Wenn der Gaszähler nicht mehr passt

Letzte Woche haben wir einen Brief von den Stadtwerken erhalten. Unser Gaszähler in der Küche sollte ausgetauscht werden, da er zu alt sei. Es gäbe Vorschriften, die den Austausch begründen, damit die korrekte Zählung garantiert sei. Eichgesetz irgendwas. Da der andere Gaszähler vor einigen Jahren im Bad auch schon ausgetauscht wurde, war mir dies Verfahren bereits bekannt. Ich wartete also auf den Tag an dem der Monteur kommen sollte….

Der Monteur, dem man hinterher telefonieren musste

Zwischen 8 und 12 Uhr stand auf dem Zettel. Um 12.15 Uhr war ich so frei und erkundigte mich, wo der Herr oder die Dame bliebe. Er wäre schon dagewesen, aber da wir nun ja zuhause wären, würde er nochmal rumkommen. Äh was? Wir waren den ganzen Tag zuhause, was soll das denn? Es wäre auch schwer zu finden, habe der Monteur gesagt, war die nächste Auskunft. Öhm, verpiepen kann ich mich allein…. der Herr war never ever vorher hier gewesen. Der hat vermutlich gesehen, dass es eine Fußgängerzone ist und keine Lust gehabt. Nun denn, aufgrund meines Anrufes war er dann um kurz nach 13 Uhr endlich hier.

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Was nicht passt, wird passend gemacht

Tja und dann hieß es, dass der neue Gaszähler nicht unter die Spüle passt. Er probierte es dennoch aus und es passte, so sagte er. Doch kaum war er weg, meinte mein Mann zu mir, dass unser Küchenschrank verzogen sei. Aufgefallen war es uns, weil beim Einräumen die Türen plötzlich schleiften und schief waren. Der gute Mann hat den Zähler reingequetscht und damit den Spülschrank nach außen gedrückt. Nun klafft ein Spalt zwischen Geschirrspüler und Spülschrank, der nach unten breiter wird. Normalerweise hätte man den Spülschrank hinten aussägen müssen. Nix da von wegen “passte doch”, sondern mit Gewalt reingequetscht ohne Rücksicht auf Verluste….

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Nun bin ich allerdings überfragt, ob das sein Job oder meiner gewesen wäre. So oder so wäre ein neuer Termin dann notwendig gewesen. Aber anscheinend wollte der Herr das vermeiden. Ob und oder ihm zu liebe sei dahingestellt. Weiß zufällig jemand von Euch, wer dafür dann zuständig gewesen wäre? Ich finde es etwas doof, dass er das nicht mal mit uns abgesprochen hat. Ich hätte gern die Wahl gehabt, ob ich mit dem Schrank so leben kann und will.

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Anbieter aus Frust wechseln?

Aus dem Ärger heraus, habe ich mich dann mal bei Gasanbietern umgesehen. Hier kann man Gaspreise vergleichen. Interessanterweise lohnt sich ein Wechsel für mich nicht. Ich würde gerade mal 20 Euro im Jahr einsparen, da kann ich auch direkt bei meinem Anbieter bleiben und mir den Aufwand sparen. Nur wie nun meinen Küchenschrank da rausholen, das weiß ich nicht. Der neue Gaszähler ist echt so reingepresst, dass ich etwas Angst habe da rumzufummeln, um den Seitenwand auszuschneiden. Mal abgesehen davon, dass ich derzeit nicht mal weiß, woher die Zeit nehmen, um das zu machen. Ich ärger mich mit dem Ischias rum und kann mich kaum bücken noch laufen. Glücklicherweise bin ich damit allerdings wieder auf dem Weg der Besserung, aber einen Küchenschrank ausbauen, aussägen und wieder einbauen, das packe ich derzeit nicht. Allerdings macht mir auch Sorgen, ob das so ok ist, dass der Schrank auf den Zähler drückt. Gas ist so ne Sache… wenn das aufgrund des Schrankdrucks zum Leck kommt, das wäre saugefährlich. Am Besten ich telefoniere mal mit den Stadtwerken und frage einfach mal nach. Das wird sicherlich der beste Weg sein.

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