Unser Besuch auf der Infalino

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Wir wollten Samstags zur Infalino, doch durch die Lieferung unseres neuen Kühlschranks (nach 14 Jahren gab der alte Kühlschrank den Geist auf), verschob sich alles um einen Tag. Somit fuhren wir am Sonntag gleich frühmorgens um 9 Uhr los. Die Jungs waren sehr aufgeregt, denn es hieß “Zugfahren”. Nun ja, nicht wirklich Zug. Wir fuhren nur mit der Stadtbahn.Aber bis heute ist das für die Jungs ein “Zug” und vor allem ein Erlebnis. Wir hatten den Kinderwagen mitgenommen, denn für mich ist es schlicht leichter damit zu laufen. Gerade bei sehr langen Strecken bin ich mittlerweile auf einen Rollator angewiesen und der Kinderwagen ist ein super Ersatz.

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Kaum auf der Messe angekommen, flitzten die Jungs auch schon los in die Infalino Halle. Jeder von uns übernahm ein Kind und ich zusätzlich den Kinderwagen. So konnten wir die Halle richtig genießen. Alex wollte vor allem die vielen Hüpfburgen ausprobieren, wobei er jede nur kurz besprang. Beide Jungs machten den Feuerwehr-Führerschein. Dafür fuhr man mit einem kleinen Wagen einmal durch einen Parcour und erhielt danach eine Scheckkarte mit Foto – der Führerschein halt. Wir schaufelten Sand in Luftballons und die Jungs schnappten sich Bobbycars und flitzten eine Strecke entlang. Sie probierten das Balancespielzeug aus und tobten mal hierhin und mal dorthin. Der Spaß in der Halle war jedoch nur kurzweilig. Man hatte schnell alle Hütten begutachtet, alle Spiele gespielt und alle Hüpfburgen behüpft. So nahmen wir die Kids an die Hand und schlenderten mal durch die Stände der Halle. Wir mussten nämlich noch zu einem Stand, um eine Puppe für meine Großtante zu kaufen. Diese will sie meiner Nichte zu Weihnachten schenken. Genau die Puppen, die meine Jungs so lieben.

Danach begaben wir uns in die Games for Families Halle. Die Halle 25 hat meinen Jungs viel mehr zugesagt. Dort spielten sie in einem kleinen Bereich mit Bruder Fahrzeugen – wodurch ich nun weiß, welches Basti unbedingt noch haben möchte. Der Fahrzeugbereich mit Trettraktoren und Bobbycars hat beiden unheimlich viel Spaß gemacht, während mein Mann und ich am Rand standen und die Pause genießen konnten.

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Es gab noch einen Bereich mit Balance Spielzeug, welchen sie nur kurz erprobten. Das war mehr für ältere Kids gedacht. Sie fanden die Carrera Bahnen noch sehr spannend und auch der Baubereich von Hubelino fand Anklang bei den Jungs. Da das so gut ankam, wird meine Großtante Tata den Jungs Hubelino Bauteile zu Weihnachten schenken. Das können sie mit Lego Duplo kombinieren und dann richtig tolle Kugelbahnen bauen. Die Faszination von Kindern und Kugelbahnen ist für mich ein Mysterium. Basti hat unheimlich lange mit der Haba Kugelbahn für ganz kleine Kinder gespielt. Auch bei den Murmellandbahnen konnten die Jungs auf dem Straßenfest sich ewig darin vertiefen. Ich denke die Hubelino Bahn wird ihnen demnach viel Freude zu Weihnachten machen.

Besonders schön fand ich die Tische an denen man verschiedenes Spielzeug und Spiele ausprobieren konnte. Ganz vorn mit dabei waren die Smartgames. Basti und Alex probierten und spielten sehr begeistert. So begeistert, dass ich mir drei Spiele online orderte. Smart Car*, Schloss Logikus* und Camelot Jr.. * Alle drei Spiele sind hier der Renner.  Schneewittchen* wird es zum Nikolaus noch geben. Ich kann die Spiele absolut und vorbehaltlos empfehlen. Die regen das Brain an und die Kids müssen gut tüfteln. Gar nicht so leicht. Aber sie kriegen das hin. Und dann ist die Begeisterung richtig groß. Die Aufgaben steigern sich und sind in Altersgruppen unterteilt. Absolut top! Gehirnfutter pur.

Mit Alex spielte ich das Spiel des Jahres 2018. Funkelschatz* heißt es und das Spielprinzip ist simpel. Bunte Ringe übereinander stapeln, Diamanten rein. Verdeckte Seitenkarte auswählen, Ring wegnehmen und alle Diamanten, die die gleiche Farbe wie die vorher gewählte Karte haben, darf man zu sich nehmen. Wer am Ende die meisten Diamanten hat, hat gewonnen. Ganz ehrlich: Worin ist da der Spaß? Wo liegt da ein Lerneffekt? Was ist die Strategie? Das Spiel macht so viel Spaß wie Fußpilz. Wie konnte das Kinderspiel des Jahres werden? Ich konnte es nicht begreifen. Es ist ab 5 Jahren und mein vierjähriger Sohn fand es furzlangweilig – genau wie ich. Mir wirklich unbegreiflich, wie das gewinnen konnte. Null Tiefgang, keine Herausforderung….

Zwiespältig stand ich dem Doc von Clementoni* gegenüber. Auf einer Matte sind verschiedene Felder aufgemalt. Man zieht eine Karte und dann heißt es: Programmiere den Roboter, damit er dahin fährt, was die Karte zeigt. Das ist die simpelste Version. In gesteigerter Schwierigkeit heißt es: Fahr zum Baum, sammel vorher das Buch ein und fahre nicht über den Vogel. Gar nicht so einfach. Laut dem Mitarbeiter war ich die erste Person, die es auf Anhieb richtig machte. Fühlt man sich ja mal gebauchpinselt, gell? Alex fand es faszinierend. Ich kanns mir gut vorstellen. Aber 33 Euro war mir zu teuer. Bei 19 Euro bei Amazon habe ich es nun vor kurzem besorgt, trotz negativer Bewertungen über nicht funktionierende Technik. Ich bin auf jeden Fall gespannt. Die Logik trainiert es auf jeden Fall, wenn denn die Technik auch sauber mitspielt.

Insgesamt hat uns die Halle 25 mehr Spaß als die Infalino Halle gemacht. Werden wir nächstes Jahr wieder hinfahren? Auf jeden Fall! Auch wenn mein Mann es als sehr anstrengend empfand. Er verfolgte meist Alex und der hat eindeutig mehr Hummeln im Hintern als Basti. Ich selbst fand den Ausflug absolut gelungen. Der Heimweg war entspannt, Basti schlief kurz vor daheim im Kinderwagen ein. Dafür ist der Wagen halt wirklich noch perfekt. Nur leider war ausgerechnet der Fahrstuhl bei unserer U-Bahnstation kaputt und ich zu fertig, um noch eine Station weiterzufahren und dann zurück zu laufen. Also mussten wir mit vereinten Kräften mit dem Zwillingswagen die Rolltreppe hoch. Das gelang auch nur unfallfrei, weil mein Mann den schlafenden Basti vorm Rausfallen sicherte. Allein hätte ich den Weg nach oben nie mit den Jungs gepackt.

Daheim gingen wir alle in die Federn und machten erstmal einen Mittagsschlaf – sogar ich. Was echt ungewöhnlich war. Und den nächsten Tag brauchte ich echt Erholung. Aber nächstes Jahr wollen wir definitiv wieder hin!

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