23 Kinderbücher für Kleinkinder

Ich habe mit meinen Kids wieder in viele Kinderbücher hinein geblickt. Wie wir sie fanden, habe ich für Euch niedergeschrieben.

Es war einmal eine Ente von Harmann van Straaten und Arnica Esterl

Ente will mit seinen Freunden tauchen gehen, doch Frosch ist zu beschäftigt mit Lesen – er hat ja eine Lesebrille – und Otter und Igel sind nicht aufzufinden. Also beschließt Ente nach hause zu gehen und zu schreiben, denn er hat ja eine Schreibfeder. Und das tut er den ganzen Tag und lädt für den Abend Otter, Igel und Frosch ein. Frosch soll seine Geschichte vorlesen und das tut er oder sagen wir so, er erfindet eine Geschichte darüber, wie sie einander kennenlernten und Freunde wurden, denn Ente hatte nur Striche auf das Papier gekritzelt. Am Ende sind alle glücklich über diese wunderbare Geschichte und Ente will bald eine neue schreiben.

Eine nette dahinplätschernde Geschichte, deren Inhalt für mich keinerlei Mehrwert darstellt, den ich meinen Kids mitgeben könnte oder müsste. Ich mag nicht mal die Bebilderung. Und meine Kids fanden es eher langweilig.

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Wie das Kuscheln erfunden wurde von Jeremias und Tabea

Das Buch ist besonders für kleine Kinder geeignet. Die Reime sind nett, es ist eine kurzweilige Geschichte einer Freundschaft zwischen Waschbär und Murmeltier. Die beiden haben Spaß zusammen, doch dann kommt der Winter und ihnen wird kalt. Sie graben eine Höhle, doch darin ist ihnen soooo langweilig. Also wird das Murmeltier erfinderisch und erfindet kurzerhand das Kuscheln.

Kein Buch für meine Jungs. Sie gucken es sich an, denken aha und das war es auch. Eher für Kinder zwischen zwei und vier Jahren würde ich meinen. Die Illustration ist okay. Zaubert keine „oh wie schön“ Ausrufe meinerseits hervor, aber ich finde es auch nicht hässlich. Ein nettes Buch, nicht überragend, aber kurzweilig für kleine Kinder zwischendurch mit denen man dann noch ne Runde kuscheln mag.

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Mach’s wie ich! Streiten und Vertragen von Outi Kaden

Ein sehr einfaches Kinderbuch für Kinder ab 24 Monaten. Es geht um das Streiten und Vertragen, wie der Titel ja auch schon trefflich verraten hat. Der kleine Neanderthaler baut einen Steinhaufen. Der Steinhaufen von Kiesela ist nicht so hoch und daraufhin wird sie wütend und macht den Steinhaufen vom kleinen Neanderthaler kaputt. Sie streiten und das ist ganz doof. Sie vertragen sich und bauen am Ende gemeinsam einen noch höheren Steinturm.

Das Buch behandelt Sozialkompetenzen und ist nur ein Buch aus einer ganzen Reihe. Geben und Nehmen *, Helfen und Trösten *, Bitte und Danke *- sind die weiteren Titel der Reihe Mach’s wie ich! Ich mag die Bilder im Buch und es ist wirklich sehr einfach gehalten. Genau richtig für kleine Kinder ab 2 Jahren. Hätte es diese Buchreihe gegeben als meine Jungs zwei Jahre alt waren, ich hätte sie mir sofort gekauft.

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Die ganz besonders nette Straßenbahn von James Krüss und Lisl Stich

Die ganz besonders nette Straßenbahn fährt in der Stadt immer im Kreis herum. Doch eines Tages fährt sie einfach mal geradeaus, denn sie möchte doch so gern einmal zwischen Bäumen umher fahren. Auf ihren Weg zum Wald nimmt sie eine Katze, einen Hund, einen Esel und einen Hahn mit. Sie endet an einem Räuberhaus, zumindest denken die Tiere dass es eines sei. Die haben eindeutig zu viel Bremer Stadtmusikanten gelesen, würde ich meinen. Sie stapeln sich und dringen ins Haus ein, wo jedoch lauter Kinder sind und sich freuen, dass die Tiere da sind. Zuletzt entdecken sie die Straßenbahn und selbige bringt die Kinder allesamt in die Stadt nach hause.

Das Buch hat schöne Bilder, die ein wenig nostalgisch wirken. Das gesamte Buch ist in Reimform, was es so nett macht. Die Story an sich ist halt sehr einfach gehalten, aber die Reime sind irgendwie schön und machen Spaß vorzulesen. Meine Jungs mochten das Buch jedenfalls.

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Fabers Schatz von Cornelia Funke und Susanne Göhlich

Fabers Opa zieht nach Amerika zu seinem Bruder. Er schenkt seinem Enkel Faber einen alten Teppich und steckt ihm eine Karte zu. Auf der Karte heißt es, dass der Teppich fliegen kann. Faber müsste nur die Worte auf dem Teppich lesen, doch das kann er nicht. Also fragt er seinen Freund um Rat, doch der kennt die Buchstaben nicht. Gemeinsam gehen sie zum Hafen, wo sie Kinder verschiedener Nationalitäten trafen, doch keiner konnte die Zeichen lesen. Faber setzte sich an den Hafen und war traurig. Da traf er ein Mädchen und es sprach Worte, die er nicht verstand. Es waren die Worte des Teppichs, denn sie stammte aus Damaskus und konnte die Inschrift auf dem Teppich lesen. Und der Teppich flog. Und die beiden Kinder mit ihm. Und sie lernten einander Worte der jeweils anderen Sprache. Und sie flogen gemeinsam zu vielen Orten auf der Welt und stellten fest, dass die Welt unheimlich bunt ist. Obwohl sie um die halbe Welt geflogen waren, war nur eine Stunde vergangen. Von da an flogen die beiden regelmäßig gemeinsam um die Welt und besuchten irgendwann auch Fabers Opa.

Die Bilder sind nett und modern. Faber ist sympathisch und die Geschichte locker flockig. Es geht um Freundschaft, um Andersartigkeit, um die Vielfalt der Welt und wie unterschiedlich die Menschen sind. Um Neugier und Sehnsucht. Ein Buch für Weltoffenheit. Und für eine trainierte Zunge, denn die ausländischen Worte muss man erstmal aussprechen können. Dennoch finde ich die Geschichte zu platt. Der Anfang war super, ich war voller Vorfreude. Doch irgendwie verlor mich die Geschichte mittendrin. Die Grundnachricht fand ich gut durchdacht, doch mich störte dass angedeutet wurde, dass das Mädchen nicht nach Zuhause will ohne dass wirklich drauf eingegangen wurde. Auch fand ich es unrealistisch, dass nicht sofort zum Opa geflogen wurde. Ok von unrealistisch bei einem fliegendem Teppich zu sprechen…das ist vielleicht etwas seltsam….aber so fand ich es nun mal.

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Frau Giraffe zieht um! von Guido Hammesfahr und Markus Zöller

Frau Giraffe braucht einen Tapetenwechsel. Also zieht sie los sich ein neues Zuhause zu suchen. Ihre Reise bringt sie zunächst zu Herrn Krokodil, wo sie eine Nacht bleibt, doch es ist ihr zu kalt und nass und außerdem ist sie Vegetarierin. Die nächste Nacht verbringt sie bei einem Vogel. Doch auch dort gefällt ihr es nicht, denn es war ihr nachts zu Laut mit dem Blättergeraschel und außerdem ist sie nicht wie der Vogel eine Frühaufsteherin. Als nächstes trifft sie eine Schildkröte und sie versucht es einmal mit einem Mitnehmbaremzuhause, doch am nächsten Morgen plumpste ihr „Haus“ ins Meer und verwandelte sich sozusagen in ein Hausboot. Sie stieg ein und fuhr aufs Meer. Dort traf sie einen Wal, der ihr netterweise wieder ans Ufer half. Dort traf sie auf einen Esel, der sie zuquatschte, so dass sie sich nur noch Ruhe wünschte. Fr. Giraffe begab sich in die Berge, wo es ruhig sein sollte. Doch es war dann doch zu ruhig. So ordnet sie ihre Gedanken und zieht Bilanz, dass alle Zuhauses schön waren, aber keines zu ihr passte. Zuletzt traf sie auf eine Biberfamilie und gemeinsam mit ihnen bauten sie eine Giraffenburg mit schöner Aussicht auf den Fluß. Und sie bauten das perfekte Zuhause für sie. Und am Ende lud sie alle Freunde ein, die sie auf ihrer Reise kennengelernt hatte.

Alle Tiere verstehen die Suche von Fr. Giraffe nach einem neuen Zuhause nicht. Alle Tiere empfinden ihr Zuhause als das Allerbeste. Aber für Fr. Giraffe passt es eben nicht. Auf ihrer Reise lernt sie jedoch, was sie mag und was nicht und so kann sie am Ende mit der Biberfamilie ihr perfektes Zuhause bauen. Ich mag die Bilder und ich mag die unaufgeregte einfache Geschichte. Alle Tiere sind Freunde und keiner frißt die Giraffe. Natürlich kann man meckern, dass sich eine Giraffe zum Krokodil ins Flußbett legt, aber come on….Fantasie….die Realität der natürlichen Rangordnung von Fressen und Gefressen werden wird unsere Kids schon früh genug einholen.

Wir fanden das Buch sehr nett. 🙂

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Es war einmal ein Kind von James Krüss und Anke Kuhl

Ein Kind spielt und wechselt von einem Spiel zum nächsten. Das Buch könnte auch heißen: Reim Dich oder ich fress Dich. Die Bilder finde ich ehrlich gesagt etwas zum gruseln. Die Reime sind einfach platt. Die einzige Besonderheit ist, dass das Buch eine Endlosgeschichte darstellt, dass man nach dem Ende übergangslos wieder am Anfang weiterlesen kann.

Von mir keine Empfehlung.

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Henriette Bimmelbahn von James Krüss und Lisl Stich

Ein Buch über Henriette Bimmebahn, die herumfährt und Gäste mitnimmt. An der Blumenwiese hält sie an, die Kinder pflücken Klee für die Hasen und Blumen für die Großeltern und danach bringt sie alle Kinder heim, wo sie Omas und Opas über die Blümchen und die Kinder freuen.

Alles in Reimform und dieses Mal – nicht wie bei dem Buch Es war einmal ein Kind – gefallen mir die Reime und auch die Bilder sind netter. Für kleine Kinder finde ich das Buch gelungen.

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Der Tierigent von Cornelia Boesse und Manuela Olten

Die Tiere geben ein Konzert auf der Bühne im Park. Nur der Spatz findet keinen Platz im Orchester. Er schaut bei jedem Tier, was es spielt und tut. Und er möchte auch so gern, aber immer wieder bekommt er gesagt, weswegen er es nicht kann. Die Tiere fangen das Konzert dann an und nichts haut hin. Alle spielen durcheinander und es klingt furchtbar. Da merken die Tiere, dass sie einen Leiter brauchen und rufen nach dem Spatz. Und der Spatz macht es und das Konzert klingt einfach toll. Der Spatz hat seinen Platz gefunden und dazu ist es ein ganz wichtiger.

Das Buch ist komplett in Reimform und das sehr smart. Mir gefallen die Reime, sie sind intelligent und musikalisch passend. Die Geschichte ist schön und macht Spaß beim Vorlesen und die Bilder sind sehr nett anzusehen. Außer die Sänger, die fand ich gruselig 😀

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Wenn kleine Hasen schlafen gehen von Katja Reider und Franziska Harvey

Papa Hase ist müde und will ins Bett. Da merkt er, dass jemand fehlt. Mama Hase. Also geht er sie suchen und findet sie. Beide wollen ins Bett gehen, da merken sie dass etwas wichtiges fehlt….. und so geht es immer weiter bis sie alle vollzählig sind und schlafen gehen können.

Das Buch ist für die Allerkleinsten gedacht, schon ab 24 Monaten. Das Buch lebt von der Gleichartigkeit des Ablaufs, der dazu noch humorvoll ist. Kinder finden das einfach toll. Wir hatten damals das Buch „Wenn kleine Hasen Picknick machen“ * und „Wenn kleine Hasen Hunger haben“ *. Beide Bücher musste ich damals immer und immer wieder vorlesen. Das Buch hier mit dem Schlafen gehen schlägt genau in die gleiche Art und wäre damals von meinen Jungs verschlungen worden. Lustigerweise fanden sie das Buch hier auch mit sechs Jahren noch lustig und hörten aufmerksam zu.

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Lauras Stern von Klaus Baumgart

Laura beobachtet am Fenster, wie ein Stern vom Himmel fiel. Sie geht ihn suchen und findet ihn. Sie nimmt ihn mit heim und verarztet ihn. Am nächsten Morgen ist er verschwunden und Laura ganz traurig. Am Abend findet sie ihn in ihrem Zimmer und freut sich, denn sie hat erkannt, dass man Sterne tagsüber nicht sehen kann. Doch er verliert an Leuchtkraft und so schickt sie ihn mit Hilfe von Luftballons wieder zum Himmel hoch und weiß genau ihr Stern beobachtet sie von da an.

Sehr wenig Text, aber nette Grundidee. Die Bilder sind schön. Laura ist sympathisch. Der Stern glitzert im Buch, was besonders für kleine Kinder um die 2 bis 3 Jahre faszinierend ist. Ein süßes Buch für die Kleinsten, aber mehr auch nicht.

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Der Grolltroll von Barabara van den Speulhof und Stephan Pricken und aprilkind

Der Grolltroll hat es eigentlich sehr schön. Er wohnt an einem schönen Ort. Er nimmt sich etwas vor: Er will ein Haus bauen, wo er spielen kann. Er hat alles was er braucht, aber er kriegt es nicht hin. Immer wieder kracht die Hütte immer wieder zusammen. Und der Troll ärgert sich und gibt voller Trotz auf. Danach will er einen Apfel essen, aber kein Apfel fällt vom Baum. Und er wird noch wütender und schimpft. Danach will er Schiffchen bauen und schwimmen lassen, aber alle gehen unter. Es funktioniert einfach nicht und er ärgert sich noch mehr und tobt und tobt, dass sogar die Fische sich erschrecken. Und dann will er weggehen, aber ein Felsen liegt im Weg. Der Felsen geht nicht aus dem Weg und der Troll wütet und schimpft und tritt gegen den Felsen. Und er wird wütender und wütender. Am Abend ist er immernoch wütend, so wütend, dass er nicht einschlafen kann. Die anderen Tiere sind schon genervt von ihm. Am nächsten Morgen fühlt sich der Troll immernoch wütend und alles tut ihm weh, weil er im Sitzen schlief. Die anderen Tiere fragen ihn, was los sei und er mault sie alle an und schimpft und wütet. Die anderen Tiere haben genug und gehen. Dem Troll beginnt es zu ruhig zu werden und er merkt, wie doof er sich benommen hat. Und er ist traurig, dass die Anderen bestimmt ohne ihn Spaß haben. Er faltet ein Boot mit den Worten „Entschuldigung“ und schickt es übers Wasser zu seinen Freunden. Diese nehmen die Entschuldigung an und sie spielen alle gemeinsam.

Ein nettes Buch. Die Bilder sind toll. Es wird deutlich, dass Grollen Andere verscheuchen kann. Ein erstes Buch um mit Kindern über Gefühle ins Gespräch zu kommen.

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Fünf Nüsse für Eichhörnchen von Henrike Wilson

Ein Eichhörnchen sammelt im Herbst fünf Nüsse und überlegt sich fünf besonders gute Verstecke. Im Winter geht es auf die Suche nach seinen Nüssen. Die ersten vier Nüsse sind alle nicht in ihrem Versteckt, nur die fünfte Nuss ist noch da und da freut sich das Eichhörnchen. Und das war’s auch schon. Ende. Irgendwie fehlt mir da wirklich was. Als wäre die Geschichte sinnlos zuende gegangen. Gut, bei den Bildern sieht man wie bei dem Verstecken der Nüsse das Eichhörnchen immer wieder beobachtet wird von anderen Tieren, aber textlich wird da null drauf eingegangen. Wäre für mich kein Buch zum Kaufen…. auch wenn die Bilder wirklich schön sind.

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Zusammen von Daniela Kulot

Das Buch ist sehr einfach gehalten und für die Kleinsten gedacht. Auf jeder Doppelseite ist ein kurzer Reim. Links werden die Unterschiede der Personen gezeigt (Dick dünn, groß klein…) und auf der rechten Seite gibts ein Bild mit einer Gemeinsamkeit. Das Buch verankert schon früh in den Kindern, dass man unterschiedlich und doch gleich ist. Finde ich klasse. Dazu ist die Schrift komplett in Großbuchstaben, dass später erste Leseversuche damit gelingen könnten.

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Die kleine Traummischerin von Klaus Baumgart

Ben kann nicht schlafen, weil seine Traummischerin heute spät dran war. Sie musste noch die Farben sammeln, damit Ben einen schönen Traum hat. Und dann hat sie sich auch noch vermischt und aus Versehen schwarz mit hinein gemischt. Statt einem schönen Traum bekommt Ben nun einen Albtraum. Die Traummischerin rennt dem Albtraum hinterher, damit sie ihn erwischt bevor er bei Ben ankommt. Sie kann dem Albtraum leicht folgen, denn auf seinem Weg erschreckt der Albtraum alle Menschen und Tiere. Vor Bens Bett endet die wilde Jagd. Ben hat den Albtraum erwischt und hält ihn fest. Er kennt das Ganze schon, denn die Traummischerin Mini hat sich diesen Monat schon dreimal vermischt. Gemeinsam stecken sie den Albtraum in Bens Murmelglas. Mini füttert den Albtraum im Glas mit ein paar hellen bunten Farben bis dieser sich fröhlich verfärbt und überreicht ihn Ben, damit er gut einschlafen kann. Mini nimmt sich vor besser aufzupassen und begibt sich auf den Heimweg.

Ein niedliches Buch. Die Bilder sind wirklich schön. Aber ich finde es hat relativ wenig Substanz. Irgendwie könnte man meiner Meinung nach mehr aus der Geschichte machen, aber ich vermute Kinder zwischen 3 und 5 Jahren lieben das Buch, weil die Bilder einfach toll sind und es auch zum Teil lustig ist.

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Auflauf im Zoo von James Krüss

Im Zoo gibt es einen Neuankommling. Alle Tiere kommen zusammen und raten, was für ein Tier der Neue ist. Es ist übrigens ein Hamster 😀

Das Buch ist komplett in Reimform. Die Reime sind einfach und nett und die Grundidee des Buchs finde ich gut. Die Bebilderung gefällt mir ehrlich gesagt jedoch nicht. Ich finde die Tiere mit den runden Augen irgendwie alle gruselig. Aber ich denke kleine Kinder stören sich da wenig dran. Für meine Jungs war es nichts.

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Prima Monster oder Schafe zählen ist doof von Markus Heitz und Joelle Tourlonais

Mia ist nicht müde. Absolut nicht müde. Papa schlägt vor Schafe zu zählen. Aber Mia will keine Schafe zählen, denn das ist doof. Monster zu zählen ist hingegen cool. Aber wie sehen denn Monster aus? Also muss der Papa das Monster Nummer 1 beschreiben. Und zwar ganz ausführlich. Wirklich sehr sehr sehr ausführlich.

Das Buch hat wunderschöne Bilder. Es macht wirklich Spaß diese anzusehen. Und der Papa ist sehr kreativ beim Beschreiben von Monster 1. Tja nur Monster 2 dazu kam er dann nicht mehr, denn Mia ist eingeschlafen. Wirklich süßes Buch.

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Ich wär so gern… dachte das Erdmännchen von Werner Holzwarth und Stefanie Jeschke

Das Buch hat relativ wenig Text und viele sehr ausdrucksvolle Bilder, dei ich jedoch ein bissle gruselig finde. Ist einfach nicht mein Zeichenstil, meine Jungs fanden es jedoch gut.

Das Erdmännchen beobachtet alle anderen Tiere und denkt sich immer, dass es gern so gerne wie die anderen Tiere wäre, weil die alle was richtig gut können. Und dann haben alle anderen Tiere ihn beobachtet, wie er die Familie vor Gefahr warne und alle Tiere denken über das Erdmännchen: Toller Kerl, so wäre ich gern. Und das Erdmännchen weiß gar nicht, dass die Anderen ihn auch bewundern.

Sehr einfach gehalten, aber gute Message.

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Lea lernt Schleife binden von Daniela Kulot

Lea bekam neue Schuhe. Doch oh Schreck – es sind Schleifenschuhe. Lea kann keine Schleife binden, also hat sie eine Idee. Sie will die Schuhkiste auf dem Dachboden bei den alten Babysachenverstecken. Doch die Kiste sieht nur fast gleich aus, es fehlt noch ein Band drumrum. Also schnappt sie sich ein Band und bindet eine Schleife drum. Da steht Mama in der Tür und fragt Lea, was sie da gerade machte… Lea ist überrascht, dass sie doch eine Schleife binden kann und zieht sofort die neuen Schuhe an.

Das Beste am Buch: Vorn sind Schnürsenkel dran, womit man direkt am Buch üben kann. Die Bebilderung ist nett und es ist für sehr kleine Kinder geeignet.

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Pfui Spucke, Lama! von Kathalina Brause

Die Tiere wollen gemeinsam einen Kirmes machen. Das Lama will mitmachen, doch die anderen Tiere wollen das nicht. Wer beim Reden spuckt, darf nicht mitmachen. Doch als ein Dieb sich auf der Kirmes bereichern will indem er die supergeheime Maschine klauen will, ist das Lama zur Stelle und kann den Dieb mit seiner Spucke niederstrecken. Gemeinsam halten alle Tiere den Dieb auf bis die Polizei kommt. Am nächsten Tag ist Kirmes und endlich darf das Lama die supergeheime Maschine benutzen. Und alle Tiere sind happy, dass das Lama die Seifenblasenmaschine gerettet hat.

Eine sehr einfache und nette Geschichte. Die Bilder sind toll und es zeigt, dass ein Jeder besondere Qualitäten hat, die brauchbar und wertvoll sind.

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Paulchen & Pieks von Laura Bednarski

Fuchs Paulchen darf endlich einmal bei seinem Freund Igel Pieks übernachten. Die beiden Freunde hatten einen tollen Tag zusammen und Paulchen fühlte sich richtig gut und hatte viel Spaß. Als es Zeit wurde zum Schlafen piekst sich Paulchen an den Igelstacheln und wird nett verarztet. So bauen die Igel einen Blätterberg, damit Paulchen da oben sicher schlafen kann. Doch das gefällt ihm nicht. Am Ofen mag er auch nicht schlafen, weil er da allein ist. Und dann helfen alle Igelkinder dass er sich wohl fühlt. Sie bringen ihm ein Kuscheltier, einen Kakao und singen ihm was vor. Und dennoch hat Paulchen Heimweh. Und da bringen die Igel Oma Igels Schal und alle wickel sich darin ein. Paulchen ist gut verpackt und so kann er richtig gut schlafen ohne gepiekst zu werden. Und Heimweh – das ist nun auch weg.

Tolle Bilder, wirklich schöne Geschichte über das Übernachten bei Freunden.

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Der Sonnenkönig von Werner Holzwart und Günther Jakobs

Konrad ist ein Hahn auf einem Hühnerhof und wie es Hähne so tun, kräht er morgens. Doch dann macht er den Hühnern weiß, dass die Sonne nur aufgeht, weil er kräht. Und die Hühner begannen sich um Konrad zu kümmern und suchten ihm sein Futter, denn würde er krank, dann würde ja die Sonne nicht aufgehen und es würde dunkel bleiben. Die Hühner rackerten sich für ihn ab und es ging ihnen immer schlechter und schlechter. SIe verloren die Federn und legten kleinere Eier. Konrad hingegen wurde dicker und dicker und wurde immer anspruchsvoller. Und er wurde müder…so müde, dass er einen Sonnenaufgang verschlief und die Hühner merkten, dass die Sonne auch ohne Konrad aufgeht. Sie schimpften und schimpften und Konrad versteckte sich drei Tage in einer Ecke. Nach drei Wochen sahen alle Hühner so gesund und gut aus wie am Anfang der Geschichte. Und Konrads Strafe endete, denn er musste drei Wochen nach dem Krähen für alle Hühner Frühckstück suchen.

Eine sehr nette Geschichte mit tollen Bildern und Tiefsinn. Lehrreich für Kinder, denn sich besser zu stellen als Andere und auf deren Kosten zu leben, das geht nie gut aus.

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Der große Drachenkrach von Martina Baumbach und Christiane Hansen

Polterdrache und Brülldrache sind die allerbesten Freunde. Doch eines Tages geraten die beiden Drachen in Streit und beschimpfen sich gegenseitig und kloppen sich. Und dann teilen sie ihre kleine Insel, damit sie sich nicht mehr gegenseitig begegnen und ärgern sich jeder für sich über den Anderen. Die Fledermaus versucht zu schlichten, aber das klappte nicht. Sie fallen wieder übereinander her und dabei geht die Drachenkette kaputt. Der Streit ruht, sie sind beide traurig. Und dann beginnen sie sich zu erinnern, was sie einst schönes gemacht haben und sie werden nachdenklich und merken, dass sie Freunde sind. Sehr gute Freunde, beste Freunde.

Nette Geschichte, tolle Bilder, aber mir ist es zu viel Streiterei. Zu langgezogen irgendwie. Daher nicht so mein Fall als Kinderbuch.

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