Anlässlich des 12. Geburtstags verbrachte ich den Tag davor natürlich schwelgend in Erinnerungen. Hach, wie niedlich waren sie damals. Hach, wie schnell die Zeit vergeht …

Okay, okay, ist ja gut. Das kauft mir hier ohnehin niemand ab. Vielleicht hätte ich mich dieser Erinnerungsschleife tatsächlich für fünf Minuten hingegeben – wenn ich Zeit dafür gehabt hätte. Hatte ich aber nicht. Stattdessen stand ich am Tag vor dem Geburtstag praktisch durchgehend in der Küche.

Direkt nach dem Aufstehen begann ich zu backen. Gleich fünf Kuchen wurden es. Es folgten drei Salate sowie Schoko- und Vanillepudding, natürlich mit Vanillesoße. Wir dekorierten und räumten noch etwas auf – vor allem das Küchenschlachtfeld …

Und damit konnte der Geburtstag kommen …

Der 12. Geburtstag

Meine Jungs waren morgens bereits um 7 Uhr wach – und sorgten selbstverständlich dafür, dass wir es ebenfalls waren. Gemeinsam ging es in die gute Stube, wo der Geschenketisch schon auf sie wartete.

Sie packten alles in Ruhe aus und freuten sich sehr. Wochenlang hatte ich ihnen erzählt, dass sie Splatoon 3 nicht bekommen würden. Schließlich hätten sie nur eine Switch und keine Switch 2. Die Switch 2 sei nun einmal meine und es ergebe überhaupt keinen Sinn, ihnen ein Spiel für eine Konsole zu schenken, die sie gar nicht besitzen.

Natürlich bekamen sie das Spiel.

Und natürlich leihe ich ihnen meine Switch 2 dafür aus.

Selbstverständlich. 😀

Um 11 Uhr kamen meine Freundin und ihre Tochter und die Kinder spielten zusammen ein Minecraft-Escape-Spiel. Ich hatte die Karten dafür schon am Vorabend echt fies in der Stube versteckt. Das war besser als Ostern. 😀 Solche Karten kann man wirklich VIEL besser verstecken als dusselige Ostereier.

Im Anschluss kamen um 15 Uhr meine Mutter, mein Opa, mein Bruder mit Frau und Kindern sowie die Freundin meines Neffen vorbei.

Zuerst gab es Kuchen. Zur Auswahl standen Käsecremetorte, Galaxykuchen, Schokopuddingkuchen, Blumenwiesentorte und Tarte au Chocolat. Fünf Kuchen waren möglicherweise ein kleines bisschen übertrieben. Aber wenn man schon den ganzen Vortag in der Küche verbringt, dann offenbar wenigstens richtig.

Nachdem alle satt und zufrieden waren, baute ich im Esszimmer das Schneckenspiel für die Kinder auf. Sie erspielten sich Geld und Süßigkeiten und im Anschluss gab es noch eine weitere Mitgebseltüte dazu.

Die Zeit rannte irgendwie und schon war es Zeit für das Abendessen. Reissalat, Nudelsalat und ein Curry-Nudelsalat mit Mango wurden zusammen mit Würstchen serviert. Den Pudding gab es dann als Nachtisch. Es blieb so viel übrig, dass ich den Gästen in alten Eispackungen noch Salat und Co. mit nach Hause gab.

Am Abend waren die Kids happy. Einen richtigen eigenen Kindergeburtstag planten wir für dieses Jahr nicht ein, da sie aufgrund des Wasserschadens aus dem November weiterhin kein eigenes Kinderzimmer haben und es aufgrund der Inkompatibilität mancher Freunde untereinander doch zu stressig gewesen wäre. Stattdessen ging es am Ende der Woche ins Videospielemuseum. Das war für die Jungs ein guter Ersatz.