Nun liegen die Weihnachtstage hinter uns. Es waren drei Tage voller Freude, Familie und gutem Essen.
Heiligabend
Wir starten den Tag sehr gemütlich. Ein letztes Mal Einkaufen, alles organisatorische nochmal gegenprüfen, ein wenig im Haushalt sauber machen und dann entspannt zurücklehnen.
Mittags kamen wir auf die spontane Idee Zwiebel-Rahm-Schnitzel mit Brötchen zu machen. Mittags ist halt eine flexible Uhrzeit… 15 Uhr ist eine tolle Mittagessenzeit. 😀

Um 16 Uhr kam schon meine Ma und wir waren gerade erst am Ankleiden für die Bescherung. Gegen 17 Uhr fand selbige statt. Die Kinder freuten sich und packten ein Geschenk nach dem nächsten aus. Es gab hauptsächlich Lego, Kuscheltiere und Switch Spiele. Vor allem auf Pokemon Z – A hatten sie sich gefreut.
Auch ich wurde dieses Jahr beschenkt. Mein Mann überraschte mich mit einem Samsung Galaxy S20 FE. Schon lange wollte ich mir ein neues Handy besorgen, aber irgendwie fehlte mir die Muse, mich wirklich mit auseinanderzusetzen, welches denn nun das Richtige für mich wäre. Das hat er mir somit nun abgenommen.

Um 20 Uhr gab es dann Abendessen. Wir hatten wie die Jahre davor Kartoffeln, Erbsen und Wurzeln und zwei tolle Putenrollbraten.
Es war ein sehr gemütlicher, entspannter Tag mit meiner Mutter, meinem Mann und meinen Kindern.
Der 1. Weihnachtsfeiertag
Der zweite Tag startete mit einem 6 Kilo Puter, dem ich erstmal die Sehnen an den Beinen zog. Es klappte alles problemlos, was mich ehrlich gesagt, wunderte. Es geht normalerweise immer etwas schief. Vermutlich reichte es schon, dass einen Tag vor Weihnachten mein im April gekauftes Ceranfeld zu 50% den Geist aufgab. Nur 2 von 4 Platten wurden warm. Glücklicherweise hatte ich im Vorjahr mal ein Induktionskochfeld mit 2 Platten gekauft. Mein Mann fragte mich damals, wieso ich das gekauft hätte. Tja, nun hatte er die Antwort…..

Mein Bruder und seine beiden Söhne kamen zum Essen. Kurzfristig blieben meine Schwägerin und meine Nichte daheim, da die Kleine fieberte und über Unwohlsein klagte.

Wir aßen zusammen, machten eine Bescherung und futterten sogar noch Kuchen. Ich hatte tags zuvor nämlich am Abend noch gebacken. Und natürlich gab es eine Essens- und Kuchenlieferung für die Daheimgebliebenen. 🙂

Der 2. Weihnachtsfeiertag
Auch diesen Tag starteten wir sehr gemütlich und entspannt. Da es dieses Mal nur ein 3,6 Kilo Puter war, konnte ich mir für die Zubereitung echt Zeit lassen. Allerdings hatte dieses Vieh mehr Sehnen als ich je an einem Puter gesehen habe. Da hatte ich mehr zu tun als mit dem Großen.

Meine Ma und mein Großvater kamen zum Essen. Für mich bleibt das stets etwas sehr besonderes, dass mein fast 94jähriger Großvater Weihnachten bei uns ist und den Feiertag mit uns verbringt.

Opa und ich saßen lange zusammen und sprachen über verschiedenste Dinge. Über das Latein in seiner Schulzeit, die deutsche Sprache und wie schwer sie eigentlich zu erlernen ist. Über Besonderheiten im Sprachgebrauch und über Logikrätsel. Auch über seinen Garten und wie das früher war, als seine Familie noch 5 Felder im Umkreis angemietet hatte.

Am Nachmittag gab es dann erneut Kuchen. Ich weiß, wie gern mein Opa Kuchen isst, weswegen ich stets für ihn backe.

Es war ein wirklich sehr schönes Weihnachtsfest und ich habe jede Minute mit meiner Familie genossen.