9 Kinderbücher ausgelesen

Wir haben wieder viel gelesen. 🙂 Doch derzeit liest mein Mann noch mehr vor als ich, weswegen meine Frequenz des Bloggens über die Kinderbücher etwas abnimmt. Vor allem auch, weil wir vermehrt auf dickere Kinderromane umgestiegen sind und nicht mehr die dünnen Bilderbücher vorlesen. Das selbst Lesen der Erstlesebücher kommt nun langsam auch noch dazu.

Entdecke die Planeten – Sachwissen für Erstleser

Das Buch ist in einfachen Sätzen geschrieben und bietet viel Sachwissen. Die Wortwahl ist recht einfach und kann bereits von Kindern der 1. Klasse erfasst werden. Ich habe es mit meinen Jungs gemeinsam gelesen und wir fanden es spannend.

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Wer will noch ein Dracheneis? – Ich kann lesen!

Drei Drachen wollen eine Weltreise machen, haben aber kein Geld. Also gehen sie in die Stadt zu den Menschen und versuchen zu arbeiten. Doch das geht gehörig schief…. Doch am Ende finden sie den perfekten Job und mit dem werden sie so berühmt, das sie um die ganze Welt fahren, weil sie überall arbeiten sollen.

Wirklich schönes Buch. Lustig, einfach und sehr sympathisch.

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Blick durchs Mauseloch

Wunderschöne Bilder über Mäuse. Dazu textlich wie eine Geschichte über die Mäuse. Die Autoren haben die Mäuse daheim bei sich beobachtet, fotografiert und die Sachinformationen eingebetet in den Text. Wirklich informativ und sehr ansprechend gestaltet.

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Die Pumpernickes

Lustige Monsterfamilie. Der Monstersohn wünscht sich einen Bruder, doch es werden Flüssigkeiten vertauscht und statt einem monstermässigem Bruder gibt es sehr freundlichen, netten Bruder, der höflich ist und schöne Dinge mag. Wie das zusammenpasst? Tja, das verrät die erste der Geschichten. 😀

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Trudel Gedudel purzelt vom Zaun von Eva Muszynski

Trudel Gedudel lebt auf einem Hühnerhof. Doch eines Tages erzählt ihr die Möwe Gräten-Käthe von dem „Meer“ hinter dem Zaun. Mehr will Trudel auch sehen, denn sie war schon immer etwas anders als die anderen Hühner. So kommt es wie es kommen muss, sie will ja nur mal gucken und schwubs ist sie über den Zaun gefallen. So ein Missgeschick aber auch…. nun will sie zurück zum Hühnerhof und verläuft sich auch noch und landet prompt beim Strand. Da trifft sie auf die etwas unfreundliche Ratte Herr Klautermann. Sie wandert weiter zum Meer, doch die Welt da draußen ist nicht so ungefährlich… ohne Sigfried und Roy….wer weiß wie es ihr ergangen wäre. Ein Buch über Freundschaft, Arglosigkeit und Andersartigkeit.

Das Buch ist sehr humorvoll und meine Jungs hörten gebannt zu. Ich fand es sehr nett vorzulesen.

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Trudel Gedudel foppt den Fuchs von Eva Muszynski

Trudel Gedudel fühlt sich am Meer wohl, doch sollte sie wohl mal nach Hause gehen. Aber allein ist es im Wald gefährlich. Also beschließt Herr Klautermann sie zu begleiten. Sie lernen sich dabei immer besser kennen und als sie auf den Fuchs treffen, kann Trudel sich seiner erwehren – dank der Kraft der Freundschaft. Doch heim kehrt sie am Ende nicht…. oder irgendwie doch schon….

Wieder ein mega lustiges Buch. Und dazu mit moralisch schöner Note. Hat mir noch besser als der erste Band gefallen.

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Das Streichholzschachtel-Tagebuch von Paul Fleischmann

Ein Urgroßvater erzählt seiner Urenkelin im Kindergartenalter von seinem Streichholzschachtel-Tagebuch. Schachtel für Schachtel erzählt er ihr, was es mit dem Inhalt auf sich hat. Als er noch in Italien lebte und nicht schreiben konnte, begann er diese Art des Tagesbuches. Es dokumentiert auf eindrückliche Weise die Armut und Not seiner Familie in Italien und wie sie nach Amerika übersiedelten. Es sind die Kleinigkeiten, die die Erinnerungen enthalten. Das Mädchen beginnt am Ende ein eigenes Streichholzschachtel-Tagebuch.

Eindrucksvoll. Wirklich eindrucksvoll. Wie kleine Dinge Erinnerungen hervorrufen. Die Geschichte, die er erlebte, ist sehr bildhaft, dankt der tollen Illustrationen. Ein Buch, das wahrlich ganz viel Geschichte und Gefühl vermittelt. Tolles Buch.

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Das Gespenst von Canterville von Oscare Wilde und Joelle Tourlonias

Eine amerikanische Familie zieht in ein Schloss. Doch dort spukt bereit seit hunderten von Jahren Sir Simon. Er kommt mit der Respektlosigkeit der Familie ihm gegenüber nicht zurecht, sie haben keinerlei Angst vor ihm…. Die Tochter der Familie hat allerdings Mitleid mit ihm und hilft ihm Frieden zu finden.

Es ist wunderschön gezeichnet und das auch kindgerecht. Die Geschichte an sich ist allerdings nicht für kleine Kinder geeignet. Meine Siebenjährigen haben die Thematik durchaus verstanden, aber wie genau das Mädchen dem Geist half und was „Frieden finden“ bedeutet, war doch etwas abstrakt. Die Hilfe an sich kam auch nicht gut aus dem Buch für Kinder heraus. Sie will ihm helfen, ist verschwunden, alle machen sich Sorgen und schwupp ist sie wieder da und zeigt das Skelett der Familie. Ende. Die eigentliche Geschichte wurde derart gekürzt, dass Vieles keinerlei Sinn ergibt. Was hat es mit dem Mord am Anfang zu tun? Das wird gar nimmer erwähnt. Dass die Kinder der Familie dem Geist mit Absicht Streiche spielen, kommt auch nicht heraus. Viel zu krass gekürzt. Ich würde das Buch wohl kein zweites Mal vorlesen. Für kleine Kinder ist die Sprachwahl auch nicht unbedingt üblich. Das „Alte“ wurde zumeist beibehalten. Ich begrüße sowas ja durchaus, allerdings weiß ich, dass viele Eltern sowas nicht mögen.

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Besetzt! von Saskia Hula und Maria Stalder

Was ein lustiges Buch und dabei hat es sogar noch einen Lernfaktor, weil es ein typisch menschliches Verhalten aufzeigt.

Wanda geht auf Klo und erblickt in der Kabine nebenan große schwarze Schuhe mit schwarzen Socken und einer Anzughose. Das macht ihr Angst. Sie erzählt es der Freundin, die geht auch gucken und hat auch Angst. Dann gehen alle gucken und da ist ein roter Fleck. Ist es Blut? Die Gerüchteküche brodelt und es verbreitet sich in der ganzen Schule. Die Geschichte wird immer ausgeschmückter, keiner traut sich mehr auf Klo. Man sucht Lösungen und Wege, um mit der Situation klarzukommen. Das Trinken wird eingestellt, mit Qual und am Ende Aufgabe. Es werden Steckbriefe von allen Kindern erstellt, wie das Monster oder ist es ein Alien aussehen könnte. Sie bilden eine Versammlung, um gegen das Monster anzugehen und überlegen sich Strategien. Am Ende klärt sich natürlich alles auf und es war kein Monster. Die Geschichte nimmt ein gutes Ende und das hat sogar Hand und Fuß und ist logisch.

Die Geschichte zeigt, dass sich für ein Thema einzusetzen, Erfolg bringen kann. Und es zeigt welche Gefahr von Gerüchten ausgehen, es zeigt eindringlich wie sich diese aufbauschen und welche Folgen sie haben können. Sehr kindgerecht und lustig geschrieben. Meine Jungs hingen an meinen Lippen und fanden das Buch obercool.

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