Unser Heiligabend

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Ich liebe das Weihnachtsfest und es macht mir stets eine riesige Freude meine Familie und Freunde zu beschenken. Vor allem natürlich meine Kinder. Ich liebe das gemeinsame Essen und das Beisammen sein. Ich liebe es die Kinder spielen zu sehen und ihre Begeisterung erinnert mich daran, wie ich die Weihnachtsfeste als Kind erlebte und wie aufregend es war mit den neuen Spielsachen zu spielen.

Unser Heiligabend war sehr entspannt. Ich machte auf Bastis Wunsch hin Hackbällchen Toscana zum Mittagessen und die Jungs machten danach einen Mittagsschlaf. Ich habe darauf ein wenig hingedrängt, denn schließlich wusste ich, dass es ein sehr langer Tag wird. Glücklicherweise waren die Jungs sofort einverstanden und legten sich zur Ruhe. Leider nur jeder eine Stunde, aber besser als nichts.

Danach schauten wir gemeinsam den Film Tabaluga – wirklich ein süßer Film – und mampften Mini Berliner, Mini Zimtschnecken und Mini Apfeltaschen mit meiner Mutter zusammen. Die Kinder wurden immer aufgeregeter und die Frage „Wann kommt denn der Weihnachtsmann?“ häufte sich.

Ich zog die Kids um und war froh, dass die Hose in Gr. 104 noch passte. Normal tragen sie schon länger 110, aber bei Topolino Hosen geht es auch mal länger. Im Sitzen merkte man, dass sie eigentlich etwas zu kurz waren (aber wirklich nu minimal), aber im Stehen waren sie eher zu lang. Verstanden hab ich das Phänomen nicht, aber egal… es waren die einzigen zwei schwarzen Hosen, die ich noch hatte und sie passten perfekt zu den Hemden. 😀

Traditionell mache ich dann immer ein paar Fotos meiner Jungs und dabei hatten wir wieder viel Spaß. Sie alberten rum und irgendwie habe ich es geschafft ein halbwegs brauchbares Foto hinzukriegen.

Nachdem mein Mann mit den Hunden vom Gassigang zurück war, gings für die Kinder mit Oma nach oben in Omas Wohnung. Mein Mann und ich richteten den Gabentisch zurecht, platzierten an den richtigen Stellen Müllsäcke für das Geschenkpapier… Alexa bekam die Anweisung klassische Weihnachtslieder zu dudeln und die Kinder wurden herunter gerufen.

Sie waren soooo aufgeregt und hätten am liebsten sofort alles ausgepackt. Doch dieses Jahr mussten sie sich zurückhalten und auf der Couch Platz nehmen und warten, was ich ihnen gab. Mal abwechselnd, mal beide gleichzeitig und auch mal zusammen packten sie die Geschenke nach und nach aus. Ich war positiv überrascht mit wie viel Geduld sie hibbelten und auspackten.

Doch sie überraschten uns alle auch…. Alex jedoch schoss den Vogel ab. Mitten in der Bescherung sprach er:

Mama, darf ich jetzt unser ganz großes Geschenk dahinten auspacken?

Äh, Alex… wer sagt denn, dass das Euer Geschenk ist. Vielleicht gehört das ja der Oma.

Nein.

Wie nein?

Mama, schau. Da steht ein A und ein B drauf. Das ist unseres.

Wir waren so baff, dass sie es dann wirklich direkt auspacken durften – dabei hatte ich es als Abschlussgeschenk geplant. Nun denn, man muss flexibel sein.

Die Kinder freuten sich sehr über ihre Geschenke. Auch die Geschenke der Großeltern, die mit auf dem Gabentisch standen, kamen sehr gut an.

Nach der Bescherung bauten mein Mann und ich ein Teil nach dem Nächsten auf und packten die Umverpackungen aus und halfen hier und dort, damit die Jungs die Sachen benutzen konnten. Aufkleber mussten geklebt werden und Dinge zusammen montiert werden. Damit waren wir gut beschäftigt. Meine Mutter kochte derweil unser aller Abendessen. Ohne sie wären wir sicherlich verhungert 😀

Das Abendessen bestand aus Kartoffeln, Erbsen und Wurzeln und zwei sehr leckeren Braten. Kaum zu glauben, dass wir bis auf 3 Scheiben den gesamten Braten weggefuttert haben. Aber wir hatten alle wirklich echt Hunger, denn es war bereits 20 Uhr abends als wir endlich am Esstisch saßen.

Nach dem Essen gings zügig ans Kinder umziehen und Zähne putzen, denn die Kinder waren wirklich k.o. Alex schlief fast augenblicklich beim Hörspiel um 22 Uhr ein. Doch Basti fand erst mit meiner Hilfe (Ich legte mich 10 Minuten zu ihm vors Bett) um 22.30 Uhr in den Schlaf.

Um 0.30 Uhr fand dann auch ich meinen Schlaf und wurde um 5.30 Uhr von einem Anruf auf dem Handy geweckt. Irgendwer aus dem Ausland, der auflegte als ich dran ging…. was hab ich über den Spam-Anruf geflucht…. und sowas an Weihnachten.

Aber die Kinder waren eh auch schon wach und spielten mit ihren Cars Bahnen und dem Playmobil. Von daher… ich hätte eh nicht mehr viel Schlafenszeit gehabt.

Wundert Euch übrigens nicht, dass wir zwei Weihnachtsbäume im Wohnzimmer stehen haben. Wie jedes Jahr stellen wir unseren künstlichen Baum am 1. Dezember auf und schmücken ihn. Wir finden das einfach schön und ich genieße sein Strahlen den ganzen Dezember lang. Ich mag das total. Konnte ja keiner ahnen, dass mein Mann mit einem Gutschein von der Weihnachtsfeier zurückkam, wo uns eine Woche vor Weihnachten ein echter Baum geliefert wurde. 🙂 Und da hab ich spontan beschlossen, dass wir uns eben zwei hinstellen. Der duftet wenigstens ein bissle. Die Kinder finden das total schön und freuten sich sehr über den zweiten Baum. Erst wollten wir den Künstlichen abschmücken, aber der echte Baum hätte eh nicht auf den Schrank gepasst und von daher…. wir sind eh immer etwas anders. Dann haben wir eben dies Jahr zwei Bäume. 😀

Die Geschenke der Kinder

Wie jedes Jahr liste ich auch dieses Jahr wieder die Geschenke der Kids auf. Für mich ist es auch eine schöne Übersicht, um zu sehen, wann sie was bekamen.

Playmobil

Cars

Lego

Brettspiele

Weitere Spielsachen

Und falls Ihr Euch fragt, was ich bekommen habe: Einen Schokoweihnachtsmann mit einem Geldschein und ich kaufte mir selbst „im Namen meines Mannes“ ein paar Echo-Dots als sie im Angebot waren und rüstete unsere Wohnung mit Alexa auf. 🙂 Und von Trang bekamen mein Mann und ich eine Flasche Sekt und etwas Süßes. Mein Mann bekam von mir ein Bartpflegeset und meine Mutter bekam ein Gel-Sitzkissen, was sie sich gewünscht hat.

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