Wer sich nicht über eine feste Laufzeit beim Sparen binden möchte, ist mit einem Tagesgeldkonto gut aufgehoben. Im Gegensatz zu Festgeldkonten ist das Guthaben auf einem Tagesgeldkonto jederzeit verfügbar.
Was ist Tagesgeld?
Unter Tagesgeld versteht man Einlagen bei einem Kreditinstitut, die ohne Kündigungsfristen wieder entnommen werden können. Für das Bereitstellen des Geldes, durch natürliche Personen oder Unternehmen, bekommen die sogenannten Sparer Zinsen.
Tagesgeld ist durch die Einlagensicherung innerhalb der Europäischen Wirtschaftsunion abgesichert. Das heißt, dass seit Dezember 2010 100 % der Einlagen bis maximal 100.000 Euro pro Person im Falle einer Insolvenz der Bank geschützt sind. Außerhalb der Europäischen Wirtschaftsunion sind diese Sicherungsmaßnamen anders und sollten bei der Entscheidung, wo das Geld angelegt wird, unbedingt mit beachtet werden.
Kurzfristig Geld parken und Zinsen dafür bekommen.
Während Guthaben auf dem Girokonto meist keine Zinsen einbringt und Sparbücher häufig nur wenige Zinsen bieten, liegen Tagesgelder im höheren Zinsniveau. Gerade in Zeiten von Onlinebanking ist der Verbraucher dann auch nicht auf die Öffnungszeiten seiner Bank angewiesen, sondern kann seinen Geldtransfer auch bequem zu Hause oder von unterwegs erledigen. Dank einer neuen Vorschrift muss die Bank das Geld bei Onlinetransaktion oder bei Überweisung vom Bankterminal aus, innerhalb von einem Geschäftstag beim Empfänger angekommen sein. Dies macht das Tagesgeld lukrativer denn je, zumal nun endlich gewährleistet ist, dass der Kunde wirklich schnell zu seinem Geld gelangen kann. Trödeln können die Banken nun nicht mehr. Allerdings bringt diese Flexibilität des Geldes auch Nachteile mit sich. Da bei Tagesgeldern keine Zinsbindung herrscht, kann die Bank den Zinssatz auf die Tagesgelder täglich ändern. Zu beachten gilt es ansonsten nur, dass keine Mindestbesparung bei dem angegebenen Zinssatz erforderlich ist.
Die beste Bank
Wenn die Rahmenbedingungen für den Sparer definiert sind, geht es endlich daran das beste Tagesgeldkonto zu finden. Welches Tagesgeldkonto das Beste ist, muss jeder Sparer für sich entscheiden, einen guten Überblick erhält man auf www.tagesgeld.de.
Kaum eine Bank bietet kein Tagesgeld an, weshalb ein Vergleich oft schwer scheint. Auch bei einem bestehenden Tagesgeldkonto lohnt von Zeit zu Zeit, da viele Angebote gerade für Neukunden bessere Konditionen anbieten, als für sogenannte Bestandskunden. Manch Angebot bietet höhere Zinsen auch nur für einen bestimmten Zeitraum an, daher sollte sich jeder Sparer sehr gut informieren.
Die besten Zinsen für Geld auf dem Tagesgeldkonto bieten häufig Direktbanken, die nur über Internet oder telefonisch erreichbar sind. Unter einer Direktbank versteht man eine Bank, die entweder nur sehr wenige meist aber keinerlei Geschäftsstellen anbietet. Durch die, dadurch gering gehaltenen, Kosten, können meist höhere Zinsen angeboten werden. Nachteilig ist aber auch genau dieses kleine bzw. gar nicht vorhandene Filialennetzwerk. Die einzige Möglichkeit der Korrespondenz zwischen Bank und Kunde stellt dann das Internet, eine E-Mail, ein Brief oder das Telefon dar.