21 Kinderbücher gelesen und bewertet

Und wieder habe ich meinen Kindern viele Kinderbücher vorgelesen. Weiterhin sind wir Mama Muh verfallen, wobei ich glaube nun haben wir alle durch. Es macht mir immer viel Spaß den Kindern vorzulesen. Es erweitert ihren Wortschatz und es stärkt die Bindung zueinander. Das Kuscheln dabei ist besonders schön. Links ein Kind angelehnt, rechts ein Kind angelehnt und Mama liest. 🙂

Bildermaus – Geschichten vom Traktor Bulli

Der kleine Traktor Bulli ist ein ganz lieber und hilft den Tieren und dem Bauern mit Einfallsreichtum. Es sind süße kleine aneinanderhängende Geschichten. Die Bilder sind für die Kinder gut zu erkennen. Das gemeinsame Lesen macht Spaß. Aber meine Kinder hat es nur bedingt gefallen. Am Besten war die Geschichte vom Hühnerdieb. Die hat sie gefesselt.

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Die besten Geschichten von Willi Wiberg von Gunilla Bergström

Willi Wiberg ist ein ganz normaler Junge. Relativ normal. Er macht Fehler. Er lässt sich beeinflussen. Er baut auch Mist. Aber dann kommt er doch noch auf den rechten Weg. Sei es drum, dass man nicht mit Mädchen spielt oder andere Kinder nicht haut oder Angst vor der Schule hat.

Willi Wiberg mag man entweder oder findet ihn zu „alt“ vom Stil. Ich bin wirklich hin und hergerissen. Er ist Kult aber andererseits ziemlich heftig. Aber er hat gute Werte.

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Wo ist die Wurst von Kippenberger und Caepsele

Hierbei handelt es sich um ein klärendes Sachbuch. Die Kinder Zoe und Eddi spielen im Hof, da muss Essi plötzlich. Aber hoch in den 5. Stock wollen sie beide nicht laufen. Bei der Nachbarin Fr. Sperling im Erdgeschoss darf Eddi schnell auf Klo. Im Bad stellen sie fest, dass Herr Sperling bei seiner letzten „Sitzung“ nicht gespült hat und eine Kackwurst liegt im Klo. Nach dem Pinkeln fragen die Kids wohin die Wurst von Herrn Sperling gewandert ist und so fahren die Kinder mit Herrn Sperling zum Klärwerk, wo der Chef ihnen erklärt wie das Abwasser in den einzelnen Becken gereinigt wird und wie Bakterien das Wasser reinigen und es aufbereitet wird.

Ein sehr simples Buch, was es umso besser macht. Es ist deutlich und einfach und erklärt auf sehr anschauliche und lustige Weise, wie Abwasser zu Trinkwasser wird.

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Das große Kackaturnier von Guido von Genechten

Ein kurzweiliges und ziemlich sinnfreies Buch, abgesehen davon, dass Kinder erfahren welche Form so manches Kacka von einigen Tieren hat. Ein König veranstaltet wie jedes Jahr das Kackaturnier. Die Tiere präsentiert ihr Kacka und das schönste wird der Gewinner.

Das Buch ist lustig. Durchaus für ganz kleine Kinder spannend. Aber ob man als Eltern das so forcieren will….muss jeder selbst wissen. Meine Jungs fanden es „nett“ aber übers wirklich lustig waren sie hinaus.

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Teilen macht Spaß von Brigitte Weninger

Wir haben uns die Version mit der Bilderbuch DVD ausgeliehen und angesehen. Die Geschichte ist wirklich goldig und meine Söhne hat das Ende fasziniert. Da wird Zauberpulver – Freundschaftspulver – über die Pfannkuchen gestreut. Und nun wollen meine Söhne Pfannkuchen mit Zuckerwürfel, weil das zaubern würde… Die Geschichte dreht sich ums Apfelfest. Doch als die Freunde zum Baum kommen, hat die Maus alle Äpfel schon gepflügt und will sie alle allein essen. Das Fest muss ausfallen und der Igel ist traurig. Doch die anderen Freunde beschließen ihre Dinge zu teilen und ein Pfannkuchenfest zu machen. Am Ende teilt auch die Maus die Äpfel und es gibt ein riesiges Apfel-Pfannkuchenfest für alle.

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Conny und das Geheimnis um Kater Mau von Liane Schneider und Janina Görrissen

Ein wirklich schönes Conni Buch. Da müssen wir dann doch den Film noch dazu sehen. Die Geschichte ist simpel. Conni fährt zu einer Freizeit und der Kater Mau schleicht sich in den Bus und kommt mit und stellt vor Ort heimlich Unsinn an. Der Waschbär des dort wohnenden Jungen wird beschuldigt, doch in Wahrheit war es Mau und dazu noch eine diebische Elster, der die Kids auf die Spur kommen.

Einfach gehalten, aber sehr schön vorzulesen.

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Piggeldy & Frederick von Dieter Loewe, Ursula Winzentsen und Elke Loewe

Piggeldy fragt täglich seinen Bruder nach den unterschiedlichsten Dingen. Was ist Liebe? Was ist Glück? Was ist ein Geheimnis? Was ist Streit? Was ist ein Schaf? Frederick ist schlau und geduldig und erklärt dem Kleinen stets alles auf sehr tiefsinnige Art und Weise mit einer Priese Humor.

Ich fand die Geschichten – die sehr kurz sehr – mal sehr gut und mal sehr langweilig. Meinen Kindern konnte ich nicht viele vorlesen, denn sie fanden sie einfach nur langweilig.

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Das magische Baumhaus junior- Abenteuer bei den Wikingern

Anne und Philipp fliegen mit dem Baumhaus auf eine Insel vor der Küste Irlands und sollen in der Klosterbibliothek eine wichtige Geschichte finden. Doch dann tauchen im Nebel Wikinger Schiffe auf und sie müssen versuchen rechtzeitig zu flüchten.

Durchaus interessante Buchreihe bei der Kinder ganz dezent geschichtliche Details lernen. Doch die Junior Ausgabe ist de gekürzte Version für jüngere Kinder, doch mich spricht die zum Vorlesen NULL an. Vielleicht zum ersten selber Lesen eher geeignet. Ich würde eher die normalen Versionen empfehlen und die Finger von der Junior Reihe lassen.

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Mama Muh geht schwimmen von Jujja Wieslander und Sven Nordqvist

Kühe können kein Schwimmabzeichen machen? Das behauptet zumindest die Krähe, doch Mama Muh macht das Schwimmabzeichen und präsentiert es ihr stolz. Die Krähe ist daraufhin komisch und Mama Muh lässt sich was einfallen, damit die Krähe auch ein Abzeichen im Flugschwimmen machen kann.

Ein sehr nettes Buch über Freundschaft und Stolz.

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Mama Muh liest von Jujja Wieslander und Sven Nordqvist

Kühe können keine Bücher lesen oder eher Kühe sollen keine Bücher lesen – das findet die Krähe. Warum kann sie nicht einfach normale Sache machen? Doch dann stellt sich Krähe die Frage, wieso die Milch von Kühen eigentlich weiß ist, wo sie doch grünes Gras fressen. Also beschließt sie für den Nobelpreis die Frage zu erforschen, muss dann aber abbrechen als sie erkennt wie viele Mägen Kühe eigentlich haben… da kann sie doch nie den Nobelpreis gegen bekommen….

Das Buch ist nett und lustig, aber ehrlich gesagt etwas sinnfrei…

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Wann kommt der Frühling, kleine Maus? von Sylvie Auzary-Luton und Anne Veghe

Die Bilder sind sehr schön. Doch die Geschichte, sie kam mir so bekannt vor. Ja kein Wunder. Es ist absolut die gleiche Story wie im Buch „Der hungrige Bär„. Gleiche Autorin, nur andere Bilder. Text unterscheidet sich, aber Geschichte identisch. Diese Version gefällt mir aber besser.

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Eisbjörn: Die unglaubliche Geschichte eines tapferen Mäuserich von Max Kaplan und Lev Kaplan

Die Geschichte des Mäuserichs ist einfach nur wunderschön. Er wird in einer stürmischen Herbstnacht von Gustav, einem alten Leuchtturmwächter, gerettet und lernt von ihm alles über die Seefahrt und Leuchttürme. Eines Tages wird Gustav krank und als ein Schikk daher kommt, wacht er einfach nicht auf. Eisbjörn weiß was passiert, wenn der Leuchtturm nicht das Licht anmacht und so nimmt er alles auf sich um nach oben zu kommen, um den Leuchtturm leuchten zu lassen. Er muss viele Probleme lösen, was er mit tollen Ideen und unerbitterlichem Willen auch schafft. Eine mutige kleine Maus im Kampf gegen die Zeit. Am Ende sind alle beeindruckt von seiner Heldentat.

Neben der tollen Geschichte sind die Bilder einfach nur wunderschön!

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Ferien auf Saltkrokan – Ein Kaninchen für Pelle von Astrid Lindgren und Maria Nilsson Thore

Tjorven lebt mit ihrer Familie und ihrem Hund Bootsmann auf der kleinen Insel Saltkrokan. In den Sommerferien wohnen auch Melcher Melchersson und seine vier Kinder Malin, Johan, Niklas und Pelle dort. Pelle liebt es auf Saltkrokan. Doch hätte er auch gern ein Haustier wie Tjorven. Auf der Nachbarinsel werden Kaninchen verkauft und beginnt ein spannendes Abenteuer für die beiden Kinder mit ihrem Hund Bootsmann.

Die Geschichte ist ganz nett. Kinder auf Abenteuer. Es ist niedlich und dann kommen sie in Gefahr und retten sich und es geht alles harmlos und gut aus.

Doch ich kann mit dem Buch und der Geschichte nichts anfangen. Die ganzen Namen gehen mir mega schwer über die Zunge. Die Geschichte plätschert dahin. Es ist geschrieben als würde man als Leser alle schon irgendwie kennen und als wäre einem schon so vieles aus dieser Geschichtenwelt bekannt. Ich mag die Illustrationen auch nicht so wirklich. Meine Kids waren auch nicht soooo begeistert. Schade irgendwie.

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Das grosse Buch vom kleinen Wassermann von Otfried Preußler, Regine Stigloher und Daniel Napp

Im Mühlenweiher bei der alten Mühle wohnt der kleine Wassermann mit seiner Familie. Er erwacht aus dem Winterschlaf und freut sich seine Freunde im Mühlenweiher zu begrüßen. In der ersten Geschichte ärgern die vier frechen Frösche den Hund vom Müller und dank dem kleinen Wassermann konnten die Frösche gerettet werden. Die zweite Geschichte dreht sich ums Sommerfest. Die Mutter verreist und der Papa und der kleine Wassermann planen für sie ein Fest. Der kleine Wassermann will Spaß haben am Ufer, doch das geht nicht, weil so viele Menschen baden. Schuld ist der Steg vom Müller, den der kleine Wassermann versucht anzusägen. Dabei wird er erwischt und verliert seine Mütze. Der Versuch sie wiederzuholen scheitert, aber Mama bringt eine neue Mütze von ihrer Reise mit. Bei der dritten Geschichte geht es um den Herbst. Der kleine Wassermann will auch mal Ferien haben und begibt sich allein auf ein Abenteuer, doch er verstaucht sich den Knöchel. Seine Familie und Freunde machen sich auf die Suche nach ihm und bringen ihn heil nach Hause. Die letzte Geschichte ist kurz: Familie Wassermann begibt sich in den Winterschlaf.

Nette harmlose Geschichten. Tolle Bilder – ohne Frage wundervolle Bebilderung. Die Geschichten sind kurzweilig. Einfach nur zum Vorlesen aus Spaß.

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Geisterschiff im Piratenmeer von Bärbel Haar

Piratenkapitän Rudi und seine Manschaft Kurtchen und Arno sind schon lange auf dem Meer unterwegs und freuen sich endlich heim in die Piratenbucht zu kommen. Doch dann kommt die „Alte Gouda“ in dichten Nebel. Plötzlich taucht aus den Nebelschwaden ein anderes Schiff auf und darauf steht eine einsame, schwankende Gestalt. Ist es das etwa das Geisterschiff? Ein jeder hat schon von dem Geisterschiff gehört, doch noch nie wurde es gesehen!

Doch dann hören sie eine schwache Stimme „Helft mir“ ruft sie herüber. Und dann sehen sie, wie sich der „Geist“ übergibt. Damit ist klar. dass das auf keinen Fall ein Geisterschiff ist. Sie entern das Schiff und finden den alten Hinnerk vor, der krank und kraftlos in der Ecke liegt. Sie bringen ihn in die Piratenbucht und peppeln ihn wieder auf.

Ein nettes Buch. Nicht außerordentlich, aber auch nicht doof. Einfach eine nette und einfache Geschichte mit kotzendem Geist. Kann man mögen – muss man nicht.

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Das kleine Gespenst von Otfried Preußler und Daniel Napp

Jede Nacht pünktlich um Mitternacht spuckt das kleine Gespenst. Es hat einen Schlüsselbund mit dem es alles öffnen kann. Es schwebt im Schloss umher und bringt die neu aufgestellte Ausstellung komplett durcheinander. Das findet der Burgverwalter gar nicht lustig und will herausfinden, wer ihm da solch Schabbernack spielt. Er entdeckt das kleine Gespenst und versucht es zu fangen. Das Gespenst macht sich einen Spaß mit ihm und am Ende sperrt der Burgverwalter es hinter einer Tür ein – doch das kleine Gespenst hat ja das Schlüsselbund und legt sich dann am Ende der Geisterstunde einfach wieder schlafen.

Die Zeichnungen im Buch sind nett anzusehen. Die Geschichte ist in sich geschlossen und bietet viel Stoff für eine Fortsetzung. Es wird zunächst das kleine Gespenst und sein Tagesablauf oder verzeihung eher seine Nachtstunde beschrieben. Wer seine Freunde sind und was es in der Geisterstunde so macht. Dann kommt es zur Ausstellung und es wird beschrieben welchen Spaß es so hat. Danach geht es um den Burgverwalter und seinen Ärger und wie er versucht mit Hilfe der Polizei den Schuldigen zu finden. Und dann kommt es zur nächtlichen Jagd. Das Ende finde ich etwas nun ja plötzlich und unglaubwürdig. Der Verwalter denkt er hat es vertrieben und das Gespenst kommt einfach mit dem Schlüsselbund wieder rein. Nun ja… eine einfache Geschichte, mit schöner Textsprache. Durchaus. Aber nochmal vorlesen mag ich es nun nicht. Aber dennoch würde ich es empfehlen, weil es textlich und malerisch schön ist.

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Lernen macht Spaß von Brigitte Weninger und Eve Tharlet

Der Mäusejunge Max kann bereits lesen und schreiben. Seine Freunde wollen es auch lernen und so gründen sie eine Waldschule. Bald zeigt sich, dass jeder besondere Fähigkeiten hat, die er den Anderen beibringen kann. Gemeinsam macht das Lernen richtig viel Spaß. Nur der Igel fragt sich irgendwann, was seine besondere Fähigkeit ist. Er ist traurig darüber, dass er noch nie Lehrer war. In der Pause sind alle Tiere müde und legen sich zum Schlafen hin, nur der traurige Igel nicht. Er bemerkt dadurch das Anschleichen des Fuchses und rettet seine Freunde indem er sich zur Stachelkugel einrollt und den Fuchs angreift. Alle sind begeistert und dem Igel dankbar und so wurde auch er Lehrer und bringt den Tieren bei, wie sie sich besser schützen können.

Ein einfaches, niedliches Buch. Nicht überragend, aber durchaus nett.

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Die Olchis Olchi-Opas krötigste Abenteuer von Erhard Dietl

Alle Olchis wollen schlafen. Alle? Nein die Olchi-Kinder finden einfach keine Ruhe und daher auch alle Anderen nicht. Nicht mal Olchi-Mamas Einschlaflied hilft. Olchi-Opa beschließt daher den Olchi-Kindern von seinen Abenteuern zu berichten. Und die waren wahrlich spannend. Schließlich war er bereits Bagger-Olchi der sich bis Australien grub, Seefahrer-Olchi mit Riesenkraken Passagier, Astronauten-Olchi auf Besuch bei den Außerirdischen, Domteuer-Olchi mit eigenem Fliegenzirkus, Berg-Olchi mit Adlerflugerfahrung, Taucher-Olchi mit Schiffswrackhunger und Drachenverschmutzer-Olchi, der den Drachen Feuerstuhl mit heimnahm.

Am Ende schlafen die Kinder ein, weil sie einen Wettkampf draus machen, ob sie genauso lange wie Olchi-Opa schlafen können. Zum Leidwesen aller Anderen, denn die Olchi-Kinder schnarchen lauter als sie vorher tobten….

Ein durchweg lustiges Buch, nur eines stört mich: Der Part um Feuerstuhl ist doof, weil in einem anderen Buch finden die Olchi-Kinder ein Drachenei und brüten es aus wodurch sie Feuerstuhl als Haustier bekommen. Es passt einfach nicht zusammen.

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Die Träne des Einhorns von Bettina Göschl und Leonie Daub

Im zauberhaften Tal hinter dem Regenbogen leben die Menschen in Frieden mit allen Wesen. Doch eines Tages wird das geheimnisvolle Einhorn von einem Ungeheuer entführt. Er sperrt es in einen Turm und hält es gefangen. Einhörner lieben ihre Freiheit und so weint und weint es. Seine Tränen fließen aus dem Elfenbeinturm heraus und überfluten nach und nach das Land. Das Lachen und die Lieder der Menschen verstummen. Alle Versuche das Einhorn zu befreien scheitern. Eines Tages nimmt der kleine Felix allen Mut zusammen und macht sich auf den Weg das Einhorn zu befeien. Mit einer Papierrüstung und einem Holzschwert ausgestattet, gelingt es ihm am Ende tatsächlich das Einhorn zu befreien und die Welt wird wieder ein glücklicher Ort – außer für das Ungeheuer.

Wie hat Felix das geschafft? Er hat gepfiffen und mit ihm alle Menschen auf der Welt. Sie haben dem Ungeheuer der Traurigkeit was gepfiffen. Und das Lachen hat dem Ungeheuer alle Kraft genommen. Es schrumpfte immer mehr bis es verschwand. Es braucht Tränen um zu wachsen und zu überleben. Lachen und Glück sind seine Feinde.

Das Buch liest sich erstmal als wenn jemand zugekifftes sich eine Geschichte ausgedacht hat. Schaut man aber genauer hin, so stecken viele wichtige Botschaften darin. Traurigkeit besiegt man gemeinsam. Lachen und Freude lässt keinen Platz für Trübsinn. Eine Träne aus Freude geweint, ist der wertvollste Edelstein. Ein jeder kann mutig sein. Man muss in sich vertrauen. Zuversicht ist stark. Kein Ungeheuer ist so groß, dass man es nicht besiegen kann.

Meine Kinder fanden es interessant. Ich mochte die Zeichnungen nicht so sehr, aber sie waren ok. Ich schwankte zwischen gefällt mir gut und geht so.

Das Buch ist ungewöhnlich in vielerlei Hinsicht. Grundsätzlich finde ich es gut. Die Botschaften sind schon stark. Aber die Geschichte ist mir etwas zu einfach dann wieder gehalten. Ich finde es kommt zu wenig rüber, wieso der Junge es schaffte.

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Hase und Maulwurf – Zwei starke Freunde von Hans de Beer

Der Hase humpelt, denn er verletzte sich als er die Autobahn aus Neugier, was auf der anderen Seite ist, überquerte. Doch nun schafft er es nicht wieder zurück in seinen Heimatwald, wo die Tiere doch alle netter sind. Da wo er nun ist, wird er von den anderen Tieren gehänselt und keiner mag ihn. Keiner? Nein der Maulwurf wird sein Freund und zusammen ersinnen sie einen Plan, damit der Hase zurück in seinen Wald kommt. Sie wollen die Autobahn untertunneln. Doch ihr Plan geht schief. Der Tunnel stürzt ein. Die anderen – vorher frechen und gemeinen anderen Tiere – kriegen mit, was der Hase und der Maulwurf vorhaben und schließen sich ihnen an. Sie entschuldigen sich sogar, wie gemein sie waren. Gemeinsam schaffen sie es einen stabilen und sicheren Tunnel zu bauen, der beide Autobahnseiten sicher miteinander verbindet und das nur weil jedes Tier seine eigene ganz persönliche Fähigkeit hat, die zum Gelingen beitrug.

Ein tolles Buch über Freundschaft. Wirklich schön vorzulesen und auch zum immer wieder vorlesen geeignet.

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Mama Muh baut ein Baumhaus von Jujja und Tomas Wieslander & Sven Nordqvist

Kühe klettern nicht auf Bäume. Sie bauen auch keine Baumhäuser. Normalerweise ist das so. Aber Mama Muh hat sich noch nie dran gehalten, was Kühe normalerweise tun. Mama Muh tut worauf sie Lust hat. Und sie hat Lust ein Baumhaus zu bauen. Es ist nicht leicht, aber es gelingt ihr. Alles nur eine Frage der Übung. Mama Muh findet ihr krummes Baumhaus toll und nachdem es fertig ist, klettert sie wieder runter. Was ihre Freundin Krähe nicht versteht, schließlich baut man ein Baumhaus nicht nur des Bauens wegen sondern will auch drin spielen und außerdem ist schön völlig anders. Die Krähe stellt auch direkt unter Beweis was schön ist indem sie selbst ein Baumhaus der Superlative baut. Als sie fertig ist, will sie allerdings nicht mal reingucken, denn sie hat Wichtigeres zu tun.

Ein nettes Mama Muh Buch, doch ist mir die Moral der Geschichte irgendwie nicht wirklich zugänglich. Das Baumhaus der Krähe ist super. Aber danach heißt es sie habe sehr flott gebaut und viele krumme Nägel. Erst meckert sie über Mama Muh, die nicht im Baumhaus spielt,. spielt dann selber nicht und auf der letzten Seite sitzt Mama Muh doch im Baumhaus und genießt. Ja was denn nun? *schulterzuck*

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