Der kleine Ton – Mit einem Buch Begeisterung für Musik wecken

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In dieser Zeit der Kontaktarmut halten meine Kids und ich uns sehr streng an die Regeln, da ich bekanntlich zur Risikogruppe zähle. So haben meine Kinder nur wenige ausgewählte Spielkontakte. Darunter meine Freundin mit Tochter, mit der ich stets und gern Kaffee trinke. Bevor nun die neue Verordnung uns zwingt uns gar nicht mehr zu treffen, haben wir uns nochmal zusammen gesetzt. Nein – nicht weil die Verordnung eintritt und wir nochmal schnell es ausnutzen wollten, sondern weil wir eh gerade zwei Tage vorher zusammen hockten und sowieso verabredet waren. Da wir füreinander derzeit der einzige Spielkontakt waren, sollten die Kinder das schlicht auch gut nutzen. Statt heute den und morgen den und übernächste Woche den nächsten zu treffen, habe ich uns seit Mitte Dezember nur auf einen einzigen Kontakt begrenzt gehabt.

Nun denn, wir trafen uns und ich musste schmunzeln als mein Sohn Alex mit einem von der Tochter meiner Freundin gemalten Notenblatt daher kam und fragte, ob man Musik machen wolle. Das Kinderklavier wurde ins Kinderzimmer geschleppt und Rasseln, Kastagnetten, Gitarren und Mundharmonika hervorgekramt und es wurde wild musiziert. Eine Wohltat für Kinderohren – weniger für uns Mamas, aber dafür hat der liebe Gott ja geschlossene Zimmertüren erfunden. Natürlich hätten wir wie immer applaudiert und hingerissen dem Spiel gelauscht, wenn sie denn uns vorgespielt hätten. Das macht man schließlich als Mama so, wenn die Kids sich mit so viel Begeisterung und Mühe in ein Thema hineinstürzen.

Das wiedererwachte musikalische Interesse war der Auslöser für mein Schmunzeln. Ob da das Buch, das wir gerade beendet haben, dafür sorgte?

Der kleine Ton

Der kleine Ton sitzt in seinem Notensystem und warten darauf gespielt zu werden. Doch ist er frustriert, denn die kleine Antonia übt nie lange genug am Klavier, um ihn zu spielen. Stets gibt sie vorher auf und er bleibt ungehört. Nie hat er seinen großen Auftritt und darf erklingen. Da hat er genug von und beschließt: Ich hau ab. Ich will die Welt sehen oder besser gesagt hören, denn die Welt da draußen klingt interessant. Er weht also zum Fenster heraus und begegnet Penny Pause. Penny macht gern Pause und schläft, doch der kleine Ton weckt sie stets wieder auf. Auf anfänglicher Genervtheit wird eine tiefe Freundschaft. Sie fliegt mit ihm durch die Stadt und er lernt ganz unterschiedliche Arten von Musik kennen. Sei es die Musik der Baugeräusche auf einer Baustelle oder der Jazz Keller. Penny Pause führt ihn durch die Klangwelten des Alltags und des Besonderen und ganz nebenbei schaffen die beiden es bei Antonia die Lust am Üben und Musizieren zu wecken.

Das Buch ist in einzelne Kapitel aufgeteilt, die es mir ermöglicht haben jeden Abend eines meinen Jungs vorm Einschlafen vorzulesen. Die letzten beiden Kapitel musste ich allerdings tagsüber vorlesen, weil sie wissen wollte, wie es weitergeht.

Die Farben weiß, rot, grau und schwarz sind die einzigen, die im Buch vorkommen. Die Illustrationen sind nur in diesen vier Farben gehalten, was dem Buch einen interessanten Charme gibt.

Den Jungs gefiel einfach die Geschichte. Sie fanden sie spannend und abwechslungsreich. Ich als Mutter fand sie toll, weil sie neben der guten Lesbarkeit und klasse Einteilung in Kapiteln auch sehr viel musikalisches Wissen auf interessante, kindgerechte Weise vermittelt hat. Und Penny Pause und der kleine Ton sind dazu in ihren Eigenarten sehr sympathisch. Da freut man sich sogar als Mutter auf eine Fortsetzung der musikalischen Reise der beiden.

Ebenso faszinierend war im Anschluss das Anhören des Musik-Albums vom kleinen Ton, wo die beschriebenen Musikstile nochmal wirklich musikalisch dargestellt wurden. Die Kinder erkannten sie wieder und hörten gespannt zu.

Ich finde es immer schön, wenn ein Buch in meinen Kindern nachhallt und der kleine Ton tut dies definitiv. Das Thema „auch eine Pause ist wichtig“ kam bei ihnen schon mehrfach thematisch auf und dass Musik vielseitig ist, beschäftigt sie ebenfalls noch, was ich nun verstärkt aufgreife.

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