder raus…“ Das nervte mich etwas, aber nach 30 Minuten verließ ihn wohl die Puste oder er zog endlich weiter und trötete andernorts.

Der nächste Morgen verlief ruhig und entspannt. Wir frühstückten, kleideten uns an und fuhren los zu meiner Großtante Tata. Sie wurde 84 Jahre alt und so machten wir uns auf den Weg sie zu besuchen. Da sie ins betreute Wohnen umgezogen ist, mussten wir uns erstmal den Weg erfahren. Ich war zwar schon einmal dort, da ich beim Einzug half, doch den Weg hatte ich mir natürlich nicht gemerkt. Dank Navi standen wir dann in der Walachei, doch mit einmal um den Block fahren, fanden wir dann doch den Weg.

Sie freute sich die Kinder zu sehen und packte fröhlich ihre Geschenke aus. Da wir wegen Glatteis nicht bereits am 27. Dezember wie geplant zu ihr konnten, hatte sie gleich zwei Geschenke auszupacken. Da sie Eulen sehr mag, lagen wir mit den kleinen Dekoeulen genau richtig. 🙂

Und die Jungs hatten auch einen Grund sich zu freuen, denn wie immer hatte Tata zwei Ü-Eier für sie besorgt. Als sie früher noch wöchentlich bei uns zu Besuch vorbei schaute, da hatte sie stets ein Ü-Ei für jeden dabei. Manche Dinge ändern sich eben nie und haben Bestand, auch wenn alles andere anders wird.

Und wenn ich schon mal bei Tata bin, dann kann ich ihr auch gleich mal die Haare schneiden. Gesagt, getan. Sie war mit ihrer neuen Frisur sehr zufrieden. Das bißle kürzen krieg ich auch ohne Ausbildung hin. Sie hat die gleiche Haarstruktur wie ich….fein, glatt und wenig. Also einfach nur gerade abschneiden und den Pony kurz machen, damit sie ihn wieder ordentlich zur Seite tragen kann. Die Jungs spielten Mikado und mit Würfeln, die sie in der Spieleschublade von Tata fanden während wir uns unterhielten.

Nach drei Stunden verabschiedeten wir uns wieder, denn so langsam kam der Hunger bei uns auf. Es war ja schon 14 Uhr und somit fuhren wir zu McDonalds. Wir hatten Gutscheine, die noch verwendet werden wollten. Wir hatten sie erhalten, weil ich bei McDonalds angemerkt hatte, dass sich nicht an die aktuellen Corona Bestimmungen gehalten wird. Ende des Sommers waren wir dort und niemand hat unsere Kontaktdaten aufgenommen, noch wurde unser Impfstatus überprüft. Es hieß, dass mit den Mitarbeitern gesprochen wurde und wir Gutscheine erhalten, um uns davon zu überzeugen, dass nun alles korrekt laufen würde. Nun denn…. wir konnten uns davon überzeugen, dass sich nichts geändert hat. Wieder waren die Kontaktdaten nicht aufnehmbar (QR Code ging nicht und es gab keine Stifte zum Ausfüllen des Bogens) und der Impfstatus wurde auch von niemandem kontrolliert. Das Essen war gut und die Fehler bei der Bestellaufnahme wurden sehr freundlich und zuvorkommend korrigiert. Die Mitarbeiter waren wirklich sehr freundlich und bemüht, also ich war wirklich zufrieden. Aber das, weswegen wir die Gutscheine erhielten, war eben immer noch nicht gesetzeskonform.

Die Kinder waren satt, wir waren satt, alle waren happy. Das Spielzeug aus Pappe von Playmobil aus dem Happy Meal (Ich sage normalerweise immer noch Juniortüte kicher) war überraschend gut verarbeitet und nicht so ein fimschiger Mist, wie die Minions Pappfiguren. (Der Hund fiel uns ständig auseinander)

Wir wollten daheim noch zu einem Spielplatz, aber nach kurzem Schaukeln sagte einer meiner Söhne: „Mama, die Chicken Nuggets schaukeln im Bauch zu stark mit. Da wird mir schlecht.“ Woraufhin wir dann lieber heimgingen und den Spätnachmittag und Abend ruhig ausklingen ließen.

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