August 06th, 2014 | Author:

Nach und nach kamen die Kaiserschnittschmerzen. Sie sickerten in meinen Körper. Das Aufstehen aus dem Bett war Hölle. Ich klaute mir einen Rollstuhl, den ich als Rollator zweckmissbrauchte. Nur mit dem Bettgitter am Kopf und dem Stuhl kam ich unter argen Schmerzen aus dem Bett. Ich schleppte mich zur Toilette, einen Katheter hatte ich von Anfang an nicht. Jede Bewegung tat am Bauch weh. Bei der Visite kam Dr. v. K. und ging mit mir nochmal den kompletten Ablauf der Geburt durch. Er fragte nach, ob ich auch wirklich alles mitbekommen hatte und verstanden hatte. Dabei erfuhr ich, dass durchaus ein Puls gefunden worden war, man jedoch nicht wusste ob es der meines Sohnes Basti oder meiner war. Der Puls lag bei 82 und falls dies mein Sohn war, war es wirklich bedenklich. Ich weiß. dass ich am Wehenschreiber immer einen Puls von 100 bis 150 hatte, daher nehme ich an, dass es durchaus mein Kleiner war, der dort gemessen wurde. Dr. von K. bestätigte mir bei der Visite, dass es so wie es gelaufen war, eine gute Entscheidung gewesen wäre, den Kaiserschnitt zu machen.

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August 05th, 2014 | Author:

Wie aus einem Nebel tauchte ich wieder in die Welt hinein. Mein erster Gedanke war: “Nichts – Ich fühle nichts – es ist so wundervoll!” Gar nichts. Null. Nada. Keinen Schmerz mehr im Rücken. Alles war stumm. Mein Körper schrie nicht mehr. Ich musste im Himmel sein…..

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August 04th, 2014 | Author:

Ich erwachte gegen 6:30 Uhr und sofort merkte ich die Wehen erneut. Aber dieses Mal wieder im 5 Minuten Abstand.  Der Hemmer wurde nach mehrfachem Bitten meinerseits hochgesetzt, doch es schien sich nichts zu besser. Die Schmerzen im Rücken, die Wellen, die von da kamen…. es war hart. Im Liegen nicht auszuhalten, im Sitzen wurden sie stärker und im Stehen ging es gerade so zu ertragen. Ich rief meinen Mann gegen 9 Uhr an und bat, er möge langsam eintrudeln. Ich bräuchte ihn hier. Ich hätte Schmerzen, fühlte mich aber wenig beachtet. Bei jeder Wehe wünschte ich mir wie tags davor die Hand meines Mannes als Gegendruck ins Kreuzbein…. doch ich musste es so aushalten…. ich biss die Zähne zusammen und atmete ruhig durch die Nase ein und aus dem Mund langsam aus. Jedoch ohne Schmerzlaute oder Stöhnen. Einfach nur ein ruhiges Atmen…. war es zu doll vom Schmerz, atmete ich manchmal zu schnell, dann besann ich mich aber fix wieder auf die ruhige Atmung, Ich klingelte immer häufiger nach den Hebammen, doch die 2 Kontrollen ergaben nur 3cm Muttermundöffnung. Ich verlangte nach Schmerzmitteln und es dauerte gefühlt ewig bis ich eine Tramalinfusion bekam, die mich für 30 Minuten ausknockte.

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August 03rd, 2014 | Author:

Am Samstag erwachte ich gut gelaunt, doch kaum hatte der Tag gestartet und ich mich gemütlich im Bettchen wieder eingerichtet, wurde es die Hölle. Mein Rücken machte sich bemerkbar. Ab ca. 9:30 Uhr oder 10 Uhr begann es, dass ich nimmer lange in einer Position liegen konnte. Dies Gefühl hatte sich über die Wochen schon immer mehr verstärkt und so war es also nichts Neues für mich, dass ich mich hin und her drehte. Schwerfällig wie ein Wal…. aber immerhin. Ich suchte ständig die ideale Liegeposition. Meine Ma schaute noch rein und fragte, ob sie wirklich zu ihrem Vater fahren soll. Ich sagte nur: “Klar, mach doch. Sind doch nur Rückenschmerzen.”

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August 03rd, 2014 | Author:

pregnant-193850_1920Der nächste Frauenarztbesuch endete damit, dass die Frauenärztin dachte, mein Pessar wäre verrutscht. Doch nein, es saß ordentlich an Ort und Stelle. Um das festzustellen, stocherte sie ganz gut in mir rum…. das ärgerte mich ein wenig im nachhinein. Aber Vorsicht ist ja besser als Nachsicht. Dafür entdeckte sie eine kleine Wasserzyste auf dem Kopf eines meiner Jungs. Und beim CTG gab sie nach über einer Stunde auf…. sie fand den zweiten Zwilling einfach nicht. Damit überwies sie mich zum CTG und zur Kontrolle sowie zur Geburtsplanung an die Klinik.

Eine Zyste auf dem Kopf? Sollte harmlos sein, sagte sie. Der Gebärmutterhals war weiterhin bei 1,6cm stabil, daher war ich dann doch beruhigt. Ich vereinbarte einen Termin in der MHH zur Geburtsplanung und legte mich bis dahin wieder entspannt ins Bettchen. Am Montag stand der erste Besuch der Haushaltshilfe an und mit selbiger klappte es ganz gut. Sie putzte ein wenig und kochte für mich. Sie war freundlich und konnte gut mit meinen Hunden.

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